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Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament und den Rat - Europäischer Indikator für Sprachenkompetenz

/* KOM/2005/0356 endg. */
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52005DC0356

Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament und den Rat - Europäischer Indikator für Sprachenkompetenz /* KOM/2005/0356 endg. */


[pic] | KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN |

Brüssel, den 1.8.2005

KOM(2005) 356 endgültig

MITTEILUNG DER KOMMISSION AN DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DEN RAT

Europäischer Indikator für Sprachenkompetenz

INHALTSVERZEICHNIS

I EINLEITUNG 4

1 Mehrsprachigkeit in der europäischen Gesellschaft 4

2 Begrenztheit der verfügbaren Daten 5

3 Bedarf an zuverlässigeren Daten 6

II EINFÜHRUNG DES INDIKATORS 7

1 Zweck 7

2 Methodik 7

3 Zielgruppe 8

4 Skala 8

5 Sprachen 8

6 Kompetenzen 9

7 Weitere Daten 9

8 Zusammenarbeit 9

9 Beirat für den europäischen Indikator für Sprachenkompetenz 10

10 Finanzielle Auswirkungen 10

11 Zeitplan 11

III FAZIT 11

I EINLEITUNG

1 Mehrsprachigkeit in der europäischen Gesellschaft

Die Europäische Union, die auf dem freien Verkehr von Personen, Kapital, Waren und Dienstleistungen aufbaut, ist derzeit Heimat von 450 Millionen Menschen unterschiedlicher ethnischer, kultureller und sprachlicher Herkunft.

In ihrer Mitteilung „Förderung des Sprachenlernens und der Sprachenvielfalt: Aktionsplan 2004-2006“[1] betonte die Kommission zum wiederholten Mal, wie wichtig es ist, die Mehrsprachigkeit der Bürger und der Gesellschaft insgesamt in der Europäischen Union zu fördern. Die Fähigkeit, Fremdsprachen zu verstehen und in ihnen zu kommunizieren, ist eine Grundfertigkeit, die alle europäischen Bürgerinnen und Bürger besitzen müssen. Die Verbesserung der Fremdsprachenkenntnisse ist ein wichtiger Faktor für mehr Mobilität innerhalb der Union[2]. Da Fremdsprachenkenntnisse den Bürgern die Möglichkeit geben, in vollem Umfang von ihrer Freiheit Gebrauch zu machen, in einem anderen Mitgliedstaat zu arbeiten oder zu studieren, tragen sie bei zum Aufbau eines wirklich europäischen Arbeitsmarktes dar. Arbeitskräfte mit praktischen Sprachkenntnissen und interkultureller Kompetenz ermöglichen es darüber hinaus den europäischen Unternehmen, sich besser im globalen Wettbewerb durchsetzen.

Wer Fremdsprachen beherrscht, kann anderen Menschen, ihren Kulturen und Sichtweisen offener gegenübertreten. Zudem verbessern sich durch das Lernen von Fremdsprachen die kognitiven Fähigkeiten und auch die Kenntnis der Muttersprache, z. B. in puncto Lesen und Schreiben. Das Erlernen einer einzigen Lingua franca reicht nicht aus. Die Kommission setzt sich für eine wirklich mehrsprachige europäische Gesellschaft ein – eine Gesellschaft, in der sich die Fremdsprachenkenntnisse kontinuierlich verbessern, bis jeder Bürger neben seiner Muttersprache über praktische Kenntnisse in mindestens zwei weiteren Sprachen verfügt.

Die Staats- und Regierungschefs haben im März 2002 das Ziel vorgegeben, die Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung der Europäischen Union bis 2010 zu einer weltweiten Qualitätsreferenz zu machen, und dazu aufgerufen, weitere Maßnahmen zur „ Verbesserung der Aneignung von Grundkenntnissen, insbesondere durch Fremdsprachenunterricht in mindestens zwei Sprachen vom jüngsten Kindesalter an “, zu ergreifen[3]. Zugleich forderten sie die „ Erstellung eines Sprachkenntnisse-Indikators im Jahre 2003 “[4], da kaum Daten zu den tatsächlichen Sprachkenntnissen der EU-Bürger zur Verfügung stehen und ein zuverlässiges System zur Ermittlung der Fortschritte bei der Erreichung des vorgegebenen Ziels benötigt wird.

2 Begrenztheit der verfügbaren Daten

Die derzeit verfügbaren Daten beschränken sich auf (a) Inputdaten (z. B. Angaben zu Sprachunterricht in Schulen) und (b) die Ergebnisse öffentlicher Umfragen.

