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[pic] | EUROPEAN COMMISSION |
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[pic] | EUROPÄISCHE KOMMISSION |
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Strasbourg, 23.11.2010
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Straßburg, den 23.11.2010
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COM(2010) 682 final
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KOM(2010) 682 endgültig
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COMMUNICATION FROM THE COMMISSION TO THE EUROPEAN PARLIAMENT, THE COUNCIL, THE EUROPEAN ECONOMIC AND SOCIAL COMMITTEE AND THE COMMITTEE OF THE REGIONS
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MITTEILUNG DER KOMMISSION AN DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT, DEN RAT, DEN EUROPÄISCHEN WIRTSCHAFTS- UND SOZIALAUSSCHUSS UND DEN AUSSCHUSS DER REGIONEN
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An Agenda for new skills and jobs: A European contribution towards full employment
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Eine Agenda für neue Kompetenzen und neue Beschäftigungsmöglichkeiten:Europas Beitrag zur Vollbeschäftigung
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COMMUNICATION FROM THE COMMISSION TO THE EUROPEAN PARLIAMENT, THE COUNCIL, THE EUROPEAN ECONOMIC AND SOCIAL COMMITTEE AND THE COMMITTEE OF THE REGIONS
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MITTEILUNG DER KOMMISSION AN DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT, DEN RAT, DEN EUROPÄISCHEN WIRTSCHAFTS- UND SOZIALAUSSCHUSS UND DEN AUSSCHUSS DER REGIONEN
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An Agenda for new skills and jobs:A European contribution towards full employment
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Eine Agenda für neue Kompetenzen und neue Beschäftigungsmöglichkeiten:Europas Beitrag zur Vollbeschäftigung
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INTRODUCTION
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Einleitung
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The European Union has agreed on an employment rate target for women and men of 75% for the 20-64 years age group by 2020: an ambitious commitment to the sustainability of Europe’s social model, welfare systems, economic growth and public finances.
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Die Europäische Union einigte sich auf ein Beschäftigungsziel für Frauen und Männer von 75 % für die Altersgruppe der 20- bis 64-Jährigen bis zum Jahr 2020: eine ehrgeizige Verpflichtung zur Nachhaltigkeit des Sozialmodels und der Wohlfahrtssysteme Europas sowie zur Nachhaltigkeit des Wirtschaftswachstums und der öffentlichen Finanzen.
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Bridging the gap to the target will be no easy task. The crisis has brought the employment rate down to 69%, and the unemployment rate up to 10%; assuming the labour market stabilises in 2010-2011, achieving an employment rate of 75% by 2020 will require an average employment growth slightly above 1% per annum. With declining fertility rates, the EU working age population (15-64) will start shrinking as early as 2012; even with continuing immigrant flows. A skilled workforce is an essential asset to develop a competitive, sustainable and innovative economy in line with Europe 2020 goals. In times of budgetary constraints and unprecedented global competitive pressures, EU employment and skills policies that help shape the transition to a green, smart and innovative economy must be a matter of priority.
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Dieses Ziel zu erreichen wird keine leichte Aufgabe. Krisenbedingt sank die Beschäftigungsquote auf 69 % und die Arbeitslosenquote stieg auf 10 %; geht man nun davon aus, dass sich der Arbeitsmarkt 2010-2011 stabilisiert, so müsste die Beschäftigung durchschnittlich um etwas über 1 % pro Jahr ansteigen, wenn bis zum Jahr 2020 eine Beschäftigungsquote von 75 % erreicht werden soll. Infolge des Geburtenrückgangs wird die EU-Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (15 bis 64 Jahre) bereits ab 2012 zahlenmäßig abnehmen – selbst wenn die Zuwanderung bestehen bleibt. Kompetente Arbeitskräfte sind eine Schlüsselvoraussetzung für eine wettbewerbsfähige, nachhaltige und innovative Wirtschaft gemäß den Europa-2020-Zielen. In Zeiten von Haushaltszwängen und einem noch nie dagewesenen globalen Wettbewerbsdruck muss den EU-Strategien in den Bereichen Beschäftigung und Kompetenzen, die dazu beitragen, den Übergang zu einer grünen, intelligenten und innovativen Wirtschaft zu gestalten, Priorität eingeräumt werden.
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The EU can meet all these challenges and raise employment rates substantially, particularly for women and young and older workers, but only with resolute action focussing on four key priorities :
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Die EU kann all diese Herausforderungen meistern und die Beschäftigungsquoten erheblich anheben, vor allem für Frauen sowie jüngere und ältere Arbeitskräfte – allerdings nur mit resoluten Maßnahmen, die sich auf vier Schlüsselprioritäten konzentrieren:
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- First, better functioning labour markets . Structural, chronically high unemployment rates represent an unacceptable loss of human capital: they discourage workers and lead to premature withdrawal from the labour market and to social exclusion. Flexicurity policies are the best instrument to modernise labour markets: they must be revisited and adapted to the post-crisis context, in order to accelerate the pace of reform, reduce labour market segmentation, support gender equality and make transitions pay.
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- Erstens: besser funktionierende Arbeitsmärkte. Strukturelle, permanent hohe Arbeitslosenquoten stellen einen nicht hinnehmbaren Verlust von Humankapital dar: Sie entmutigen die Arbeitskräfte und führen zu einem vorzeitigen Rückzug aus dem Arbeitsmarkt und zu sozialer Ausgrenzung. Mit den Flexicurity-Strategien können die Arbeitsmärkte am besten modernisiert werden: Sie sind zu überarbeiten und an die Situation nach der Krise anzupassen, damit Reformen schneller durchgeführt werden, der Arbeitsmarkt weniger segmentiert wird, die Gleichstellung der Geschlechter gefördert wird und sich Übergänge lohnen.
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- Second, a more skilled workforce , capable of contributing and adjusting to technological change with new patterns of work organisation. This is a considerable challenge, given the rapidly-changing skills needed, and the persistent skills mismatches in EU labour market. Investment in education and training systems, anticipation of skills needs, matching and guidance services are the fundamentals to raise productivity, competitiveness, economic growth and ultimately employment. The EU is committed to improving education levels by reducing school drop-outs to 10 % or less, and by increasing completion of tertiary or equivalent education to at least 40 % in 2020. The potential of intra-EU mobility and of third-country migrant inflows is not fully utilised and insufficiently targeted to meet labour market needs, despite the substantial contribution of migrants to employment and growth.
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- Zweitens: kompetentere Arbeitskräfte , die mit neuen Arbeitsorganisationsschemata zum technologischen Wandel beitragen und sich daran anpassen können. Dies stellt eine beträchtliche Herausforderung dar, da sich die benötigten Kompetenzen schnell ändern und ein anhaltendes Ungleichgewicht zwischen den vorhandenen Kompetenzen und den Anforderungen des EU-Arbeitsmarktes besteht. Investitionen in die Systeme allgemeiner und beruflicher Bildung, die Antizipierung der geforderten Kompetenzen sowie Abstimmungs- und Beratungsleistungen sind von entscheidender Bedeutung, wenn die Produktivität, die Wettbewerbsfähigkeit, das Wirtschaftswachstum und letztlich die Beschäftigung gesteigert werden sollen. Die EU hat sich verpflichtet, die Bildungsniveaus zu verbessern, indem die Schulabbrecherquote auf höchstens 10 % gesenkt und die Absolventenquote in Hochschulen oder vergleichbaren Einrichtungen auf mindestens 40 % bis zum Jahr 2020 angehoben wird. Das Potenzial, das die Mobilität innerhalb der EU und die Zuwanderung aus Drittländern bergen, wird nicht vollständig ausgeschöpft und bei der Bedienung der Arbeitsmarktanforderungen nicht ausreichend spezifisch genug genutzt, obgleich Migranten erheblich zu Beschäftigung und Wachstum beitragen.
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- Third, better job quality and working conditions . There is no trade-off between quality and quantity of employment: high levels of job quality in the EU are associated with equally high labour productivity and employment participation. Working conditions and workers’ physical and mental health need to be taken into account to address the demands of today’s working careers, which are characterised by more transitions between more intense and demanding jobs and by new forms of work organisation.
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- Drittens: höherwertige Arbeitsplätze und bessere Arbeitsbedingungen. Es besteht kein Zielkonflikt zwischen der Qualität und der Quantität von Beschäftigung. Ein hohes Niveau der Arbeitsplatzqualität in der EU steht in Verbindung mit einer ebenso hohen Arbeitsproduktivität und Teilnahme an der Beschäftigung. Die Arbeitsbedingungen wie auch der körperliche und geistige Gesundheitszustand der Arbeitskräfte sind bei den Anforderungen des heutigen Berufslebens zu berücksichtigen, das durch mehr Übergänge zwischen intensiveren und fordernderen Tätigkeiten und neue Formen der Arbeitsorganisation gekennzeichnet ist.
