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Mitteilung der Kommission an den Rat und das Europäische Parlament umsetzung des risikokapital-aktionsplans (RCAP)

/* KOM/2002/0563 endg. */
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52002DC0563

Mitteilung der Kommission an den Rat und das Europäische Parlament umsetzung des risikokapital-aktionsplans (RCAP) /* KOM/2002/0563 endg. */


MITTEILUNG DER KOMMISSION AN DEN RAT UND DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UMSETZUNG DES RISIKOKAPITAL-AKTIONSPLANS (RCAP)

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VERZEICHNIS DER ANHÄNGE

Anhang 1. - Historische Daten für Risikokapital in der EU

Anhang 2. - Historische Daten für Risikokapitalinvestitionen in den USA

Anhang 3. - ,Business-Angel"-Netze in Europa

Anhang 4. - Umsetzung des RCAP (nach Maßnahmen)

Anhang 5. - Abkürzungen aus dem Risikokapitalaktionsplan

Anhang 6. - Glossar aus dem Risikokapitalaktionsplan

ANHANG 1

HISTORISCHE DATEN FÜR RISIKOKAPITAL in der EU

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ANHANG 2

HISTORISCHE DATEN FÜR RISIKOKAPITALINVESTITIONEN in den USA

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ANHANG 3

,BUSINESS-ANGEL"-NETZE IN EUROPA

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ANHANG 4

RCAP (RISIKOKAPITAL-AKTIONSPLAN), VERABSCHIEDET AUF DEM GIPFEL VON CARDIFF (JUNI 1998)

ELEMENTE NACH ART DER HEMMNISSE - STAND OKTOBER 2002

Der RCAP umfasst sechs (6) Arten von Hemmnisse, die in der EU beseitigt werden sollen:

- ZERSPLITTERUNG DES EUROPÄISCHEN MARKTES

- INSTITUTIONELLER UND RECHTLICHER RAHMEN

- BESTEUERUNG

- MANGEL AN TECHNOLOGIEINTENSIVEN KMU

- HUMANRESSOURCEN

- KULTURELLE HEMMNISSE

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ANHANG 5

Abkürzungen aus dem Risikokapital-Aktionsplan

AIM: // Alternative Investment Market (www.londonstockexchange.com/aim)

BEPG: // Grundzüge der Wirtschaftspolitik (Broad Economic Policy Guidelines)

BEST: // Business Environment Simplification Task Force. Im September 1997 von der Kommission geschaffen

BSPCE: // Das französische ,Bons de Souscription des Parts et Créateurs d'Entreprises"

CESR: // Ausschuss der Europäischen Wertpapierregulierungsbehörden

CVC: // Corporate Venture Capital (Unternehmerisches Risikokapital)

EASDAQ: // European Association of Securities Dealer Automated Quotation. Umbenannt in ,NASDAQ-Europe" (www.nasdaqeurope.com)

EFC: // Wirtschafts- und Finanzausschuss der EU

EIB: // Europäische Investitionsbank (www.eib.org)

EIF: // Europäischer Investitionsfonds (www.eif.org)

EJC: // Der Europäische Gerichtshof (www.curia.eu.int)

ESC: // Europäischer Wertpapierausschuss. Ersetzt den Ausschuss hochrangiger Vertreter der Wertpapieraufsichtsbehörden.

EURO. NM: // Nouveau Marché (Paris) + Neuer Markt (Frankfurt) + Nouveau Marché (Brüssel) + Nieuwe Markt (Amsterdam) + Nuovo Mercato (Mailand)

EVCA: // European Private Equity and Venture Capital Association (www.evca.com)

F&E: // Forschung und Entwicklung

FIBV: // Internationaler Verband der Wertpapierbörsen (www.fibv.com)

FSAP: // Aktionsplan für Finanzdienstleistungen

IAS: // Internationale Rechnungslegungsgrundsätze

ICT: // Informations- und Kommunikationstechnologie

ISD: // Richtlinie über Wertpapierdienstleistungen (93/22/EWG)

IT: // Informationstechnologie

KMU: // Kleine und mittlere Unternehmen

MAP: // Mehrjahresprogramm für Unternehmen und unternehmerische Initiative

NASDAQ: // American National Association of Securities Dealers Automated Quotation System (www.nasdaq.com)

OGAW: // Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren (Investmentfonds)

RTD: // Research and Technological Development (Forschung und technologische Entwicklung)

TMT: // Telekommunikation, Medien und Technologie

US GAAP: // Allgemein anerkannte Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und Bilanzierung (USA)

VC: // Venture Capital (Wagniskapital)

ANHANG 6

Glossar aus dem Risikokapital-Aktionsplan

Aktienbezugsrecht: // Mitarbeitern und/oder Führungskräften eingeräumte Möglichkeit, Aktien zu einem festgesetzten Preis zu erwerben.