Aus den Inputdaten lässt sich beispielsweise entnehmen, dass der Anteil der Schüler, die bereits in der Primarschule eine Fremdsprache erlernen, ansteigt, dass das Spektrum der in allen Altersgruppen gelehrten Sprachen jedoch sehr begrenzt ist und dass die Palette der angebotenen Sprachen kleiner wird. Zudem ist der Trend zu beobachten, dass „eine Fremdsprache erlernen“ zunehmend mit „Englisch lernen“ gleichbedeutend ist.

Die durchschnittliche Zahl der in den Sekundarschulen erlernten Sprachen liegt weit hinter der Zielvorgabe des Europäischen Rates von Barcelona (Fremdsprachenunterricht in mindestens zwei Sprachen vom jüngsten Kindesalter an). Dies wird in der nachstehenden Grafik deutlich[5]:

[pic]

Diese Inputdaten sind zwar wertvoll, vermitteln jedoch kein vollständiges Bild der Situation auf dem Gebiet des Sprachenlernens. Sie geben beispielsweise keinerlei Aufschluss über die kommunikative Kompetenz der Schüler.

Die Erhebung über Erwachsenenbildung (Adult Education Survey, AES), die derzeit von Eurostat vorbereitet wird und 2006 durchgeführt werden soll, wird ein Modul umfassen, in dem die Befragten selbst Angaben zu ihren Sprachkenntnissen machen, wobei die Einstufung anhand der Skala des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen erfolgt. Die AES wird alle 5 Jahre wiederholt werden. Sie wird nützliche kontextbezogene Daten dazu liefern, wie Erwachsene ihre Sprachkenntnisse selbst einschätzen; sie ist jedoch nicht darauf ausgelegt, ein objektives Bild der Sprachenkenntnisse zu vermitteln.

Bis diese Daten verfügbar sind, bleiben die Eurobarometer-Umfragen die einzige Quelle für Informationen über Sprachkenntnisse. Hier werden die Befragten ebenfalls um eine Einschätzung ihrer eigenen Kenntnisse gebeten, d. h. die Daten sind nur begrenzt zuverlässig. Eine Standard-Eurobarometer-Umfrage vermittelt beispielsweise folgendes Bild (im vorliegenden Fall fand die Feldarbeit im Jahr 2001 statt):

[pic]

Die Daten scheinen auf eine „Sprachenkluft“ – eine ungleiche Verteilung der Sprachkenntnisse innerhalb Europas – hinzudeuten, woran sich eventuell die relative Bedeutung ablesen lässt, die die Gesellschaften dem Sprachenlernen beimessen. Dennoch ist das Erlernen einer Fremdsprache bereits jetzt in den Lehrplänen aller Mitgliedstaaten festgeschrieben, was schon eine große Leistung von Behörden, Lehrern und Schülern darstellt[6]. Um jedoch die Kluft zu schließen, müssten nicht nur mehr Sprachen gelernt werden, sondern dies müsste auch effizienter geschehen.

Es liegt also noch ein längerer Weg vor uns, bis jeder Bürger über die Sprachkenntnisse und die interkulturelle Kompetenz verfügt, um das Potenzial der Unionsbürgerschaft voll ausschöpfen zu können, und bis die Mitgliedstaaten die Vorgabe der Staats- und Regierungschefs erfüllt haben, dass alle Schüler vom jüngsten Kindesalter an mindestens zwei Fremdsprachen erlernen.

3 Bedarf an zuverlässigeren Daten

Welche Fortschritte bei der Erreichung des vom Europäischen Rat vorgegebenen Ziels gemacht wurden, lässt sich nur anhand von zuverlässigen Daten über die Ergebnisse des Lehrens und Lernens von Fremdsprachen ermitteln. Diese Daten müssen sich auf objektive Sprachkompetenzprüfungen stützen. Die Analyse solcher Daten dürfte einen aussagekräftigen länderübergreifenden Vergleich von Lehrmethoden und politischen Strategien erleichtern, so dass auf dieser Grundlage bewährte Praktiken ermittelt und ausgetauscht werden können.

Die Staats- und Regierungschefs forderten auf ihrer Tagung in Barcelona die Schaffung eines europäischen Indikators für Sprachenkompetenz.

Ein solcher Indikator würde einen großen methodischen Fortschritt darstellen – politischen Entscheidungsträgern, Lehrkräften und Lernenden stünden damit relevante, zuverlässige Daten zur Verfügung. Das Ziel des Indikators besteht somit letztendlich darin, den Mitgliedstaaten „harte“ Daten bereitzustellen, anhand deren sie erforderlichenfalls ihre Strategie für das Lehren und Lernen von Fremdsprachen anpassen können.

Ferner ist dieser Indikator auch im Kontext des Prozesses „Allgemeine und berufliche Bildung 2010“ zu sehen, in dessen Rahmen die Mitgliedstaaten die Entwicklung einer Indikatorenreihe beschlossen haben.