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- Fourth, stronger policies to promote job creation and demand for labour . It is not enough to ensure that people remain active and acquire the right skills to get a job: the recovery must be based on job-creating growth. The right conditions to create more jobs must be put in place, including in companies operating with high skills and R&D intensive business models. Selective reductions of non-wage labour costs, or well-targeted employment subsidies, can be an incentive for employers to recruit the long-term unemployed and other workers drifting from the labour market. Policies to exploit key sources of job creation and to promote entrepreneurship and self-employment are also essential to increase employment rates.
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- Viertens: stärkere Strategien zur Schaffung neuer Arbeitsplätze und zur Förderung der Nachfrage nach Arbeitskräften. Es reicht nicht aus sicherzustellen, dass die Menschen aktiv bleiben und sich die richtigen Kompetenzen aneignen, um einen Arbeitsplatz zu erhalten: Der Aufschwung muss auf beschäftigungswirksamem Wachstum fußen. Die richtigen Bedingungen zur Schaffung von mehr Arbeitsplätzen müssen eingerichtet werden, auch in Unternehmen, die mit hochkarätigen Kompetenzen und FuE-intensiven Geschäftsmodellen arbeiten. Selektive Senkungen der Lohnnebenkosten, oder gut platzierte Beschäftigungssubventionen, können den Arbeitgebern als Anreiz dafür dienen, Langzeitarbeitslose und andere Arbeitskräfte einzustellen, die aus dem Arbeitsmarkt abgleiten. Strategien zur Ausschöpfung wichtiger Möglichkeiten für die Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Förderung von Unternehmertum und selbständigen Tätigkeiten sind bei der Steigerung der Beschäftigungsquote ebenfalls von entscheidender Bedeutung.
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The main responsibility and instruments to achieve these objectives rest with the Member States , in conformity with the Treaty and the subsidiarity principle. However, the EU employment rate target for women and men of 75 % by 2020 will only be achieved by pooling all efforts and instruments. This ‘Agenda for new skills and jobs’ flagship initiative sets out, in 13 key actions with accompanying and preparatory measures, the possible EU contribution to this joint effort as part of the Europe 2020 strategy. In the framework of the EU enlargement process and within the European Neighbourhood Policy, the Commission will also ensure the objectives of this Agenda are taken up in the relevant countries.
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Die Mitgliedstaaten tragen im Einklang mit dem Vertrag und dem Grundsatz der Subsidiarität die Hauptverantwortung und sie verfügen auch über die wesentlichen Instrumente, um diese Ziele zu erreichen. Allerdings wird die zum Jahr 2020 anvisierte EU-Beschäftigungsquote für Frauen und Männer von 75 % nur erreicht, wenn die Bemühungen und Instrumente gebündelt werden. In der vorliegenden Leitlinie „Agenda für neue Kompetenzen und neue Beschäftigungsmöglichkeiten“ werden 13 Leitaktionen sowie die begleitenden und vorbereitenden Maßnahmen festgelegt – dies ist der Beitrag, den die EU im Rahmen der Strategie „Europa 2020“ zu dieser gemeinsamen Anstrengung leisten kann. Die Kommission wird zudem dafür Sorge tragen, dass die Ziele dieser Agenda im Rahmen des Erweiterungsprozesses der EU und der Europäischen Nachbarschaftspolitik in den entsprechenden Ländern Berücksichtigung finden werden.
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THE AGENDA’S PRIORITIES
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PRIORITÄTEN DER AGENDA
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1. TOWARDS A NEW MOMENTUM FOR FLEXICURITY: REDUCING SEGMENTATION AND SUPPORTING TRANSITIONS
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EIN NEUER IMPULS FÜR FLEXICURITY: REDUZIERUNG DER SEGMENTIERUNG UND UNTERSTÜTZUNG VON ÜBERGÄNGEN
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Lessons learned: flexicurity policies helped weather the crisis, but vulnerable groups have been hit the hardest
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Die Erfahrung zeigt: Flexicurity-Strategien halfen bei der Überwindung der Krise, die gefährdeten Gruppen waren dennoch am schlimmsten betroffen
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In December 2007, the Council adopted the EU Common Principles of Flexicurity including its four components, as a means of modernising labour markets and promoting work through new forms of flexibility and security[1]. In order to increase adaptability, employment and social cohesion, Member States were called upon to develop their own national flexicurity arrangements and to devise strategies to reform their labour markets together with social partners. Since then, the crisis has put national reform strategies and flexicurity to the test; the lessons of the last two years are both encouraging and challenging[2].
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Im Dezember 2007 nahm der Rat die gemeinsamen Grundsätze für den Flexicurity-Ansatz der EU einschließlich ihrer vier Komponenten an; damit sollen die Arbeitsmärkte modernisiert und Arbeit durch neue Formen der Flexibilität und der Sicherheit gefördert werden.[1] Um die Anpassungsfähigkeit zu erhöhen, die Beschäftigung zu fördern und den sozialen Zusammenhalt zu stärken, wurden die Mitgliedstaaten aufgefordert, ihre eigenen Flexicurity-Regelungen zu entwickeln und Strategien auszuarbeiten, mit denen in Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern ihre Arbeitsmärkte reformiert werden. In der Zwischenzeit hat die Krise die nationalen Reformstrategien und den Flexicurity-Ansatz auf die Probe gestellt – die Erfahrungen der vergangenen zwei Jahre sind sowohl ermutigend als auch eine Herausforderung.[2]
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On the one hand, evidence shows that flexicurity policies have helped weather the crisis. Many Member States have temporarily introduced new publicly sponsored short-time working arrangements, or have increased their level, coverage and duration, and made their use more manageable. By increasing internal flexibility, Member States countered the fall in the growth of employment in 2008-09 by 0.7 percentage points on average on an annual basis. They helped companies avoid the loss of firm-specific human capital and re-hiring costs, and contributed to mitigate hardship for workers.
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Einerseits haben die Flexicurity-Strategien nachweislich zur Bewältigung der Krise beigetragen. Viele Mitgliedstaaten haben übergangsweise neue öffentlich geförderte Kurzarbeitsregelungen eingeführt bzw. deren Niveau, Ausmaß und Dauer angehoben, und die Handhabung verbessert. Durch den Anstieg der internen Flexibilität federten die Mitgliedstaaten den Wachstumsrückgang bei der Beschäftigung im Zeitraum 2008-2009 um jährlich durchschnittlich 0,7 Prozentpunkte ab. Sie halfen den Unternehmen, den Verlust von unternehmensspezifischem Humankapital und die Kosten für die Wiedereinstellung zu vermeiden, und trugen dazu bei, die harten Umstände für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer abzumildern.
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Similarly, several Member States have strengthened unemployment insurance systems (i.e. the level of benefits, their duration, and their coverage for new groups). Active labour market measures have increased, including business start-up incentives, training and work experience programmes. Public Employment Services provided more targeted job-search assistance for particular groups such as young people, immigrants, workers on short-term contracts, the newly redundant, or those not receiving benefits. In some countries, employment services raised their staffing levels by 10% or more to cope with the rise in the number of job seekers.
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In ähnlicher Weise haben mehrere Mitgliedstaaten die Arbeitslosenversicherungssysteme gestärkt (also Leistungshöhe und -dauer sowie Abdeckung für neue Gruppen. Aktive Arbeitsmarktmaßnahmen haben zugenommen, darunter Anreize zur Unternehmensgründung sowie Schulungs- und Praktikumsprogramme. Die öffentlichen Arbeitsverwaltungen boten eine zielgerichtetere Arbeitsplatzsuche vor allem für Gruppen wie junge Menschen, Einwanderer, Arbeitnehmer mit Zeitvertrag, kürzlich Entlassene und Personen, die keine Leistungen erhalten. In manchen Ländern hoben die Arbeitsverwaltungen ihre Personalstärke um 10 % oder mehr an, um den Anstieg der Arbeitsuchenden zu kompensieren.
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On the other hand, the crisis has highlighted the urgent need to pursue labour market reforms, without reducing the scope for consensus and trust between social partners — a key prerequisite for successful flexicurity policies. Policies to reduce segmentation have been insufficient: young, temporary workers and migrants have been among those hardest hit by the recession. The unemployment rate for young people (up to 25 years) has risen by 5.8 percentage points since March 2008 to over 20%, while the rate for adults (25-64 years) increased only by half as much and currently stands at 8.3%. At the height of the recession, job losses for workers in temporary work were almost four times higher than for those in permanent employment. Unemployment has also risen sharply among the migrant population.
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Andererseits hat die Krise gezeigt, wie wichtig es ist, Arbeitsmarktreformen durchzuführen, ohne die Marge für Konsens und Vertrauen zwischen Sozialpartnern zu verkleinern – Konsens und Vertrauen sind eine Hauptvoraussetzung für erfolgreiche Flexicurity-Strategien. Die Strategien zum Abbau der Segmentierung reichten nicht aus: Vor allem junge Arbeitskräfte, Zeitarbeitskräfte und Migranten waren die Leidtragenden der Rezession. Die Arbeitslosenquote für junge Menschen (bis zu 25 Jahre) stieg seit März 2008 um 5,8 Prozentpunkte auf über 20 %, während die Quote für Erwachsene (25 bis 64 Jahre) nur halb so viel anstieg und sich derzeit auf 8,3 % beläuft. Auf dem Höhepunkt der Rezession waren Arbeitsplatzverluste für Arbeitskräfte in Zeitarbeit fast viermal so häufig wie für Personen in dauerhaften Beschäftigungsverhältnissen. Bei den Migrantinnen und Migranten ist die Arbeitslosigkeit ebenfalls stark angestiegen.