Ausschuss hochrangiger Vertreter der Wertpapier aufsichtsbehörden: // Informelle Beratergruppe, die 1985 von der Kommission und den EU-Wertpapieraufsichtsbehörden errichtet wurde und für Zusammenarbeit und grenzüberschreitende Angelegenheiten zuständig war. Wurde durch den Wertpapierausschuss (EWA*) ersetzt.

Bilanzrichtlinie: // Richtlinien 78/660/EWG und 83/349/EWG.

Börse: // Markt für den Handel mit Wertpapieren. Die Hauptaufgabe besteht darin, Aktiengesellschaften, Staat und Kommunen die Aufnahme von Kapital durch den Verkauf von Wertpapieren an Kapitalanleger zu ermöglichen.

Business Angels: // Privatpersonen, die Kapital direkt in neue und aufstrebende Unternehmen ohne Börsennotierung investieren (Finanzierung der Vorbereitungsphase - seed financing). In vielen Fällen unterstützen sich auch die Finanzierung der nächsten Phase junger Unternehmen (Anlaufphase). Sie erwerben dafür in der Regel Beteiligungsrechte am Unternehmen, bieten aber häufig auch andere langfristige Finanzierungsmöglichkeiten. Dieses Kapital kann eine sinnvolle Ergänzung der Risikokapital*-Branche darstellen, denn die zumeist kleineren Beträge (in der Regel weniger als 150.000 EUR) stehen zu einem früheren Zeitpunkt zur Verfügung, als dies bei den meisten Wagniskapitalfirmen möglich ist.

Corporate Governance:

(Verfahren der Unternehmensführung) // Organisationsform der Leitung von Unternehmen, insbesondere Kapitalgesellschaften, und der Rechenschaftspflicht der leitenden Angestellten gegenüber den Kapitaleignern. Dieses Thema hat seit Anfang der neunziger Jahre immer mehr an Bedeutung gewonnen, denn externe Geldgeber wollen sichergehen, dass die Unternehmensleitung nicht ihren Interessen zuwiderhandelt.

Corporate Venturing: // Risikokapital*: Ein größeres Unternehmen erwirbt aus strategischen oder finanziellen Gründen oder sozialer Verantwortung eine direkte Minderheitsbeteiligung an einem kleineren Unternehmen ohne Börsennotierung. Vorwiegend von Großunternehmen zur Unterstützung externer Technologieentwicklung genutzt.

Eigenkapital: // Das Stamm- bzw. Grundkapital eines Unternehmens.

Entwicklungsfinanzierung: // Bereitstellung von Finanzmitteln für Wachstum und Expansion eines Unternehmens.

Ersatzfinanzierung: // Erwerb vorhandener Beteiligungen an einem Unternehmen von einer anderen Wagniskapital-Investmentgesellschaft oder von einem anderen Anteilseigner bzw. anderen Anteilseignern.

Finanzierung der Markteinführung: // Bereitstellung von Finanzmitteln an Unternehmen vor Aufnahme der gewerblichen Produktions- und Absatztätigkeit und vor der Erzielung von Gewinnen. Setzt sich aus Finanzierung der Vorbereitungsphase* (seed financing) und Finanzierung der Anlaufphase* (start up-financing) zusammen.

Institutionelle Anleger: // Damit sind vornehmlich Versicherungsgesellschaften, Pensionsfonds und Investmentfonds gemeint, die als Kapitalsammelstellen fungieren und Finanzierungsmittel auf den Markt bringen, aber auch andere institutionelle Vermögensformen (z. B. Stiftungen).

IPO: // Erstes öffentliches Zeichnungsangebot (Aktienemission, Börsengang): Börseneinführung einer Aktiengesellschaft durch öffentliches Angebot zur Wertpapierzeichnung.

Kapitalmarkt: // Markt für langfristige Finanzierungsmittel, den Industrie und Handel, Staat und Kommunen in Anspruch nehmen. Börsen sind Teil des Kapitalmarktes.

Management Buy-out: // Bereitstellung von Finanzmitteln, um dem derzeitigen Management und Kapitalanlegern den Erwerb einer vorhandenen Produktlinie oder Geschäftssparte zu ermöglichen. Auch als MBO bezeichnet.