II EINFÜHRUNG DES INDIKATORS

Im Aktionsplan „Förderung des Sprachenlernens und der Sprachenvielfalt“ verpflichtet sich die Kommission zur Entwicklung eines solchen Indikators. Die entsprechenden Vorarbeiten hat sie in Abstimmung mit Vertretern der Mitgliedstaaten (den Mitgliedern der Expertengruppen „Sprachen“ sowie „Indikatoren und Benchmarks“) durchgeführt, mit denen eingehend erörtert wurde, auf welchen Grundsätzen der Indikator aufbauen soll.

Mittlerweile haben diese Vorarbeiten ein Stadium erreicht, in dem einige Entscheidungen über die allgemeinen Parameter des Indikators, die Methodik für eine erste Datenerhebung und die Verwaltungsmodalitäten getroffen werden müssen.

Im Folgenden legt die Kommission die von ihr vorgeschlagene Vorgehensweise dar.

Parameter

1 Zweck

Zweck des Indikators ist die Messung der fremdsprachlichen Kompetenz in allen Mitgliedstaaten.

Der Indikator sollte hinsichtlich der Genauigkeit und Zuverlässigkeit höchsten Ansprüchen genügen, damit eine entsprechende politische Akzeptanz gewährleistet ist.

Wie bei ähnlichen internationalen Indikatoren sollten die Daten in regelmäßigen Abständen erhoben werden, z. B. in Dreijahreszyklen.

2 Methodik

Da es in der EU bislang keine standardisierte Erhebung über Sprachkenntnisse gibt, schlägt die Kommission vor, die Vorgabe des Europäischen Rates von Barcelona – „Verbesserung der Aneignung von Grundkenntnissen, insbesondere durch Fremdsprachenunterricht in mindestens zwei Sprachen vom jüngsten Kindesalter an“ – aufzugreifen und im Rahmen einer Stichprobe in allen Mitgliedstaaten bei Schülern allgemein- und berufsbildender Schulen speziell zu diesem Zweck entwickelte Sprachtests durchzuführen. Um eine optimale Ressourcennutzung zu gewährleisten, werden bei der Entwicklung der Tests die Ergebnisse relevanter von der Kommission finanzierter Projekte berücksichtigt. Bei dieser Methode werden also nicht die Sprachkenntnisse der gesamten erwachsenen Bevölkerung erfasst; die Durchführung der Tests bei einer solch großen Population wäre im derzeitigen Stadium aufgrund methodischer Schwierigkeiten sowie der Komplexität und der anfallenden Kosten problematisch.

3 Zielgruppe

Angesichts der Vorgabe des Europäischen Rates von Barcelona, „ Verbesserung der Aneignung von Grundkenntnissen, insbesondere durch Fremdsprachenunterricht in mindestens zwei Sprachen vom jüngsten Kindesalter an “, erscheint es angemessen, die Daten für den Indikator bei Schülern zu erheben, die an allgemein bildenden oder berufsbildenden Schulen vor dem Abschluss der Pflichtschulzeit stehen, da sie zu diesem Zeitpunkt sämtliche grundlegenden Lernziele erreicht haben müssten.

In Bezug auf das Alter, in dem die Schulpflicht endet, gibt es innerhalb der EU allerdings große Unterschiede. Gewöhnlich wird für internationale Indikatoren und Tests (z. B. den PISA-Test) als Kompromiss ein Alter von 15 Jahren festgelegt. Dies erscheint der Kommission auch für diesen Indikator sinnvoll.

Somit wird vorgeschlagen, die Daten bei 15-jährigen Schülern zu erheben.

4 Skala

Der Indikator sollte die Kompetenz der in der Stichprobe erfassten Personen auf Grundlage der sechs Referenzniveaus des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen (Europarat)[7] erfassen. Diese Skala ist bereits allgemein akzeptiert und wird von mehreren Mitgliedstaaten zur Festlegung der eigenen Benchmarks in diesem Bereich angewandt.

5 Sprachen

Entsprechend den Wünschen des Europäischen Rates von Barcelona sollten bei jeder in der Stichprobe erfassten Testperson die Kenntnisse in mindestens zwei Fremdsprachen geprüft werden.

Im Prinzip sollte der Indikator alle in den Systemen der allgemeinen und beruflichen Bildung unterrichteten ersten und zweiten Fremdsprachen abdecken. Aus praktischen Gründen schlägt die Kommission jedoch vor, in der ersten Runde die Prüfung der Sprachkompetenz auf die fünf am häufigsten in der EU gelehrten Fremdsprachen zu beschränken, d. h. Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch und Italienisch[8]. Die in dieser ersten Runde gesammelten Erfahrungen werden es dann voraussichtlich ermöglichen, das Spektrum der geprüften Sprachen in den nächsten Runden zu erweitern.

