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Jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa (2010-2018)

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Jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa (2010-2018)

Das Ziel der jugendpolitischen Zusammenarbeit für den Zeitraum von 2010 bis 2018 liegt in der Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Ländern der Europäischen Union bei der Schaffung von besseren Möglichkeiten für junge Menschen.

RECHTSAKT

Entschließung des Rates vom 27. November 2009 über einen erneuerten Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa (2010-2018) (ABl. C 311 vom 19.12.2009, S. 1-11).

ZUSAMMENFASSUNG

Das Ziel der jugendpolitischen Zusammenarbeit für den Zeitraum von 2010 bis 2018 liegt in der Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Ländern der Europäischen Union bei der Schaffung von besseren Möglichkeiten für junge Menschen.

WAS BEINHALTET DIE JUGENDPOLITISCHE ZUSAMMENARBEIT IN EUROPA?

Mit einer Entschließung des Rates aus dem Jahr 2009 wird ein erneuerter Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa für den Zeitraum von 2010 bis 2018 festgelegt. Dieser stützt sich auf den ersten Rahmen für den Zeitraum von 2002 bis 2009 aus dem Jahr 2002.

Das vorrangige Ziel des erneuerten Rahmens beziehungsweise der EU-Strategie für die Jugend besteht darin, die Zusammenarbeit und die bereits getroffenen Maßnahmen wirksamer zu gestalten und jungen Menschen noch weitere Vorteile in der EU zu bieten.

Die Strategie verfolgt zwei Hauptziele:

mehr Möglichkeiten und mehr Chancengleichheit für alle jungen Menschen im Bildungswesen und auf dem Arbeitsmarkt;

Förderung des gesellschaftlichen Engagements aller jungen Menschen.

Zur Erreichung dieser Ziele sollte der Dialog zwischen Jugend und politischen Entscheidungsträgern gefördert werden, um das gesellschaftliche Engagement zu erhöhen, die soziale Integration zu fördern und die Integration junger Menschen in die Politikgestaltung der EU sicherzustellen.

Dazu werden spezielle Initiativen, die auf junge Menschen ausgerichtet sind sowie Initiativen für die durchgängige Berücksichtigung von Jugendbelangen in acht spezifischen Bereichen gefördert:

allgemeine und berufliche Bildung;

Beschäftigung und Unternehmergeist;

Gesundheit und Wohlbefinden;

Mitwirkung junger Menschen am demokratischen Prozess und Teilhabe an der Gesellschaft im Rahmen eines spezifischen strukturierten Dialogs der EU (mit Schwerpunkt auf Jugendförderung in den Jahren 2014 und 2015);

Freiwilligentätigkeit ;

soziale Eingliederung;

Jugend in der Welt mit Aktionen, die darauf ausgerichtet sind, jungen Menschen dabei zu helfen, sich verstärkt außerhalb der EU beziehungsweise in Bereichen wie Klimawandel, internationaler Zusammenarbeit und Menschenrechte zu engagieren;

Kreativität und Kultur.

Aufgabe der EU-Länder und der Kommission

Die Europäische Kommission und die EU-Länder werden aufgefordert, Maßnahmen zu ergreifen, die zur Erreichung der Ziele der Jugendstrategie beitragen. Maßnahmen in solchen Bereichen sollten im Rahmen der offenen Koordinierungsmethode umgesetzt werden, die politisches Engagement der EU-Länder und spezielle Arbeitsmethoden erfordert.

Die wichtigsten Instrumente zur Umsetzung der EU-Strategie für die Jugend sind der Erfahrungsaustausch auf europäischer Ebene, der Fokus auf gesicherte Erkenntnisse, Überwachung und Berichtswesen, der Dialog mit jungen Menschen sowie der Einsatz von EU-Programmen wie dem Programm Erasmus+.

Die EU-Strategie für die Jugend fördert zudem ein Vorgehen, bei dem den Problemen der Jugend in anderen Bereichen der Politik, die erhebliche Auswirkungen auf das Leben junger Menschen haben, Rechnung getragen wird. Jugendbeschäftigung (einschließlich der Jugendgarantie) sowie soziale Integration (EU-Plattform gegen Armut und soziale Ausgrenzung) sind deutliche Beispiele für diese Politikbereiche.

Weitere Informationen sind auf den Websites des Europäischen Jugendportals und der EU-Strategie für die Jugend erhältlich. Siehe auch EU-Jugendbericht 2012.

VERBUNDENE RECHTSAKTE

Entschließung des Rates und der im Rat vereinigten Vertreter der Regierungen der Mitgliedstaaten vom 20. Mai 2014 zum Überblick über den strukturierten Dialog einschließlich der sozialen Inklusion junger Menschen (ABl. C 183 vom 14.6.2014, S. 1-4).

Entschließung des Rates und der im Rat vereinigten Vertreter der Regierungen der Mitgliedstaaten vom 20. Mai 2014 zu einem Arbeitsplan der Europäischen Union für die Jugend für die Jahre 2014-2015 (ABl. C 183 vom 14.6.2014, S. 5-11).

Letzte Änderung: 29.03.2015

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