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The crisis has also shown how hard it is to implement truly integrated policies. For example, the short-term working arrangements have not been complemented often enough with training opportunities for employees. Even in Member States offering additional incentives for training, not enough potential beneficiaries took up the offer to re-train.
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Die Krise hat darüber hinaus aufgezeigt, wie schwer es ist, wahrhaft integrierte Strategien umzusetzen. So gingen beispielsweise die Kurzarbeitsregelungen nicht oft genug mit Schulungsangeboten für die Beschäftigten einher. Selbst in Mitgliedstaaten, die zusätzliche Anreize für Schulungen anboten, nahmen zu wenige der potenziellen Begünstigten das Umschulungsangebot wahr.
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A new momentum: strengthening the flexicurity components and implementation
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Ein neuer Impuls: Stärkung der Flexicurity-Komponenten und Umsetzung
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The EU Common Principles for flexicurity are well-balanced and comprehensive; they remain valid today. However, the four components of flexicurity (flexible and reliable contractual arrangements, active labour market policies, life-long learning, and modern social security systems) must be strengthened to ensure that, in the post-crisis context, countries focus on the most cost-effective reforms while providing better flexibility and security.
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Die gemeinsamen Grundsätze der EU für den Flexicurity-Ansatz sind ausgewogen und umfassend; sie haben auch heute noch Gültigkeit. Allerdings müssen die vier Flexicurity-Komponenten (flexible und verlässliche vertragliche Vereinbarungen, aktive arbeitsmarktpolitische Maßnahmen, lebenslanges Lernen und moderne Systeme der sozialen Sicherheit) gestärkt werden, damit sichergestellt ist, dass sich die Länder in der Zeit nach der Krise auf die kostenwirksamsten Reformen konzentrieren, und sie gleichzeitig mehr Flexibilität und Sicherheit bieten.
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Member States’ national flexicurity arrangements can be strengthened and adapted to the new socio-economic context, through a new balance within and between the four components of flexicurity, and in the time sequence of different policies. Labour market institutions also need to be strengthened, to ensure that workers benefit from transitions between jobs, occupations, sectors or employment statuses. Making transitions pay is essential to provide workers with the necessary security to accept and cope adequately with mobility. Lastly, implementation and governance must enhance the coordination of policies, and the involvement of social partners and other relevant stakeholders.
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Die nationalen Flexicurity-Regelungen der Mitgliedstaaten können gestärkt und an den neuen sozioökonomischen Kontext angepasst werden, indem eine neue Ausbalancierung innerhalb der und zwischen den vier Flexicurity-Komponenten und im zeitlichen Rahmen der verschiedenen Strategien erfolgt. Die Arbeitsmarkteinrichtungen sind ebenfalls zu stärken, um sicherzustellen, dass die Arbeitskräfte von einem Wechsel des Arbeitsplatzes, des Berufs, der Branche oder des Beschäftigungsverhältnisses profitieren. Damit sich Übergänge lohnen, ist es von entscheidender Bedeutung, den Arbeitskräften die Sicherheit zu bieten, die sie benötigen, um Mobilität als Option zu sehen und entsprechend zu agieren. Zuletzt müssen die Koordinierung der Strategien sowie die Einbindung der Sozialpartner und anderer relevanter Akteure durch die Durchführung und die Governance verbessert werden.
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1.1. Priorities for reinforcing the four components of flexicurity
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Prioritäten zur Stärkung der vier Flexicurity-Komponenten
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In order to strengthen labour market reform and modernisation, building on the EU Common Principles, the Commission proposes the following key policy priorities to reinforce the four components of flexicurity, in partnership with Member States and social partners:
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Zur Stärkung der Arbeitsmarktreform und -modernisierung schlägt die Kommission gemeinsam mit den Mitgliedstaaten und den Sozialpartnern ausgehend von den gemeinsamen Grundsätzen der EU folgende zentrale politische Prioritäten vor, um die vier Flexicurity-Komponenten zu unterstützen:
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Flexible and reliable contractual arrangements:
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Flexible und verlässliche vertragliche Vereinbarungen:
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- Focusing on the reduction of segmentation in the labour market . Different avenues can be pursued in line with the national context such as the decentralisation of collective bargaining or the revision of existing contractual arrangements. While in some cases greater contractual variety may be needed to answer territorial and sectoral specificities, in highly segmented labour markets, one possible avenue for discussion could be to extend the use of open-ended contractual arrangements , with a sufficiently long probation period and a gradual increase of protection rights, access to training, life-long learning and career guidance for all employees. This would aim at reducing the existing divisions between those holding temporary and permanent contracts.
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- Konzentration auf den Abbau der Segmentierung im Arbeitsmarkt. Abhängig vom nationalen Kontext können verschiedene Lösungsansätze verfolgt werden, wie z. B. Dezentralisierung der Tarifverhandlungen oder Überarbeitung bestehender vertraglicher Vereinbarungen. In manchen Fällen kann eine größere vertragliche Vielfalt vonnöten sein, um auf territoriale oder sektorale Besonderheiten zu reagieren; in stark segmentierten Arbeitsmärkten wäre die Ausweitung der Verwendung von vertraglichen Vereinbarungen ohne Laufzeitende – mit einer hinreichend langen Probezeit und einer graduellen Erhöhung der Rechte, Zugang zu Weiterbildungsmaßnahmen, Anspruch auf lebenslanges Lernen und Berufsberatung für alle Beschäftigten – ein möglicher Weg. Dies würde die bestehenden Unterschiede zwischen den Beschäftigten mit Zeitvertrag und denen mit festem Vertrag verringern.
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- Putting greater weight on internal flexibility in times of economic downturn . While both internal and external flexibility are important over the business cycle, internal flexibility can help employers adjust labour input to a temporary fall in demand while preserving jobs which are viable in the longer term. Employers can thus retain the skills of firm-specific workers which will be at a premium when the recovery takes hold. Forms of internal flexibility include the adjustment of work organisation or working time (e.g. short-time working arrangements). Flexibility also allows men and women to combine work and care commitments, enhancing in particular the contribution of women to the formal economy and to growth, through paid work outside the home. Notwithstanding the importance of internal flexibility, external flexibility remains essential in case of necessary structural adjustment in order to allow an efficient reallocation of resources.
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- Größere Gewichtung der internen Flexibilität bei Wirtschaftsabschwung. Zwar sind sowohl interne als auch externe Flexibilität im Geschäftszyklus von Bedeutung, doch können die Arbeitgeber mithilfe der internen Flexibilität den Arbeitsaufwand an einen vorübergehenden Nachfragerückgang anpassen; gleichzeitig können Arbeitsplätze, die längerfristig benötigt werden, erhalten werden. Arbeitgeber verlieren somit nicht die Kompetenz der unternehmensspezifischen Arbeitskräfte, die, sobald der Aufschwung einsetzt, von größter Bedeutung sein wird. Zur internen Flexibilität zählen die Arbeitsorganisation oder die Arbeitszeit (z. B. Kurzarbeitregelungen). Dank der Flexibilität können Männer und Frauen sowohl ihrer Arbeit als auch ihren Betreuungsverpflichtungen nachgehen, so dass durch bezahlte Arbeit außer Haus insbesondere der Beitrag der Frauen zur formellen Wirtschaft und zum Wachstum gesteigert wird. Ungeachtet der großen Bedeutung interner Flexibilität bleibt die externe Flexibilität bei erforderlichen strukturellen Anpassungen entscheidend, um Ressourcen effizient neu verteilen zu können.
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Comprehensive life long learning:
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Umfassendes lebenslanges Lernen:
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- Improving access to lifelong learning , to help people move to high-value added sectors and expanding occupations such as those emerging from ‘sustainable growth’ policies, equal opportunities policy and legislation, and ‘white’ jobs. More flexible learning pathways can facilitate transitions between the phases of work and learning, including through modularisation of learning programmes. These pathways should also allow for the validation of non-formal and informal learning and be based on learning outcomes, as well as the integration of learning and career guidance systems.
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- Besserer Zugang zu lebenslangem Lernen , damit die Menschen in Branchen mit hohem Mehrwert und zukunftsträchtige Berufe wechseln können, z. B. die, die sich aus den Strategien zu nachhaltigem Wachstum und der Politik und Rechtssetzung im Bereich Chancengleichheit ergeben, sowie „weiße“ Arbeitsplätze. Flexiblere Bildungswege können den Übergang zwischen den Arbeits- und Lernphasen erleichtern, unter anderem durch die Modularisierung von Lernprogrammen. Diese Wege sollten zudem die Validierung nicht formellen und informellen Lernens ermöglichen und auf dem Lernergebnis wie auch auf der Integration von Lern- und Berufsberatungssystemen basieren.