6 Kompetenzen

Der Indikator sollte vier Aspekte der fremdsprachlichen Kompetenz abdecken: Leseverständnis, Hörverständnis, Sprechen und Schreiben. Eventuell würde die Prüfung der Sprechkompetenz (ebenfalls aus praktischen Gründen) in der ersten Runde entfallen; doch auch hier dürften es die gesammelten Erfahrungen ermöglichen, in den nächsten Runden alle vier Aspekte zu prüfen.

7 Weitere Daten

Für die Mitgliedstaaten ist es wichtig, dass die für den Indikator erfassten Daten in den jeweiligen Kontext eingeordnet werden können. Die Fremdsprachenkompetenz wird oft durch zusätzliche Faktoren beeinflusst, die teils vom Bildungssystem unabhängig sind (z. B. Sprache von Fernsehprogrammen, familiäre Umgebung), teils aber auch mit dem System zusammenhängen (z. B. Erfahrungen der Lehrkräfte, Zahl der Wochenstunden für Fremdsprachenunterricht usw.). Deshalb sollten die Tests ergänzt werden durch an Lehrer und Schüler gerichtete Fragebögen zur Erhebung von Kontextinformationen.

Durchführungsmodalitäten

8 Zusammenarbeit

Die Kommission wird das Mandat, das ihr der Europäische Rat übertragen hat, engagiert erfüllen. Zweifellos wird der Indikator aber auch für die Mitgliedstaaten eine große Bedeutung haben; er wird eine Quelle neuer Daten sein, auf die sie ihre Entscheidungen über Strategien für den Fremdsprachenunterricht und seine praktische Durchführung stützen können, und er wird zugleich den Austausch bewährter Praktiken ermöglichen. Auch die Mitgliedstaaten verfügen über umfassende Erfahrung auf dem Gebiet der Entwicklung internationaler Indikatoren, und diese Erfahrung sollte in vollem Umfang genutzt werden. Deshalb ist die Kommission der Überzeugung, dass die Mitgliedstaaten voll in die Entwicklung des Indikators und die Durchführung der Erhebung eingebunden werden sollten.

Die zentrale Koordination des Prozesses und die zentrale Auswertung der erfassten Daten übernimmt die Kommission mit Unterstützung eines externen Auftragnehmers, der im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung ausgewählt wird.

Bei der Vorbereitung dieser Ausschreibung, der Überwachung der Auftragsausführung, der Festlegung eines geeigneten Verfahrens für die Durchführung der Tests in den Mitgliedstaaten und bei den mit der Umsetzung des Indikators insgesamt verbundenen Arbeiten wird die Kommission jedoch die Unterstützung und den Rat der Mitgliedstaaten benötigen.

Hierfür muss eine Struktur eingerichtet werden, deren Mitglieder von den jeweiligen Mitgliedstaaten ermächtigt wurden, die Kommission in Bezug auf diese strategischen und technischen Fragen zu beraten, und zugleich ihren Ländern Bericht erstatten über den Fortgang der mit dem Indikator verbundenen Arbeiten. Die derzeit bestehenden Expertengruppen verfügen weder über ein entsprechendes Mandat noch über die erforderliche Fachkompetenz in den Bereichen Sprachtests bzw. Indikatorentwicklung.

9 Beirat für den europäischen Indikator für Sprachenkompetenz

Die Kommission schlägt deshalb die Einrichtung eines Beirates für den europäischen Indikator für Sprachenkompetenz („EIS-Beirat“) vor, der sich aus Vertretern der Mitgliedstaaten zusammensetzt und folgende Aufgaben übernimmt:

- Beratung der Kommission bei der Festlegung der Leistungsbeschreibung für die Ausschreibung zur Entwicklung der Prüfungsmaterialien und bei der Aufstellung der Kriterien für die Auswahl des Auftragnehmers

- Beratung der Kommission in Bezug auf die Bewertung der Arbeit des Auftragnehmers

- Beratung der Kommission in Bezug auf relevante Methoden, Standards und technische Protokolle für die Datenerfassung in den Mitgliedstaten

- Durchführung von Maßnahmen, die gewährleisten, dass die Einführung des Indikators in den Mitgliedstaaten reibungslos verläuft

- Kontrolle der Ergebnisse

Die zur Durchführung der Datenerhebung erforderlichen praktischen Maßnahmen werden – entsprechend den von der Kommission in Abstimmung mit dem Beirat festgelegten Protokollen und Standards – von den Mitgliedstaaten (bzw. von den zuständigen Behörden der Mitgliedstaaten, z. B. den statistischen Ämtern) durchgeführt. Dies umfasst Folgendes:

- Organisation der Teilnahme der für die Stichprobe ausgewählten Bildungseinrichtungen

- Ausgabe der Prüfungsunterlagen an die Aufsichtspersonen und praktische Vorbereitung der Testdurchführung

- Zusammentragen der Unterlagen nach Durchführung der Tests und Veranlassung der Benotung entsprechend den zentral festgelegten Standards

- Weitergabe der hieraus resultierenden Daten an den zentralen Koordinator

Wenn der Rat signalisiert, dass er die hier dargelegte Vorgehensweise unterstützt, wird die Kommission den Beirat einrichten und die Mitgliedstaaten ersuchen, jeweils einen Vertreter für diesen Beirat zu benennen.

