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Summaries of EU Legislation

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SET-Plan für die Entwicklung von Technologien mit geringen CO2-Emissionen

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SET-Plan für die Entwicklung von Technologien mit geringen CO2-Emissionen

Als Teil ihrer Strategie für die Entwicklung eines Wirtschaftssystems mit geringen CO2-Emissionen hat die Europäische Union (EU) sich Klimaschutzziele und energiepolitische Ziele für 2020 gesetzt. Technologie kann eine wichtige Rolle bei der Erreichung dieser Ziele spielen. Der SET-Plan ist die technologische Basis der Energie- und Klimaschutzpolitik der EU.

RECHTSAKT

Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen - Investitionen in die Entwicklung von Technologien mit geringen CO2-Emissionen (SET-Plan) (KOM(2009) 519 endgültig vom 7. Oktober 2009).

ZUSAMMENFASSUNG

WAS IST DER ZWECK DIESES PLANS?

Der Europäische Strategieplan für Energietechnologie (SET-Plan) soll die Entwicklung und Nutzung kohlenstoffemissionsarmer Technologien bis 2020 beschleunigen. Er fördert die Zusammenarbeit zwischen EU-Ländern, Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die durch Zusammenführung von Fähigkeiten und Einrichtungen Kosten verringern können. Er bietet zudem Unterstützung bei der Finanzierung von Projekten.

WICHTIGE ECKPUNKTE

  • Es bestehen europäische Industrieinitiativen für verschiedene Formen der Energie. Der prozentuale Anteil an Elektrizität, der bis 2020 erzeugt werden kann, beträgt für die Windenergie 20 %, die Solarenergie 15 % und die Bioenergie 14 %.
  • Durch die Europäische Stromnetz-Initiative sollen 50 % der Netze in Europa bis 2020 Energie aus erneuerbaren Quellen integrieren und das Angebot wirksam an die Nachfrage anpassen können.
  • Die Initiative für CO2-Abscheidung und -Speicherung hat das Ziel, die betroffenen Technologien rentabel einzusetzen.
  • Die Initiative für zukunftsfähige Kernspaltung verfolgt das Ziel, die ersten Prototypen der Generation IV bis 2020 in Betrieb zu nehmen.
  • Die Energieeffizienz-Initiative soll gewährleisten, dass 25-30 „intelligente“Städte (d. h. Städte, die digitale Technologien nutzen, durch die sie bessere öffentliche Dienste für Bürger sowie eine bessere Nutzung von Ressourcen mit weniger Auswirkungen auf die Umwelt anbieten können) Vorreiter beim Übergang zu einer Zukunft mit geringen CO2-Emissionen sind.
  • Das Europäische Energieforschungsbündnis fördert die koordinierte Zusammenarbeit zwischen nationalen Forschungseinrichtungen bei gemeinsamen Programmen. Zudem werden Wissenschafts- und Forschungszentren geschaffen.
  • Die Kommission prüft weitere Technologieoptionen, z. B. Offshore-Technologien für erneuerbare Energien (wie Windenergie, Gezeitenkraftwerke usw.), Energiespeicherung sowie Heizung und Kühlung auf der Grundlage erneuerbarer Energiequellen. Im Nuklearsektor werden die Verlängerung der Lebensdauer der Anlagen und Lösungen für die Entsorgung von Nuklearabfällen angegangen.
  • Die EU arbeitet mit zahlreichen ihrer internationalen Partner zusammen, zum Beispiel im Strategischen Forum für die internationale wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit.

Weitere Informationen sind auf der Website zum Strategieplan für Energietechnologie erhältlich.

VERBUNDENE RECHTSAKTE

Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen: Technologien und Innovationen im Energiebereich (COM(2013) 253 final vom 2.5.2013).

Letzte Aktualisierung: 05.08.2015

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