Marktkapitalisierung: // Anzahl der Aktien multipliziert mit dem aktuellen Börsenkurs zur Feststellung des Gesamtwertes einer AG. Auch Gesamtbetrag aus den Kurswerten aller an einer Börse notierten Gesellschaften.

Primärmarkt: // Markt für Neuemissionen von Wertpapieren.

Private Kapitalbeteiligung: // Im Gegensatz zum Aktienkapital Beteiligungen am Eigenkapital nicht börsennotierter Unternehmen. Schließt Wagniskapital- und Buy-out-Finanzierungen ein.

Prospekt: // Formales schriftliches Angebot zur Zeichnung von Aktien, in dem das Konzept für ein neues Unternehmen vorgestellt bzw. Angaben zu einem bereits bestehenden Unternehmen gemacht werden, damit ein Anleger eine sachgerechte Entscheidung zu treffen vermag.

Prospektrichtlinie: // Erstellung nach der Richtlinie 89/298/EWG (Öffentliche Angebote) und/oder 80/390/EWG (Einzelheiten). Diese Richtlinien werden durch eine neue, derzeit in Vorbereitung befindliche Richtlinie ersetzt (Vorschlag am 30. Mai 2001 von der Kommission angenommen).

Regulierte Märkte: // Geordnete Märkte, auf denen Käufer und Verkäufer zusammenkommen, um nach vereinbarten Regeln und Verfahren Geschäfte abzuschließen. Märkte, die den Anforderungen von Artikel 1 Absatz 13 der Richtlinie über Wertpapierdienstleistungen* (ISD) entsprechen.

Richtlinie über Wertpapierdienst leistungen: // Richtlinie 93/22/EWG (ISD*). Sie schafft einen europäischen Pass für Investitionskapital (Makler, Händler usw.) und berechtigt zu Betriebsstellen für den elektronischen Zahlungsverkehr in anderen Mitgliedstaaten.

Risikokapital: // Investitionen in nicht börsennotierte Unternehmen durch Wagniskapitalgesellschaften, die private, institutionelle oder eigene Gelder verwalten. Es sind folgende Finanzierungsphasen zu unterscheiden: Frühphase*, Expansionsfinanzierung* und Ersatzfinanzierung*, während die Finanzierung von Buy-outs* nicht unter diesen Begriff fällt.

Risikokapitalmärkte: // Märkte zur Bereitstellung von Beteiligungskapital für Unternehmen in der Frühphase (Finanzierung der Anlaufphase* und Entwicklungsfinanzierung*). Im Rahmen dieser Mitteilung geht es dabei um drei Finanzierungsarten:

* Informelle Kapitalanlagen durch Business Angels* und Firmen (,Corporate Venturing"*)

* Risikokapital

* Börsen, die sich auf KMU und Wachstumsunternehmen spezialisieren.

Seed capital: (Finanzierung der Vorbereitungsphase) // Finanzmittel für Forschung, Lagebeurteilung und Entwicklung eines ersten Unternehmenskonzepts.

Sekundärmarkt: // Markt für den Handel mit Wertpapieren nach ihrer ursprünglichen Emission. Die Existenz eines florierenden und liquiden Sekundärmarktes schafft die Voraussetzungen für einen gesunden Primärmarkt.

Sorgfaltspflicht: // Verpflichtung der Verwalter von Pensionsfonds, die Finanzmittel mit der gleichen Sorgfalt anzulegen, wie sie das in eigener Sache tun würden, insbesondere durch eine sinnvolle Portefeuille-Streuung, wobei für die Portefeuille-Verteilung keine anderen Beschränkungen als die Eigeninvestition in Pensionsfonds zur Finanzierung definierter Leistungssysteme gelten. Derartige gesetzliche Vorschriften bestehen in den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich, Irland, den USA, Kanada und Australien.

Start-up capital: (Finanzierung der Anlaufphase) // Bereitstellung von Finanzmitteln an Unternehmen für die Produktentwicklung und Absatzplanung.

Wagniskapitalfonds: // Geschlossene Fonds für die Bereitstellung von Wagniskapital.

Wertpapiere: // Vermögenswerte, u. a. Aktien, Staatsanleihen, Schuld verschreibungen, Obligationen, Anteile an Investment gesellschaften und Rechte an Krediten oder Einlagen.

(*)Dieses Wort wird im Glossar oder Abkürzungsverzeichnis definiert.

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