10 Finanzielle Auswirkungen

Eine Schätzung der auf zentraler Ebene anfallenden Kosten wurde auf Basis der entsprechenden Kosten der PISA-Studie vorgenommen. Die für 2005 benötigten Mittel sind in den Budgets der Programme Sokrates und Leonardo da Vinci vorgesehen. Für 2006 sollen vergleichbare Beträge bereitgestellt werden, und für die Zeit ab 2007 hat die Kommission vorgeschlagen, entsprechende Ausgaben im Rahmen des neuen Aktionsprogramms für lebenslanges Lernen zu tätigen.

In welchem Umfang Ressourcen der Mitgliedstaaten benötigt werden, ist davon abhängig, welche Methodik letztendlich in Abstimmung mit den Vertretern der Mitgliedstaaten festgelegt wird. Bei der Ausführung der oben beschriebenen Aufgaben fallen unweigerlich Kosten an. Als Anhaltspunkt für die Höhe dieser Kosten können die jeweiligen nationalen Budgets für den PISA-Test dienen.

11 Zeitplan

Die Kommission möchte die erste Sitzung des EIS-Beirates noch vor Ende des Jahres 2005 einberufen, so dass im Frühjahr 2006 die Ausschreibung über die zentrale Koordination für den Indikator veröffentlicht und 2007 eine erste Pilotrunde zur Erprobung des vorgeschlagenen Prüfungsmaterials stattfinden kann.

III FAZIT

Der europäische Indikator für Sprachenkompetenz hat einen inhärenten Wert. Er wird es uns ermöglichen, mehr über die sprachlichen Fähigkeiten der jungen Europäer zu erfahren – Erkenntnisse, die sich auf keine andere Art und Weise gewinnen lassen. Daneben hat der Indikator aber auch eine weiter gehende, symbolische Bedeutung. Als der Europäische Rat auf seiner Tagung in Barcelona die Schaffung des Indikators forderte, betonte er zugleich, dass der Fremdsprachenunterricht in mindestens zwei Sprachen ab dem jüngsten Kindesalter ein wichtiger Teil der Aneignung von Grundkenntnissen ist – gewissermaßen ein Geburtsrecht aller europäischen Bürger. Damit stellte der Europäische Rat heraus, dass die EU die Heimat von Menschen unterschiedlichster kultureller und sprachlicher Herkunft ist und dass das Erlernen der Sprachen Europas Teil der europäischen Identität ist.

Die Kommission ersucht den Rat, seine Zustimmung zu der in der vorliegenden Mitteilung dargelegten Methodik für die Einführung des europäischen Indikators für Sprachenkompetenz zu geben, so dass die Vorarbeiten zügig vorangehen können. Damit der Zeitplan eingehalten werden kann, müsste der Rat noch vor Ende des laufenden Jahres seine Unterstützung signalisieren.

FICHE FINANCIÈRE

1. DÉNOMINATION DE LA PROPOSITION :

The European Indicator of Language Competence – Implementation

2. CADRE ABM / EBA (GESTION/ÉTABLISSEMENT DU BUDGET PAR ACTIVITÉS)

Domaine(s) politique(s) concerné(s) et activité(s) associée(s):

Education et culture

Culture et langues

3. LIGNES BUDGÉTAIRES

3.1 Lignes budgétaires (lignes opérationnelles et lignes connexes d'assistance technique et administrative (anciennes lignes BA)), y compris leurs intitulés:

15.02.02.02 Socrates

15.03.01.02 Leonardo da Vinci

puis, à partir de 2007, la ligne budgétaire qui correspondra au programme Lifelong Learning dont la proposition de décision a été adoptée par la Commission en juillet 2004.

3.2 Durée de l'action et de l'incidence financière:

L’action débutera en 2005 ; elle pourrait avoir un caractère permanent ; elle durera au minimum 3 ans.