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- Adopting targeted approaches for the more vulnerable workers , particularly the low skilled, unemployed, younger and older workers, disabled people, people with mental disorders, or minority groups such as migrants and the Roma: Public Employment Services (PES) should provide career guidance and well-targeted and adapted training and work-experience programmes. Specific priority should also be given to i) the skills upgrading of older workers who are particularly vulnerable to economic restructuring, ii) re-skilling of parents returning to work after a period taking care of family dependants and iii) re-skilling of blue collar workers with a view to a transition towards green-collar jobs.
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- Zielgerichtete Ansätze für stärker gefährdete Arbeitnehmerinnen und -nehmer , insbesondere Geringqualifizierte, Arbeitslose, junge und ältere Arbeitskräfte, Menschen mit einer Behinderung oder mit einer psychischen Störung oder Minderheiten wie Migranten und die Roma. Die öffentlichen Arbeitsverwaltungen (ÖAV) sollten Berufsberatungen durchführen sowie zielgerichtete und angepasste Ausbildungs- und Praktikumsprogramme anbieten. Besondere Priorität sollte auch i) der Steigerung des Kompetenzniveaus älterer Arbeitskräfte zukommen, die durch wirtschaftliche Umstrukturierungen speziell gefährdet sind, ii) der Kompetenzauffrischung von Eltern, die – nachdem sie einige Zeit für Familienangehörige gesorgt haben – auf den Arbeitsmarkt zurückkehren und iii) der Weiterbildung von Arbeitern, im Hinblick auf einen Wechsel in „grüne“ Arbeitsplätze.
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- Enhancing stakeholders' involvement and social dialogue on the implementation of lifelong learning. Partnerships at regional and local levels between public services, education and training providers and employers, can effectively identify training needs, improve the relevance of education and training, and facilitate individuals' access to further education and training. Social partners' dialogue is particularly important on effective cost sharing arrangements, on the provision of learning in the work-place, and on the promotion of cooperation between public sector organisations and business.
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- Stärkeres Engagement der Akteure und Verbesserung des sozialen Dialogs über die Durchführung von lebenslangem Lernen. Partnerschaften auf regionaler und lokaler Ebene zwischen öffentlichen Diensten, Bildungs- und Schulungseinrichtungen und Arbeitgebern können wirksam Schulungsbedarf eruieren, die Relevanz der Aus- und Weiterbildung steigern und den Zugang des Einzelnen zu weiterführenden Bildungs- und Schulungsangeboten erleichtern. Besonders wichtig ist der Sozialpartnerdialog zu wirksamen Kostenteilungsvereinbarungen, zur Bereitstellung von Lernmöglichkeiten am Arbeitsplatz und zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen des öffentlichen Sektors und der Geschäftswelt.
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- Establishing effective incentives and cost sharing arrangements, to enhance public and private investment in the continuing training of the workforce, and increase workers' participation in lifelong learning. Measures could include: tax allowance schemes, education voucher programmes targeted at specific groups, and learning accounts or other schemes through which workers can accumulate both time and funding. While these measures should comply with EU state aid rules, Member States can benefit from the possibilities offered by the General block exemption Regulation (EC) No 800/2008.
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- Schaffung effizienter Anreize und Kostenteilungsvereinbarungen , damit die öffentlichen und privaten Investitionen in die laufende Fortbildung der Belegschaft steigen und die Arbeitskräfte verstärkt an Programmen zum lebenslangen Lernen teilnehmen. Zu diesen Maßnahmen könnte Folgendes zählen: Steuervergünstigungen, Bildungsgutscheine, die sich an bestimmte Gruppen richten, und Lernkonten oder andere Systeme, in denen die Arbeitnehmerinnen und -nehmer Zeit und Mittel ansammeln können. Zwar sollten diese Maßnahmen mit den EU-Regelungen zu staatlichen Beihilfen in Einklang stehen, doch können Mitgliedstaaten von den Möglichkeiten der allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (EG) Nr. 800/2008 profitieren.
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Active Labour Market Policies (ALMP)
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Aktive arbeitsmarktpolitische Maßnahmen:
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- Adapting the mix of ALMPs and their institutional setting to reduce the risk of long-term unemployment . Member States have made significant progress in this component of Flexicurity: thanks in part to the European Employment Strategy, ALMPs are far better and stronger than they were a decade ago. However, there is scope for improvement on several aspects: individual job counselling, job search assistance, measures to improve skills and employability. Cost-effectiveness of ALMPs and the conditionality of unemployment benefits with the participation in ALMPs are also two areas requiring further attention. These labour supply measures may not suffice if the pace of job creation is subdued: they should then be complemented by labour demand measures, such as cost-effective targeted hiring subsidies. To minimise the burden on public finances, these subsidies should focus on net job creation and ‘hard-to-place’ workers, such as those with low skills and little experience.
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- Anpassung der Mischung der aktiven arbeitspolitischen Maßnahmen und ihres institutionellen Rahmens, um das Risiko von Langzeitarbeitslosigkeit zu senken. Die Mitgliedstaaten haben bei dieser Flexicurity-Komponente erhebliche Fortschritte erzielt: Unter anderem dank der Europäischen Beschäftigungsstrategie sind die aktiven arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen heutzutage viel besser und stärker als noch vor zehn Jahren. Allerdings besteht bei manchen Aspekten noch Raum für Verbesserung: bei der individuellen Berufsberatung, der Unterstützung bei der Arbeitssuche sowie den Maßnahmen zur Steigerung des Kompetenzniveaus und der Beschäftigungsfähigkeit. Ferner sind die Kostenwirksamkeit aktiver arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen und die Teilnahme an diesen Maßnahmen als Voraussetzung für den Bezug von Arbeitslosenleistungen zwei Bereiche, die näher beleuchtet werden müssen. Diese Maßnahmen zum Arbeitskräfteangebot reichen u. U. nicht aus, wenn die Geschwindigkeit bei der Arbeitsplatzschaffung gedrosselt wird: in diesem Fall sollten sie durch Maßnahmen ergänzt werden, die bei der Nachfrage nach Arbeitskräften ansetzen, z. B. durch kostenwirksame gezielte Subventionen für Einstellungen. Um die Belastung der öffentlichen Finanzen zu verringern, sollten sich diese Subventionen auf die Nettoarbeitsplatzschaffung und schwer vermittelbare Arbeitskräfte konzentrieren, die z. B. gering qualifiziert sind oder nur wenig Erfahrung haben.
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Modern Social Security Systems:
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Moderne Systeme der sozialen Sicherheit
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- Reforming unemployment benefit systems to make their level and coverage easier to adjust over the business cycle (i.e. offer more resources in bad times and fewer in good times). This would enhance the role of benefits as automatic stabilisers, by promoting income insurance and stabilisation needs over job search incentives during downturns, and the reverse in upturns. As labour markets recover, Member States should consider rolling back the temporary extensions of benefits and duration of unemployment insurance introduced during the recession, to avoid negative effects on re-employment incentives. The review of out-of-work and in-work benefits to improve financial incentives to take up work, should be combined with measures to promote the uptake of training and other activation schemes, while making sure that benefits still provide poverty alleviation for those who remain out of work.
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- Reform der Arbeitslosenunterstützungssysteme, um die Höhe der Leistungen und die Deckung leichter an den Konjunkturzyklus anpassen zu können (d. h. mehr Mittel in schlechten Zeiten und weniger in guten). So würde die Rolle der Leistungen als automatische Stabilisatoren gestärkt, indem während des Abschwungs das Bedürfnis nach Einkommensversicherung und Stabilisierung mittels Anreizen bei der Arbeitssuche gefördert wird; in Zeiten des Aufschwungs vice versa. Wenn sich die Arbeitsmärkte allmählich erholen, sollten es die Mitgliedstaaten in Erwägung ziehen, die zeitweilige Ausweitung der Leistungen und der Dauer der Arbeitslosenversicherung, die während der Rezession eingeführt worden war, wieder zurückzunehmen; so werden negative Auswirkungen auf die Anreize zur Wiederbeschäftigung vermieden. Die Überarbeitung der Leistungen für Arbeitslose und Erwerbstätige, um die finanziellen Anreize zur Aufnahme einer Arbeit zu steigern, sollte mit Maßnahmen zur Förderung der Aufnahme von Schulungs- und anderen Aktivierungsprogrammen einhergehen, und gleichzeitig sicherstellen, dass die Leistungen dennoch die finanzielle Situation derer, die auch weiterhin ohne Arbeit sind, erleichtern.
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- Improving benefits coverage for those most at risk of unemployment , such as fixed-term workers, young people in their first jobs and the self-employed. This can be achieved, where necessary, through extending unemployment benefit systems coverage, and reinforcing other social security entitlements (parental leave and other reconciliation entitlements, sickness leave, disability benefits, etc.); the level of unemployment benefits should be commensurate to the individual work history.
