Auf der ISA2-Halbzeitkonferenz am 29. November 2018 in Brüssel wurden die Fortschritte, die Erfolge und die Weiterentwicklung der Initiative „European Legislation Identifier“ (ELI) vorgestellt. Beim Programm ISA2 – dem Aktionsplan zur Unterstützung der Entwicklung digitalisierter Instrumente für öffentliche Verwaltungen, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger – kann eine Halbzeitbilanz gezogen werden. Vertreter der Mitgliedstaaten berichteten über den Stand der Dinge bei der Umsetzung des neuen Europäischen Interoperabilitätsrahmens und die damit zusammenhängenden Herausforderungen und Höhepunkte.
John Dann, für das Luxemburger Amtsblatt zuständiger Direktor im Staatsministerium und Vorsitzender der ELI-Taskforce, hielt einen Vortrag über ELI. Seine wesentliche Aussage lautete, dass das ELI-System mit der Hilfe der teilnehmenden Mitgliedstaaten, die es eingeführt haben und kontinuierlich unterstützen und verfeinern, weiterentwickelt wurde. In diesem Sinne forderte der Direktor die Mitgliedstaaten in seinem Vortrag auf, offenen, transparenten, zuverlässigen und interoperablen Rechtsdaten mehr Raum zu verschaffen, indem sie den ELI-Standard übernehmen.
John Dann führte Queen — die berühmte britische Rockband, die es zu enormem internationalem Erfolg gebracht hat — als Beispiel an und hob hervor, wie wichtig es ist, dass unterschiedliche Menschen zusammenkommen und dasselbe Ziel verfolgen. Er betonte, dass Kühnheit, Kreativität, Entschlossenheit und Glaube der Schlüssel zum Erfolg sind und dass diese vier Eigenschaften das ELI-System in der Anfangszeit auf den Weg zu dem, was es heute ist, gebracht haben.
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