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Einführung des Euro in Malta und Zypern (2008)

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Einführung des Euro in Malta und Zypern (2008)

Seit dem 1. Januar 2008 wird der Euro als Landeswährung in Zypern und Malta verwendet. Mit den im Juli 2007 gefassten Entscheidungen gab der Rat der Europäischen Union grünes Licht für die Einführung der einheitlichen Währung in diesen beiden Mitgliedstaaten, die am 1. Mai 2004 der Europäischen Union beitraten. Damit stieg die Zahl der Mitgliedstaaten, die dem Euro-Währungsgebiet angehören, von 13 auf 15. Insgesamt besteht die Europäische Union aus 27 Mitgliedstaaten.

RECHTSAKTE

Entscheidung 2007/503/EG des Rates vom 10. Juli 2007 gemäß Artikel 122 Absatz 2 des Vertrags über die Einführung der einheitlichen Währung durch Zypern am 1. Januar 2008

Entscheidung 2007/504/EG des Rates vom 10. Juli 2007 gemäß Artikel 122 Absatz 2 des Vertrags über die Einführung der einheitlichen Währung durch Malta am 1. Januar 2008

ZUSAMMENFASSUNG

Mit diesen beiden Entscheidungen stellt der Rat fest, dass Malta und Zypern die notwendigen Voraussetzungen für die Einführung des Euros erfüllen:

  • Malta und Zypern erfüllen die in den Konvergenzkriterien genannten Voraussetzungen: Preisstabilität, Finanzlage der öffentlichen Hand, Teilnahme am Wechselkursmechanismus des europäischen Währungssystems, Konvergenz des langfristigen Zinssatzes;
  • Malta und Zypern verfügen über nationale Rechtsvorschriften, die mit den für die Einführung des Euros erforderlichen Rechtsvorschriften vereinbar sind.

Als Termin für die Einführung des Euros in diesen beiden Mitgliedstaaten hat der Rat den 1. Januar 2008 festgelegt.

Verfahren

Auf seiner Tagung vom 10. Juli 2007 hatte der Rat „Wirtschaft und Finanzen" grünes Licht für die Einführung des Euro in Malta und Zypern gegeben. Im Vorfeld hatte die Europäische Kommission in den Konvergenzberichten festgestellt, dass die beiden Staaten die Kriterien für den Beitritt zur Wirtschafts- und Währungsunion erfüllen.

Diese Entscheidungen sind an die Mitgliedstaaten gerichtet. Sie legen fest, dass Zypern und Malta die erforderlichen Voraussetzungen für die Einführung der einheitlichen Währung erfüllen. Die für die beiden Länder geltenden Ausnahmeregelungen gemäß Artikel 4 der Beitrittsakte von 2003 (EN) werden damit aufgehoben.

Der Rat entscheidet, welche der Mitgliedstaaten die Voraussetzungen für die Einführung der einheitlichen Währung erfüllen, d. h. ob die nationalen Rechtsvorschriften der betreffenden Staaten mit dem gemeinschaftlichen Besitzstand und den in Artikel 140 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (ex-Artikel 121 des Vertrags zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft) festgelegten Konvergenzkriterien vereinbar sind. Die beiden am 16. Mai 2007 von der Kommission vorgelegten Vorschläge (Malta: CNS/2007/0092 und Zypern: CNS/2007/0090) haben zu den vorliegenden Entscheidungen geführt.

Bezug

Rechtsakt

Datum des Inkrafttretens

Termin für die Umsetzung in den Mitgliedstaaten

Amtsblatt

Entscheidung 2007/503/EG

Zeitpunkt der Notifizierung

-

ABl. L 186 vom 18.7.2007

Entscheidung 2007/504/EG

Zeitpunkt der Notifizierung

-

ABl. L 186 vom 18.7.2007

VERBUNDENE RECHTSAKTE

Mitteilung der Kommission an den Rat, das Europäische Parlament, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss, den Ausschuss der Regionen und die Europäische Zentralbank vom 18. April 2008 - Einführung des Euro in Zypern und Malta [KOM(2008) 204 endg. – Nicht im Amtsblatt veröffentlicht].

Die Kommission stellt die Ergebnisse der Einführung der einheitlichen Währung in Zypern und Malta dar und zieht daraus Lehren für künftige Euro-Einführungen (Link zu EC0001) durch Mitgliedstaaten der Europäischen Union.

See also

  • Weiterführende Informationen finden Sie auf der Internetseite der Europäischen Kommission, Generaldirektion „Wirtschaft und Finanzen" (GD ECFIN):

Letzte Änderung: 17.10.2011

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