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- Bessere Leistungsdeckung für diejenigen, die am stärksten von Arbeitslosigkeit bedroht sind , wie Arbeitnehmer mit Zeitvertrag, junge Menschen in ihrer ersten Anstellung und Selbständige. Erreicht werden kann dies gegebenenfalls durch eine umfassendere Deckung der Arbeitslosenunterstützungssysteme und eine Stärkung weiterer Sozialversicherungsansprüche (Elternurlaub oder sonstige Möglichkeiten zur Vereinbarung von Berufs- und Familienleben, Krankheitsurlaub, Leistungen bei Invalidität etc.); die Höhe der Arbeitslosenunterstützung sollte dem individuellen Erwerbsleben entsprechen.
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- Reviewing the pension system to ensure adequate and sustainable pensions for those with gaps in pension-saving contributions, due to periods of unemployment, sickness or caring duties, or to short-term contracts. Pension reforms should go along with policies to support labour market transitions of older people, particularly from unemployment back to work.
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- Überarbeitung des Rentensystems, um angemessene und nachhaltige Renten für diejenigen zu garantieren, die nicht durchgehend Rentenbeiträge geleistet haben ; Gründe hierfür wären Arbeitslosigkeit, Krankheit, Betreuungsverpflichtungen oder Zeitverträge. Die Rentenreformen sollten mit Strategien einhergehen, die die Arbeitsmarktübergänge älterer Menschen, insbesondere von der Arbeitslosigkeit in die Beschäftigung, unterstützen.
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1.2. Priorities to enhance the implementation, monitoring and governance of flexicurity
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Prioritäten für eine bessere Durchführung, Überwachung und Governance der Flexicurity
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European social partners supported the adoption of the Common Principles of flexicurity and have stressed the importance of an approach combining internal and external flexicurity. While in many countries social partners have been engaged in the implementation and monitoring of national flexicurity approaches, consultation and dialogue should be strengthened: flexicurity policies can only succeed if social partners take full ownership of labour market reforms.
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Die europäischen Sozialpartner unterstützten die Annahme der gemeinsamen Grundsätze für den Flexicurity-Ansatz und haben betont, wie wichtig es ist, interne und externe Flexicurity miteinander zu verbinden. Obwohl bereits in vielen Ländern die Sozialpartner in die Durchführung und Überwachung der nationalen Flexicurity-Ansätze mit eingebunden sind, sollten Konsultation und Dialog gestärkt werden: Die Flexicurity-Strategien können nur erfolgreich sein, wenn die Sozialpartner voll und ganz hinter den Arbeitsmarktreformen stehen.
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As announced in the "Single Market Act"[3] and the Flagship Initiative "Industrial Policy for the Globalisation Era"[4], the Commission is consulting again the European social partners to develop an EU framework for restructuring with a view to encourage a shift from purely reactive actions to more anticipative strategies and ensure its full application. Anticipative strategies allow taking into account the needs arising from the transition to a low-carbon economy, and from sectors with structural excess capacities. They can also help avoid social conflict through the negotiated management of restructuring operations, for example by developing occupational training and economic reconversions.
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Wie in der „Binnenmarktakte“[3] und der Leitinitiative „Industriepolitik im Zeitalter der Globalisierung“[4] angekündigt, konsultiert die Kommission nochmals die europäischen Sozialpartner hinsichtlich der Entwicklung eines EU-Rahmens für die Umstrukturierung; Ziel ist es, den Übergang von rein reaktiven Maßnahmen hin zu antizipativeren Strategien zu fördern und zu gewährleisten, dass dieser Rahmen auch vollständig angewandt wird. Bei antizipativen Strategien kann der Bedarf berücksichtigt werden, der sich aufgrund des Übergangs zu einer Wirtschaft mit niedrigem Kohlendioxidausstoß und in Branchen mit strukturellen Überkapazitäten ergibt. Darüber hinaus können mithilfe dieser Strategien soziale Konflikte vermieden werden, indem Umstrukturierungsmaßnahmen im Wege von Verhandlungen vorbereitet werden, z. B. durch die Entwicklung von beruflicher Ausbildung und wirtschaftlicher Anpassung.
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One crucial lesson learnt over the past two years is the importance of labour market institutions. Employment services and in particular Public Employment Services (PES) can act as transitions agencies by strengthening their service delivery. While their main role currently is to address the needs of the unemployed, employment services can play a more comprehensive role as lifelong service providers, delivering services in skills assessment, profiling, training delivery, individual career guidance and client counselling (workers and employers), matching people to job profiles, and offering services to employers, as well as catering for the challenges of those furthest away from the labour market. Employment services should also promote partnerships between and among services (public, private and third sector employment services), education and training providers, NGOs and welfare institutions.
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In den beiden letzten Jahren ist unter anderem deutlich geworden, wie wichtig die Arbeitsmarkteinrichtungen sind. Arbeitsverwaltungen und vor allem die öffentlichen Arbeitsverwaltungen (ÖAVs) können als „Übergangsagenturen“ fungieren, wenn sie ihre Dienstleistungen verbessern. Zwar besteht die Rolle der Arbeitsverwaltungen derzeit hauptsächlich darin, auf die Bedürfnisse der Arbeitslosen einzugehen, doch können sie ihre Funktion als Anbieter lebenslanger Dienstleistungen auch weiter fassen und bei Kompetenzbewertung, Profilerstellung, Schulung, individueller Berufsberatung und Kundenberatung (Arbeitnehmer und -geber) unterstützen, den Menschen die entsprechenden Anforderungsprofile zuweisen, Dienstleistungen für Arbeitgeber anbieten und dafür den arbeitsmarktfernsten Personen bei der Bewältigung ihrer Schwierigkeiten helfen. Die Arbeitsverwaltungen sollten darüber hinaus Partnerschaften zwischen den Diensten (Beschäftigungsdienstleistungen im öffentlichen, privaten und dritten Sektor), Aus- und Weiterbildungseinrichtungen, nichtstaatlichen Organisationen und Wohlfahrtseinrichtungen bzw. innerhalb dieser fördern.
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Finally, the delivery of sound Flexicurity policies requires a systematic and efficient monitoring of Member States’ progress. Since the adoption of the Common Principles, the Employment Committee (EMCO) has developed an analytical framework, including a broad set of indicators. The Commission will build on this framework and provide regular monitoring and assessment of flexicurity policies across the EU.
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Schließlich müssen bei fundierten Flexicurity-Strategien die Fortschritte der Mitgliedstaaten systematisch und wirksam überwacht werden. Seit der Annahme der gemeinsamen Grundsätze hat der Beschäftigungsausschuss einen analytischen Rahmen entwickelt, der auch eine große Bandbreite an Indikatoren umfasst. Die Kommission wird auf diesen Rahmen aufbauen und eine regelmäßige Überwachung und Bewertung der Flexicurity-Strategien in der gesamten EU veranlassen.
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Flexicurity - Key Actions 1 to 3:
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Flexicurity – Leitaktionen 1 bis 3:
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1. A new momentum for flexicurity must be the result of a common approach by EU institutions, Member States and social partners. Building on the EU Common Principles of Flexicurity, the priorities proposed in this Flagship initiative set out the terms of a comprehensive debate on strengthening the four components of flexicurity (e.g. on the single contract or the reform of benefits systems). These priorities could be debated in early 2011 at a Stakeholder Conference on Flexicurity , organised by the Commission with Member States, the European Parliament and social partners. The consensus on flexicurity as a key contribution to the Europe 2020 employment target should be consolidated in a Communication on a new momentum for Flexicurity in the first half of 2012.
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1. Ein gemeinsamer Ansatz der EU-Institutionen, Mitgliedstaaten und Sozialpartner muss der Flexicurity neuen Schwung verleihen. Ausgehend von den gemeinsamen Grundsätzen für den Flexicurity-Ansatz bilden die in dieser Leitinitiative vorgeschlagenen Prioritäten die Grundlage für eine umfassende Debatte über die Stärkung der Flexcurity-Komponenten (z. B. einzelner Vertrag oder Reform der Leistungssysteme). Diese Prioritäten könnten Anfang 2011 auf einer von der Kommission gemeinsam mit den Mitgliedstaaten, dem Europäischen Parlament und den Sozialpartnern organisierten Stakeholderkonferenz zum Thema Flexicurity diskutiert werden. Der Konsens hinsichtlich des Flexicurity-Ansatzes als wichtiger Beitrag zum Beschäftigungsziel der Strategie „Europa 2020“ sollte im ersten Halbjahr 2012 in einer Mitteilung zu neuem Schwung für die Flexicurity konsolidiert werden.
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2. The key importance of acquiring skills and competences throughout the working life requires comprehensive strategies for Lifelong Learning and in particular a new approach to adult learning, based on common principles such as shared responsibility and partnership, effective financing mechanisms, flexible pathways, and quality initial education and targeted continuing training. Drawing on progress achieved in the Copenhagen process, the Commission will present in 2011: a Communication on the implementation of lifelong learning strategies and competence development; a European policy handbook setting out a framework for lifelong learning implementation ; and a renewed action plan for adult learning .