3.3 Caractéristiques budgétaires (ajouter des lignes le cas échéant):

Ligne budgétaire | Nature de la dépense | Nouvelle | Participation AELE | Participation pays candidats | Rubrique PF |

15.02.02.02 Socrates | DNO | CD | NON | OUI | OUI | N° 3 |

15.03.01.02 Leonardo da Vinci | DNO | CD | NON | OUI | OUI | N° 3 |

4. RÉCAPITULATIF DES RESSOURCES

4.1 Ressources financières

4.1.1 Article Récapitulatif des crédits d'engagement (CE) et des crédits de paiement (CP)

millions d'euros (à la 3 ème décimale)

Nature de la dépense | Section n° | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 et suiv. | Total |

Dépenses opérationnelles[9] |

Crédits d'engagement (CE) | 8.1 | a | pm | pm | pm | pm | pm | pm | pm |

Crédits de paiement (CP) | b | pm | pm | pm | pm | pm | pm | pm |

Dépenses administratives incluses dans le montant de référence[10] |

Assistance technique et administrative – ATA (CND) | 8.2.4 | c | - | - | - | - |

MONTANT TOTAL DE RÉFÉRENCE |

Crédits d'engagement | a+c | pm | pm | pm | pm | pm | pm | pm |

Crédits de paiement | b+c | pm | pm | pm | pm | pm | pm | pm |

Dépenses administratives non incluses dans le montant de référence[11] |

Ressources humaines et dépenses connexes (CND) | 8.2.5 | d | 0,054 | 0,108 | 0,108 | 0,108 | 0,108 | 0,108 | 0,594 |

Frais administratifs autres que les ressources humaines et coûts connexes, hors montant de référence (CND) | 8.2.6 | e | 0,086 | 0,086 | 0,086 | 0,086 | 0,086 | 0,086 | 0,516 |

Total indicatif du coût de l'action

TOTAL CE y compris coût des ressources humaines | a+c+d+e | 0,140 | 0,194 | 0,194 | 0,194 | 0,194 | 0,194 | 1,110 |

TOTAL CP y compris coût des ressources humaines | b+c+d+e | 0,140 | 0,194 | 0,194 | 0,194 | 0,194 | 0,194 | 1,110 |

Remarque:

La mise sur pied de l'indicateur n'entraînera pas de dépense opérationnelle supplémentaire à charge du budget de l'Union: les dépenses correspondantes seront supportées par les programmes Socrates et Leonardo da Vinci (puis Lifelong Learning) sans augmentation des dotations globales de ces programmes; de là la mention "pm" reprise ci-dessus. Pour information, la contribution annuelle de ces programmes au financement de l'indicateur devrait être globalement de l'ordre de 2,5 MioEUR.

Détail du cofinancement

Néant. Il n'y aura pas de cofinancement des dépenses centrales impliquées par ce projet (les Etats membres ne prendront en charge que les dépenses, décentralisées, d'administration des enquêtes).

4.1.2 Compatibilité avec la programmation financière

( Proposition compatible avec la programmation financière existante.

( Cette proposition nécessite une reprogrammation de la rubrique concernée des perspectives financières.

( Cette proposition peut nécessiter un recours aux dispositions de l'accord interinstitutionnel[12] (relatives à l'instrument de flexibilité ou à la révision des perspectives financières).

The appropriations from 2007 are subject to the approval of the next financial programming period.

4.2.3 Incidence financière sur les recettes

( Proposition sans incidence financière sur les recettes

( Incidence financière - L'effet sur les recettes est le suivant:

4.2 Ressources humaines FTE (y compris fonctionnaires, personnel temporaire et externe) - voir détail sous le point 8.2.1.

Besoins annuels | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 et suiv. |

Total des effectifs de ressources humaines | 0,5 | 1,0 | 1,0 | 1,0 | 1,0 | 1,0 |

5. CARACTÉRISTIQUES ET OBJECTIFS

Des précisions relatives au contexte de la proposition sont exigées dans l'exposé des motifs. La présente section de la fiche financière doit contenir les éléments d'information complémentaires ci-après:

5.1 Réalisation nécessaire à court ou à long terme

L'action vise à court terme l'élaboration de l’indicateur européen de compétence linguistique qui a été demandé par le Conseil européen de Barcelone de 2002. L’existence de ce nouvel indicateur comblera une vide que les états membre ont constaté.

5.2 Valeur ajoutée de l'implication communautaire, compatibilité de la proposition avec d'autres instruments financiers et synergie éventuelle

L’implication communautaire permettra la coordination d’un travail en commun des États Membre pour la mise en œuvre d’un projet qui a été demandé par les chefs d’État et de Gouvernement. L’approche proposée à été choisie parce qu’elle implique un équilibre efficace et performant entre une action décentralisée et hétérogène, et une action complètement centralisée.

5.3 Objectifs, résultats escomptés et indicateurs connexes de la proposition dans le cadre de la gestion par activités (ABM)

L’action proposée contribuera à l’objectif "Promouvoir la diversité linguistique". Il s'agit de promouvoir la diversité linguistique et l’apprentissage des langues par la mise en oeuvre d'une stratégie communautaire et des actions linguistiques dans les programmes d'éducation et de formation, afin d'améliorer quantitativement et qualitativement les connaissances de langues dans l'Union européenne.

