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Urheberrechtlicher Schutz des Münzbilds der gemeinsamen Seite der Euro-Münzen

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Urheberrechtlicher Schutz des Münzbilds der gemeinsamen Seite der Euro-Münzen

Um das Münzbild der gemeinsamen Seiten der Euro-Münzen auszuwählen, wurde ein EU-weiter Wettbewerb ausgeschrieben. Abgebildet sind drei verschiedene Karten Europas und als Hintergrund die zwölf Sterne der Europäischen Union. Mit dieser Mitteilung erstellt die Kommission das System zum urheberrechtlichen Schutz des Münzbilds der gemeinsamen Seite der Euro-Münzen und gibt die Regelungen bekannt, die zur Durchsetzung der Reproduktionsvorschriften getroffen wurden.

RECHTSAKT

Mitteilung der Kommission zum urheberrechtlichen Schutz des Münzbilds der gemeinsamen Seite der Euro-Münzen [KOM(2001) 600 endgültig - Amtsblatt C 318 vom 13.11.2001].

ZUSAMMENFASSUNG

Das Urheberrecht am Münzbild der gemeinsamen Seiten der Euro-Münzen liegt bei der Europäischen Gemeinschaft. Die Kommission überträgt den Mitgliedstaaten, die den Euro einführen, die Urheberrechte und bittet sie, dafür zu sorgen, dass das Urheberrecht auf ihrem Hoheitsgebiet beachtet wird.

Die Reproduktion des gesamten oder eines Teils des Münzbilds der gemeinsamen Seiten der Euro-Münzen ist in bestimmten Fällen wie Fotografien, Filmen usw. zulässig. Reproduktionen auf Medaillen oder Münzstücken sind hingegen nicht gestattet, da sie mit Münzen verwechselt werden könnten. Jegliche andere Reproduktion muss entweder von der Kommission (im Falle nicht am Euro-Gebiet teilnehmender Mitgliedstaaten) oder aber (im Falle teilnehmender Mitgliedstaaten) von der Behörde genehmigt werden, die der betreffende Mitgliedstaat hierfür bestimmt hat.

Die Kommission fordert die Mitgliedstaaten auf, die Kommission über Maßnahmen zur Durchsetzung des Urheberrechts auf ihrem Hoheitsgebiet zu informieren, um eine effiziente Abstimmung zu gewährleisten. Bei unbefugter Reproduktion trifft der betreffende Mitgliedstaat unverzüglich Maßnahmen, um die Reproduktion einzustellen und aus dem Verkehr zu ziehen. Die Kommission und die am Euro-Gebiet teilnehmenden Mitgliedstaaten können je nach den geltenden nationalen Rechtsvorschriften ein zivil- oder strafrechtliches Verfahren gegen die Person anstrengen, die die Reproduktion zu verantworten hat.

Letzte Änderung: 07.02.2005

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