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2. Da es von größter Bedeutung ist, das gesamte Berufsleben hindurch Kompetenzen und Fertigkeiten zu erwerben, werden umfassende Strategien zu lebenslangem Lernen und insbesondere ein neuer Ansatz für die Erwachsenenbildung benötigt, die auf gemeinsamen Grundsätzen basieren wie der gemeinsamen Verantwortung und Partnerschaft, wirksamen Finanzierungsmechanismen, flexiblen Konzepten, einer qualitativ hochwertigen Erstausbildung und einer gezielten Weiterbildung. Ausgehend von dem Fortschritt im Kopenhagen-Prozess wird die Kommission im Jahr 2011 Folgendes vorlegen: eine Mitteilung über die Durchführung von Strategien zu lebenslangem Lernen und der Entwicklung von Kompetenzen , ein europäisches Strategiehandbuch , das den Rahmen für die Durchführung der Maßnahmen zu lebenslangem Lernen festlegt, und einen erneuerten Aktionsplan Erwachsenenbildung .
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3. To enhance the social partners’ participation and ownership of the New Skills and Jobs Agenda at EU level, the Commission proposes to hold as of 2011 a Tripartite Social Forum. The Forum would discuss the implementation of the Agenda and flexicurity policies in particular, ahead of the Tripartite Social Summit that precedes the Spring Council within the European Semester.
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3. Damit sich die Sozialpartner auf EU-Ebene mehr an der Agenda für neue Kompetenzen und neue Beschäftigungsmöglichkeiten beteiligen und diese mittragen, schlägt die Kommission vor, ab 2011 ein trilaterales Sozialforum abzuhalten. Auf diesem Forum würde über die Durchführung der Agenda und vor allem der Flexicurity-Strategien diskutiert – noch vor dem trilateralen Sozialgipfel, der im europäischen Semester vor der Frühjahrstagung des Rates stattfindet.
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Accompanying and preparatory measures:
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Begleitende und vorbereitende Maßnahmen:
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In complement to these Key Actions, in order to strengthen the governance and implementation mechanisms and support Member States, the Commission will:
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Ergänzend zu diesen Leitaktionen wird die Kommission zur Stärkung der Governance und der Durchführungsmechanismen sowie zur Unterstützung der Mitgliedstaaten:
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- Introduce, as of 2011, a comprehensive methodology to monitor Member States’ progress in implementing the principles of flexicurity, based on the ongoing work with the Employment Committee.
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- 2011 eine umfassende Methodik zur Überwachung der Fortschritte in den Mitgliedstaaten bei der Durchführung der Flexicurity-Grundsätze einführen, die auf den laufenden Arbeiten mit dem Beschäftigungsausschuss basiert.
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- Establish, by the end of 2011, a partnership between employment services from the public, private and third sectors to encourage an EU-level strategic dialogue to make transitions pay. The partnership will also provide small-scale funding for best-practice projects; a new web tool will disseminate the evaluated and tested good practices.
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- bis Ende 2011 eine Partnerschaft zwischen den Arbeitsverwaltungen aus dem öffentlichen, dem privaten und dem dritten Sektor ins Leben rufen, um auf EU-Ebene einen strategischen Dialog dazu, dass sich Übergänge lohnen müssen, zu fördern. Die Partnerschaft wird darüber hinaus Projekte mit bewährten Verfahren finanziell mit kleinen Beträgen unterstützen; über ein neues Web-Tool werden die bewerteten und getesteten bewährten Verfahren publik gemacht.
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- Launch in 2011 a consultation of European social partners on a European framework for restructuring .
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- im Jahr 2011 die europäischen Sozialpartner zu einem europäischen Rahmen für die Umstrukturierung konsultieren .
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2. EQUIPPING PEOPLE WITH THE RIGHT SKILLS FOR EMPLOYMENT
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BEREITSTELLUNG DER RICHTIGEN KOMPETENZEN FÜR DEN ARBEITSMARKT
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Matching skills supply with labour market needs remains a challenge
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Abstimmung der vorhandenen Kompetenzen auf die Erfordernisse des Arbeitsmarkts immer noch eine Herausforderung
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In 2008, the Commission Communication "New Skills for New Jobs", followed by two Council Conclusions and an independent experts Report, established the anticipation and matching of labour market and skills needs as a top priority for the EU[5]. In May 2009, Member States agreed the "Strategic Framework for European cooperation in education and training" to address lifelong learning and skills development of citizens of all ages.
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Im Jahr 2008 hielt die Kommission in ihrer Mitteilung „Neue Kompetenzen für neue Beschäftigungen“, gefolgt von zwei Schlussfolgerungen des Rates und einem Bericht unabhängiger Experten, fest, dass der Antizipierung und der Abstimmung der Erfordernisse des Arbeitsmarktes und der benötigten Kompetenzen in der EU höchste Priorität eingeräumt werden soll.[5] Im Mai 2009 vereinbarten die Mitgliedstaaten einen strategischen Rahmen für die europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der allgemeinen und beruflichen Bildung für lebenslanges Lernen und die Kompetenzentwicklung bei Bürgerinnen und Bürgern jeden Alters.
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The crisis has underlined the importance of the challenge: it has accelerated the pace of economic restructuring, displacing many workers from declining sectors to unemployment due to a lack of the skills required by expanding sectors. Now the first signs of economic recovery go hand in hand with difficulties in recruiting high-skilled staff.
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In der Krise hat sich herauskristallisiert, wie wichtig diese Herausforderung ist: die Geschwindigkeit bei der wirtschaftlichen Umstrukturierung hat angezogen, so dass viele Arbeitskräfte aus Branchen mit rückläufiger Entwicklung arbeitslos wurden, da es ihnen an den Fertigkeiten mangelte, die in den aufsteigenden Branchen benötigt werden. Jetzt, bei den ersten Anzeichen für einen Wirtschaftsaufschwung, ist es schwierig, hochqualifiziertes Personal einzustellen.
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Long-term prospects also emphasise the importance of skills. Jobs occupied by highly-qualified people are expected to rise by 16 million between now and 2020 in the EU, while those held by low-skilled workers will decline by around 12 million. Too many people do not have the competences needed to succeed in the labour market; adults with low educational attainment are seven times less likely to be involved in continuing education and training than those with high attainment levels, and as a result face increasing difficulty in adapting to newly-emerging and evolving skills needs.
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Auch die langfristigen Prognosen heben die Bedeutung der Kompetenzen hervor. Die Zahl der Arbeitsplätze für hochqualifizierte Personen soll bis zum Jahr 2020 in der EU um 16 Millionen ansteigen, die der Arbeitsplätze für Geringqualifizierte um ca. 12 Millionen abnehmen. Zu viele verfügen nicht über die Kompetenzen, die erforderlich sind, um auf dem Arbeitsmarkt erfolgreich zu sein; Erwachsene mit einem geringen Bildungsniveau sind wahrscheinlich siebenmal weniger in Fortbildungs- und Schulungsmaßnahmen eingebunden als solche mit hohem Bildungsniveau – und somit fällt es ihnen immer schwerer, sich an die Qualifikationserfordernisse, die sich neu ergeben oder herauskristallisieren, anzupassen.
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Serious deficits in qualified professionals, in management and technical, job-specific skills are hampering Europe’s sustainable growth objectives. This is also the case for shortages in areas critical for innovation, in particular Science Technology Engineering Mathematics. In the automotive sector and shipbuilding, for example, demand for hybrid vehicles and offshore investment in sustainable energy already requires many skills other than those which workers in those sectors currently have. Indeed, significant investments in "green" skills need to be made to ensure Europe lives up to its ambition of having 3 million green collar workers by 2020. By 2015, there will be a shortage of ICT practitioners estimated at 384 000 to 700 000 jobs, jeopardising the sector itself but also the ICT dissemination across all sectors of the economy. Moreover, more than 30% of Europeans have rarely or never used the internet which significantly hampers their employment opportunities since most jobs already require e-skills[6]. By 2020, in the health sector a shortage of about 1 million professionals - and up to 2 million if ancillary healthcare professions are taken into account is estimated, i.e., 15% of the care needed in the EU. An additional 1 million researchers are needed to meet our ambitions to establish an Innovation Union.
