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Strategie für die Zusammenarbeit mit Vietnam (2007-2013)

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Strategie für die Zusammenarbeit mit Vietnam (2007-2013)

Kernziele der Entwicklungshilfe, die die Europäische Union für Vietnam bereitstellt, sind die Bekämpfung der Armut, die verantwortungsvolle Staatsführung, die Entwicklung des Gesundheitssektors, die Reform der Wirtschaft und die Eingliederung des Landes in die Weltwirtschaft.

RECHTSAKT

Europäische Kommission – Länderstrategiepapier für Vietnam 2007-2013.

ZUSAMMENFASSUNG

Die Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union (EU) und Vietnam ist vorrangig auf die Verringerung der Armut des Landes ausgerichtet. Dieses Ziel wird in Übereinstimmung mit dem sozio-ökonomischen Entwicklungsplan von Vietnam und den Millenniumsentwicklungszielen (MEZ) verfolgt.

Prioritäten der Zusammenarbeit

Diese Strategie legt eine begrenzte Anzahl von Kooperationsbereichen fest, die die Wirksamkeit der Entwicklungshilfe verstärken sollen. Die Maßnahmen im Rahmen der Zusammenarbeit werden im Wesentlichen mit dem Instrument für Entwicklungszusammenarbeit (DCI) finanziert. Sie sollen Folgendes fördern:

  • die sozio-ökonomische Entwicklung, insbesondere die Reform der öffentlichen Politik und die Erhöhung der Finanzmittel, auch durch die Mobilisierung internationaler Geldgeber;
  • den Gesundheitssektor, vor allem durch einen verbesserten Zugang zur Gesundheitsversorgung, den Ausbau der Infrastrukturen und die Ausdehnung des Sozialschutzes der Bevölkerung.

Zudem unterstützt die EU die Entwicklung des vietnamesischen Handels, damit das Land vom Ausbau seines internationalen Handels und seiner Mitgliedschaft in der Welthandelsorganisation (WHO) profitieren kann. Die Zusammenarbeit soll zur Ausarbeitung einer Handelspolitik und eines Rechtsrahmens für Arbeitnehmer, Unternehmen, Investitionen und Ausfuhrprodukte beitragen.

Der zunehmende Handel soll sich positiv auf die Verringerung der Armut und die nachhaltige Entwicklung des Landes auswirken.

Politischer Dialog

Die Partner führen einen strategischen Dialog, der insbesondere darauf ausgerichtet ist, die staatlichen Institutionen, die Verwaltung, die verantwortungsvolle Staatsführung und die Menschenrechte zu stärken.

Darüber hinaus werden diese Schwerpunkte durch eine Reihe thematischer Ziele ergänzt. Diese können dank des europäischen Stabilitätsinstruments umgesetzt werden. Diese Ziele lauten:

  • Demokratie und Menschenrechte;
  • Entwicklung der Zivilgesellschaft;
  • Migration und Asylpolitik;
  • menschliche und soziale Entwicklung;
  • Umweltschutz und nachhaltige Bewirtschaftung der Ressourcen;
  • Hochschulbildung.

Querschnittsthemen

Die Maßnahmen im Rahmen der Zusammenarbeit sollen sich positiv auf die Gleichstellung von Frauen und Männern, die Bekämpfung von HIV/Aids, den Umweltschutz, die Demokratie, die verantwortungsvolle Staatsführung und die Menschenrechte auswirken.

Hintergrund

2007 haben Vietnam und die EU Verhandlungen aufgenommen, um ihre Beziehungen auf der Grundlage eines Partnerschaft- und Assoziationsabkommens zu vertiefen.

Letzte Änderung: 08.07.2011

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