Les résultats escomptés seront la définition d’un nouvel indicateur de compétence en langues et la création de tests de langue et la récolte de données pour alimenter cet indicateur. Les tests seront administrés à un échantillon quantitatif et représentatif dans chaque pays, afin de mesurer son niveau de compétence en langues. Les compétences seront mesurées selon les 6 niveaux établis dans le Cadre Commun de Référence en Langues.

Les indicateurs principaux de la réussite de cette action seront :

- l'existence d'un système UE de tests pour recueillir les données sur les compétences en langues d’un échantillon d’élèves, dans chaque pays;

- l'existence et la qualité des données ainsi recueillies ; et

- à travers l’analyse de ces données, des comparaisons des ‘output’ et de l’efficacité des différents systèmes d’apprentissage de langues,

- permettant ainsi au états membres d’y apporter les réorientations nécessaires.

5.4 Modalités de mise en œuvre (indicatives) Indiquer ci-dessous la (les) modalité(s) [13] de mise en œuvre choisie(s).

( Gestion centralisée

( directement par la Commission

( indirectement par délégation à:

( des agences exécutives,

( des organismes créés par les Communautés, tels que visés à l'article 185 du règlement financier,

( des organismes publics nationaux/organismes avec mission de service public.

( Gestion partagée ou décentralisée

( avec des Etats membres

( avec des pays tiers

( Gestion conjointe avec des organisations internationales (à préciser)

Remarques:

La proposition de la Commission est que la coordination centrale soit assurée par la Commission (et donc que les coûts centraux, notamment les coûts de réunions du Board et les coûts de la création de tests, de la coordination de leur correction, de l’établissement des données finales par pays et de l’indicateur lui-même soient couverts par le budget communautaire). Les tâches d’administration des tests dans un échantillon d’institutions dans tous les pays seront assurées par les États membres (et les coûts supportés par eux).

Cette fiche financière ne concerne que les coûts à charge du budget communautaire.

6. CONTRÔLE ET ÉVALUATION

6.1 Système de contrôle

Selon les procédures appliqués pour les programmes Socrates et Leonardo da Vinci.

6.2 Évaluation

6.2.1 Évaluation ex-ante

Cette proposition répond au constat des Chefs d’État et de Gouvernement lors du Conseil européen de Barcelone que l’Union ne possède pas de données fiables sur les compétences linguistiques de ses citoyens et à sa demande relative à l’établissement d’un Indicateur Européen de Compétences Linguistiques.

Une étude élaborée par un consultant externe a confirmé la non-existence de tests en langues adaptés pour être utilisés pour recueillir les données requises à l'échelle européenne[14]

La proposition a été rédigée suite à des discussions détaillées avec le groupe d’experts nationaux en matière de langues et avec le groupe d’experts nationaux en matière d'Indicateurs et Benchmarks.

6.2.2 Mesures prises suite à une évaluation intermédiaire/ex-post (leçons tirées des expériences antérieures similaires)

Aucune évaluation intermédiaire n’existe à présent.

6.2.3 Conditions et fréquence des évaluations futures

Les résultats de cette action seront pris en compte et communiqués notamment dans le contexte des futurs rapports sur le processus ‘Éducation et Formation 2010’.

7. MESURES ANTIFRAUDE

Selon les procédures appliquées pour les programmes Socrates et Leonardo da Vinci.

8. DÉTAIL DES RESSOURCES

8.1 OBJECTIFS DE LA PROPOSITION EN TERMES DE COÛTS

Crédits d'engagement en millions d'euros (à la 3 ème décimale)

2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 et suiv. |

Fonctionnaires ou agents temporaires[15] (XX 01 01) | A*/AD | 0,25 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 |

B*, C*/AST | 0,25 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 |

Personnel financé[16] par art. XX 01 02 |

Autres effectifs financés[17] par art. XX 01 04/05 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |

TOTAL | 0,5 | 1,0 | 1,0 | 1,0 | 1,0 | 1,0 |

Note: ces ressources humaines additionnelles sont prévues par la décision APS 2006.

8.2.2 Description des tâches découlant de l'action

Gestion du Groupe d’experts des États membres (préparation des réunions, documents), gestion d’appels d’offres, conseils politiques.

8.2.3 Origine des ressources humaines (statutaires)

Lorsque plusieurs origines sont indiquées, veuillez indiquer le nombre de postes liés à chacune d'elles).

( Postes actuellement affectés à la gestion du programme à remplacer ou à prolonger

( Postes pré-alloués dans le cadre de l'exercice de APS/APB pour l'année 2006.