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Der ernstzunehmende Mangel an qualifizierten Fachkräften und an Kompetenzen in den Bereichen Management, Technik und arbeitsplatzspezifischen Aspekten steht den Zielen Europas beim nachhaltigen Wachstum im Weg. Dasselbe gilt für den Mangel in Bereichen, die für die Innovation von entscheidender Bedeutung sind, insbesondere Wissenschaft, Technologie, Ingenieursarbeit und Mathematik. In der Automobilbranche und im Schiffsbau werden beispielsweise infolge der Nachfrage nach Hybridfahrzeugen und Offshoreinvestitionen in nachhaltige Energie schon jetzt viele Fertigkeiten benötigt, über die die Arbeitskräfte in diesen Branchen derzeit nicht verfügen. In der Tat bedarf es bedeutender Investitionen in „grüne“ Kompetenzen, damit Europa sein Ziel von 3 Millionen „grünen“ Arbeitsplätzen bis zum Jahr 2020 erreichen kann. Bis zum Jahr 2015 wird es geschätzte 384 000 bis 700 000 IKT-Fachleute zu wenig geben, wodurch nicht nur diese Branche selbst, sondern auch die IKT-Verbreitung in sämtlichen anderen Branchen gefährdet ist. Darüber hinaus nutzen 30 % der Europäerinnen und Europäer selten oder nie das Internet, was ihre Beschäftigungschancen deutlich schmälert, da mittlerweile bei den meisten Arbeitsplätzen IKT- bzw. digitale Kompetenzen[6] vorausgesetzt werden. Schätzungen zufolge werden bis zum Jahr 2020 im Gesundheitswesen ca. 1 Million Fachkräfte fehlen – gar bis zu 2 Millionen, wenn auch die Hilfsberufe im Gesundheitswesen berücksichtigt werden; dies entspricht 15 % des Pflegebedarfs in der EU. Weiterhin werden zusätzlich 1 Million Forscherinnen und Forscher gebraucht, damit das Ziel einer Innovationsunion verwirklicht werden kann.
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The mismatch between skills needs and supply has also a geographical component: skills shortages and bottlenecks in high growth areas coexist with areas of persistent high unemployment. Yet, mobility remains very low in the EU: in 2009, only 2.4% of the EU's population were citizens of another Member State. Economic migration is also acquiring strategic importance in dealing with skills shortages. Non-EU citizens amounted to almost 20 million, or 4.0% of the total EU-27 population; without net migration, the working-age population would shrink by 12% in 2030 and by 33% in 2060 compared with 2009. Yet, skilled migrant workers too often occupy low skill low quality jobs, underlining the need for a better management of these migrant workers’ potential and skills.
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Das Ungleichgewicht zwischen den geforderten und den vorhandenen Kompetenzen hat auch einen geografischen Aspekt: Mangel und Engpässe an qualifizierten Arbeitskräften in Gebieten mit großem Wachstum gibt es ebenso wie Gebiete mit konstant hoher Arbeitslosigkeit. Dennoch ist die Mobilität in der EU nach wie vor sehr schwach: Im Jahr 2009 lebten nur 2,4 % der EU-Bevölkerung in einem anderen Mitgliedstaat. Die Wirtschaftsmigration gewinnt ebenfalls an strategischer Bedeutung bei der Knappheit an qualifiziertem Personal. Nicht-EU-Bürgerinnen und -Bürger machten fast 20 Millionen bzw. 4,0 % der Gesamtbevölkerung der EU-27 aus – ohne den Wanderungsausgleich würde die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter verglichen mit 2009 bis zum Jahr 2030 um 12 % und bis zum Jahr 2060 um 33 % sinken. Dennoch haben qualifizierte Wanderarbeitnehmer zu oft geringwertige Arbeitsplätze mit niedrigen Anforderungen inne, was deutlich zeigt, dass das Potenzial und die Kompetenzen dieser Wanderarbeitnehmer besser verwaltet werden müssen.
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Strengthening the Union's capacity to anticipate and match labour market and skills needs
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Stärkung der Fähigkeit der EU, die Arbeitsmarkt- und Qualifikationserfordernisse zu antizipieren und miteinander in Einklang zu bringen
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The impact of the crisis and the persistent high level of unemployment have increased the need to better understand where future skills shortages are likely to be in the EU. The knowledge acquired since 2008 through different actions must be brought together into a systematic review of EU skills needs. Member States’ actions to raise skills levels must be complemented by EU action, with a strong emphasis on geographical mobility as an adjustment mechanism to ease regional pockets of unemployment, and respond to market needs. The Commission will also continue to support the creation of sectoral skills' councils at European level when an initiative comes from stakeholders such as social partners or the relevant observatories. Similarly, in line with the Stockholm Programme[7], and in particular the development of EU legislation on legal migration, the Commission will take action to tap more effectively the potential of migrants already in the EU. There are five core areas for action:
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Aufgrund der Krise und der anhaltend hohen Arbeitslosenquote ist es nun von größerer Bedeutung zu verstehen, an welchen Kompetenzen es in Zukunft in der EU mangeln dürfte. Die seit 2008 durch verschiedene Maßnahmen gewonnenen Erkenntnisse müssen in eine systematische Überprüfung des Kompetenzbedarfs der EU einfließen. Die Aktionen der Mitgliedstaaten zur Anhebung des Kompetenzniveaus müssen durch EU-Maßnahmen ergänzt werden – dabei kommt vor allem der geografischen Mobilität als Anpassungsmechanismus bei der Entschärfung regionaler Arbeitslosigkeit große Bedeutung zu – und auf die Erfordernisse des Marktes eingehen. Die Kommission wird auf europäischer Ebene weiterhin die Einsetzung sektoraler Kompetenzräte unterstützen, wenn die einschlägigen Akteure wie die Sozialpartner oder die betreffenden Beobachtungsstellen eine entsprechende Initiative in die Wege leiten. In ähnlicher Weise sowie im Einklang mit dem Stockholmer Programm[7] und insbesondere der Ausarbeitung von EU-Rechtsvorschriften über legale Migration wird die Kommission Maßnahmen ergreifen, um das Potenzial der Migranten, die sich bereits in der EU befinden, effektiver zu nutzen. In fünf Kerngebieten sollten Maßnahmen ergriffen werden:
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2.1. Developing labour market intelligence and skills governance
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Ausbau von Arbeitsmarktdaten und Steuerung der Kompetenzen
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Most Member States develop their labour market intelligence on current and future skills needs, through bodies such as Observatories which bring together labour market actors and education and training providers. These analyses help shape qualification standards and adapt training systems to labour market needs.
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Die meisten Mitgliedstaaten erheben Arbeitsmarktdaten zum aktuellen und künftigen Kompetenzbedarf; dies geschieht z. B. über Beobachtungsstellen, die Arbeitsmarktakteure sowie Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen zusammenbringen. Mithilfe dieser Analysen können die Qualifikationsstandards gestaltet und Schulungssysteme an die Erfordernisse des Arbeitsmarktes angepasst werden.
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However, there is still wide scope to further develop the existing forward-looking labour market tools at Member State, regional, sectoral and EU level, and to disseminate their results in order to better address skills shortages. The Commission will facilitate cooperation between bodies in Member States involved in skills governance (anticipation of skills needs and responsiveness of education and training systems), in order to promote information sharing and better use of labour market intelligence in employment, education and training policies.
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Allerdings gibt es noch viel Spielraum für die Weiterentwicklung der bestehenden zukunftsorientierten Arbeitsmarktinstrumente auf Ebene der Mitgliedstaaten, der Regionen, der Branchen und der EU sowie für die Verbreitung der Ergebnisse, damit der Mangel an Kompetenzen besser angegangen werden kann. Die Kommission wird die Zusammenarbeit zwischen den an der Steuerung der Kompetenzen (Antizipierung der Kompetenzerfordernisse und Reaktionsfähigkeit der Bildungs- und Weiterbildungssysteme) beteiligten Stellen in den Mitgliedstaaten erleichtern, damit die Informationsweitergabe gefördert wird und die Arbeitsmarktdaten besser in die Beschäftigungs-, Bildungs- und Weiterbildungspolitik einfließen.
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2.2. Providing the right mix of skills
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Der richtige Kompetenzmix
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Irrespective of age, gender, socio-economic background, ethnicity or disability, all EU citizens should have the opportunity to acquire and develop the mix of knowledge, skills and aptitudes they need to succeed in the labour market.
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Ungeachtet des Alters, des Geschlechts, des sozioökonomischen Hintergrunds, der ethnischen Zugehörigkeit oder einer Behinderung sollten alle Bürgerinnen und Bürger der EU die Möglichkeit haben, die Mischung an Wissen, Kompetenzen und Fertigkeiten zu erwerben und weiterzuentwickeln, die sie benötigen, um im Arbeitsmarkt erfolgreich zu sein.
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To this end, education and training systems must deliver the right mix of skills, including digital and transversal key competences, media literacy, and communication in a foreign language. They must also ensure that young people, graduating from secondary and tertiary education, possess the skills and competences needed to make a rapid and successful transition to employment. Fighting against early school leaving and low educational achievement in basic competences such as literacy, numeracy and science, including among adults, is an essential element for inclusion, employment and growth. Continuing training must reach the benchmark of 15% of all adults participating in lifelong learning[8].