( Postes à demander lors de la prochaine procédure de APS/APB

( Postes à redéployer en utilisant les ressources existantes dans le service concerné (redéploiement interne)

( Postes nécessaires pour l'année n mais non prévus dans l'exercice de APS/APB de l'exercice concerné

8.2.4 Autres dépenses administratives incluses dans le montant de référence (XX 01 04/05 – Dépenses de gestion administrative)

millions d'euros (à la 3 ème décimale)

Ligne budgétaire (n° et intitulé) | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 et suiv. | TOTAL |

1. Assistance technique et administrative (comprenant les coûts de personnel afférents) |

Agences exécutives[18] |

Autre assistance technique et administrative |

- intra muros |

- extra muros |

Total assistance technique et administrative | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |

8.2.5 Coût des ressources humaines et coûts connexes non inclus dans le montant de référence millions d'euros (à la 3 ème décimale)

Type de ressources humaines | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 et suiv. |

Fonctionnaires et agents temporaires (XX 01 01) | 0,054 | 0,108 | 0,108 | 0,108 | 0,108 | 0,108 |

Personnel financé par art. XX 01 02 (auxiliaires, END, personnel intérimaire, etc.) (indiquer la ligne budgétaire) | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |

Coût total des ressources humaines et coûts connexes (NON inclus dans le montant de référence) | 0,054 | 0,108 | 0,108 | 0,108 | 0,108 | 0,108 |

Calcul – Fonctionnaires et agents temporaires

Se référer au point 8.2.1 le cas échéant

Application du forfait de 108 kEUR par homme/an.

Calcul - Personnel financé par article XX 01 02

Se référer au point 8.2.1 le cas échéant

Néant.

Autres dépenses administratives non incluses dans le montant de référence

millions d'euros (à la 3ème décimale)

2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 et suiv. | TOTAL |

XX 01 02 11 01 – Missions |

XX 01 02 11 02 – Réunions et conférences | 0,086 | 0,086 | 0,086 | 0,086 | 0,086 | 0,086 | 0,516 |

XX 01 02 11 03 - Comités[19] |

XX 01 02 11 04 - Études et consultations |

XX 01 02 11 05 - Systèmes d'information |

2. Total autres dépenses de gestion (XX 01 02 11) |

3. Autres dépenses de nature administrative (préciser en indiquant la ligne budgétaire) |

Total des dépenses administratives autres que ressources humaines et coûts connexes (NON inclus dans le montant de référence) | 0,086 | 0,086 | 0,086 | 0,086 | 0,086 | 0,086 | 0,516 |

Les besoins en ressources humaines et administratives seront couverts à l’intérieure de la dotation allouée à la DG gestionnaire dans le cadre de la procédure d’allocation annuelle.

Calcul - Autres dépenses administratives non incluses dans le montant de référence:

Montant retenu pour les réunions du comité consultatif (Board de représentants des Etats membres):

4 réunions par an * 25 participants (un par EM) * 860 EUR

[1] KOM(2003) 449 endg.

[2] Aktion 18 des Aktionsplans der Kommission für Qualifikation und Mobilität (KOM(2002) 72 endg.) fordert dazu auf, den Ausbau der sprachlichen und interkulturellen Kompetenz als Teil des lebenslangen Lernens in allen Mitgliedstaaten zu fördern.

[3] Tagung des Europäischen Rates von Barcelona, 15. und 16. März 2002, Schlussfolgerungen des Vorsitzes, Teil I, Ziffer 43 Absatz 1.

[4] (ebd.)

[5] Schlüsselzahlen zum Sprachenlernen an den Schulen in Europa (Eurydice 2005; ISBN 92-894-8680-5).

[6] Eurydice 2005, a.a.O.

[7] Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen: lernen, lehren, beurteilen; Langenscheidt 2001; ISBN 3-468-49469-6.

[8] Eurydice 2005, a.a.O, S. 47-52.

[9] Dépenses ne relevant pas du Chapitre xx 01 du Titre xx concerné.

[10] Dépenses relevant de l'article xx 01 04 du Titre xx.

[11] Dépenses relevant du Chapitre xx 01, sauf articles xx 01 04 et xx 01 05.

[12] Voir points 19 et 24 de l'accord interinstitutionnel.

[13] Si plusieurs modalités sont indiquées, veuillez donner des précisions dans la partie «Remarques» du présent point.

[14] Report « Language Skills Indicator » by Anne West, Professor of Education Policy, Centre for Educatinal Research, Department of Social Policy, London School of Economics and Political Science 2003

[15] Dont le coût n'est PAS couvert par le montant de référence.

[16] Dont le coût n'est PAS couvert par le montant de référence.

[17] Dont le coût est inclus dans le montant de référence.

[18] Il convient de mentionner la fiche financière se rapportant spécifiquement à l'agence/aux agences exécutive(s) concernée(s).

[19] Préciser le type de comité ainsi que le groupe auquel il appartient.

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