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Zu diesem Zwecke müssen die Bildungs- und Weiterbildungssysteme zum richtigen Kompetenzmix führen – digitale und bereichsübergreifende Schlüsselkompetenzen, Medienkompetenz und fremdsprachliche Kompetenz eingeschlossen. Ferner müssen sie gewährleisten, dass junge Menschen, die eine weiterführende Schule oder eine Hochschule abgeschlossen haben, auch über die Qualifikationen und Kompetenzen verfügen, die für einen schnellen und erfolgreichen Übergang in die Beschäftigung vonnöten sind. Die Verhinderung von frühzeitigen Schulabgängen und geringen Bildungsniveaus bei grundlegenden Fertigkeiten wie Lesen, Schreiben, Rechnen und Naturwissenschaften, auch bei Erwachsenen, ist ein äußerst wichtiges Element in puncto Eingliederung, Beschäftigung und Wachstum. Die Fortbildungsrate muss die Benchmark von 15 % aller Erwachsenen, die am lebenslangen Lernen[8] teilnehmen, erreichen.
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Good progress has been made in adapting school curricula, introducing reforms along the European Key Competences Framework for Lifelong Learning, and using the Europass. However, Member States should step up the pace of reform and implement national qualifications frameworks based on learning outcomes, as indicated in the European Qualifications Framework Recommendation. Similarly, the Copenhagen process should further help improve the attractiveness of initial vocational education and training.
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Große Fortschritte wurden bereits bei der Anpassung der Lehrpläne gemacht – es wurden Reformen im Sinne des Europäischen Referenzrahmens für Schlüsselkompetenzen für lebensbegleitendes Lernen eingeführt und verstärkt der Europass genutzt. Allerdings sollten die Mitgliedstaaten die Reformen beschleunigen und nationale Qualifikationsrahmen umsetzen, die auf den Lernergebnissen fußen, wie in der Empfehlung zum Europäischen Qualifikationsrahmen festgehalten. In ähnlicher Weise sollte auch der Kopenhagen-Prozess weiter dazu beitragen, die berufliche Erstausbildung attraktiver zu machen.
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Given the transversal role of digital competences across the economy, the Digital Agenda for Europe is an essential catalyst that can help provide the right digital competences for workers and job-seekers, with targeted efforts to promote basic digital literacy for those with least competences such as the elderly, less-educated persons or SMEs employees but also to promote specialised and advanced ICT competences for those holding specific job profiles such as ICT practitioners.
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Angesichts der bereichsübergreifenden Rolle digitaler Kompetenzen in der Wirtschaft ist die Digitale Agenda für Europa ein wichtiger Katalysator, der dazu beitragen kann, die Arbeitskräfte und Arbeitssuchenden mit den richtigen digitalen Kompetenzen auszustatten – mit zielgerichteten Maßnahmen sollen den Personen grundlegende digitale Kompetenzen vermittelt werden, die über die geringsten Kenntnisse verfügen, wie ältere Menschen oder Menschen mit niedrigem Bildungsniveau oder Beschäftigte in KMU; es sollen aber auch die spezifischen und fortgeschrittenen IKT-Kompetenzen derjenigen vertieft werden, deren Tätigkeit spezifische Kenntnisse verlangt, wie dies z. B. bei IKT-Fachleuten der Fall ist.
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2.3. Matching people’s skills and job opportunities, and capitalising on Europe’s potential jobs
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Abstimmung von Kompetenzen und Beschäftigungsmöglichkeiten sowie Konzentration auf die potenziellen Arbeitsstellen in Europa
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While delivering the right mix of skills is important, avoiding the under-utilisation of people’s talents and potential is just as essential. This requires better cooperation between the worlds of work, education and training, and an increased transparency in the labour market, beyond traditional approaches which measure skills only through formal qualifications.
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Zwar ist die richtige Mischung der Kompetenzen von Bedeutung, doch ist es ebenso wichtig zu vermeiden, dass Talent und Potenzial der Menschen nicht ausreichend genutzt werden. Hierzu ist eine bessere Kooperation zwischen der Arbeitswelt und der Welt der Bildung und Weiterbildung sowie ein transparenterer Arbeitsmarkt vonnöten, der über die klassischen Ansätze, in denen die Kompetenzen nur durch formelle Qualifikationen gemessen werden, hinausgeht.
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The shift towards competence- and skills-based approaches is already leading to a significant change in education systems, labour markets, and their interaction. This in turn has important implications for the work of employment services in the area of skills assessment, profiling processes, training delivery, cooperation with training providers, career guidance and client (including employers) counselling. Cooperation between employment services and guidance centres in the education field must be reinforced, so that the latter can provide advice directly relevant to the labour market.
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Die Verlagerung hin zu qualifikations- und kompetenzbasierten Ansätzen führt bereits zu einer erheblichen Veränderung in den Bildungssystemen, den Arbeitsmärkten und ihrer Wechselwirkung. Dies wiederum hat bedeutende Folgen für die Aufgaben der Arbeitsverwaltungen in den Bereichen Kompetenzbewertung, Profiling-Prozesse, Schulungen, Zusammenarbeit mit Schulungsanbietern, Berufsberatung und Kundenberatung (einschließlich Arbeitgeberberatung). Die Zusammenarbeit zwischen den Arbeitsverwaltungen und den Beratungszentren im Bildungsbereich muss verstärkt werden, damit letztere Ratschläge erteilen können, die für den Arbeitsmarkt unmittelbar relevant sind.
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Counselling, incentives and assistance to companies, including SMEs, is also essential to help them develop and make the best use of competences in the work place. Employers should be encouraged to co-invest and participate in the activities of education and training institutions, particularly in higher education and vocational education and training; these partnerships can develop and update skills profiles, multidisciplinary curricula and qualifications, and facilitate the provision of work-based learning, from apprenticeships to industrial PhDs. These structured partnerships could offer an efficient and systemic means of developing this interaction.
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Ebenso sind Beratung, Anreize und Unterstützung für Unternehmen, auch KMU, von Bedeutung, um ihnen dabei zu helfen, sich zu entwickeln, und die Kompetenzen am Arbeitsplatz bestmöglich zu nutzen. Die Arbeitgeber sollten aufgefordert werden, auch in die Tätigkeiten der Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen zu investieren und daran teilzunehmen, insbesondere in puncto höherer Bildung und beruflicher Bildung; diese Partnerschaften können Kompetenzprofile, fächerübergreifende Bildungs- und Qualifikationsinhalte entwickeln und aktualisieren und das Anbieten von arbeitsbasiertem Lernen, von Berufsausbildungen bis hin zu entsprechenden Doktoraten, erleichtern. Diese strukturierten Partnerschaften könnten ein wirksames und systemimmanentes Mittel zur Entwicklung dieser Wechselwirkung darstellen.
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In order to bridge the skills gap for the jobs of the future and make our education systems more responsive to the future needs o four economy (e.g. green economy), new academic specialisations need to be promoted so to achieve a critical mass that will raise European competitiveness.
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Damit der Mangel an Kompetenzen für die Arbeitsplätze der Zukunft überbrückt wird und unsere Bildungssysteme besser auf die künftigen Erfordernisse unserer Wirtschaft abgestimmt sind (z. B. grüne Wirtschaft), müssen neue akademische Spezialisierungen gefördert werden, um so eine kritische Masse zu erreichen, mit der die europäische Wettbewerbsfähigkeit gesteigert wird.
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2.4. Enhancing geographical mobility throughout the EU
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Größere geografische Mobilität in der gesamten EU
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Many non-regulatory factors influence interregional and transnational mobility: housing, language, the employment opportunities of partners, return mechanisms, historical ‘barriers’, and the recognition of mobility experience, particularly within SMEs. Recent efforts to improve geographical mobility have focused on the removal of legal and administrative obstacles (e.g. in the area of recognition of qualifications and portability of supplementary pension rights). Citizens must now be better informed of these changes to embrace with confidence cross-border career moves; more emphasis must also be put on raising the transparency of job vacancies across the EU. In the context of the coordination of social security systems for the Commission in cooperation with Member States will also examine the situation of highly mobile professional categories, in particular researchers engaged in remunerated research activity, to facilitate their geographical and inter-sectoral mobility in order to complete the European Research Area by 2014.
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Viele nicht-regulatorische Faktoren beeinflussen die interregionale und grenzüberschreitende Mobilität: Wohnsituation, Sprache, Beschäftigungsmöglichkeiten der Partner, Rückkehrmechanismen, historische „Barrieren“ und Anerkennung von Mobilitätserfahrungen, insbesondere in KMU. Die Bemühungen der jüngsten Vergangenheit zur Verbesserung der geografischen Mobilität konzentrierten sich auf den Abbau von rechtlichen und verwaltungstechnischen Hindernissen (z. B. in puncto Anerkennung von Qualifikationen und Übertragbarkeit von zusätzlichen Rentenansprüchen). Die Bürgerinnen und Bürger müssen nun besser über diese Veränderungen informiert werden, damit sie vertrauensvoll ihre Berufswege in anderen Ländern fortsetzen; darüber hinaus ist die Transparenz bei freien Stellen in der gesamten EU zu erhöhen. Im Zusammenhang mit der Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit wird die Kommission in Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten die Situation hochmobiler Berufsgruppen – insbesondere Forscher, die einer bezahlten Forschungstätigkeit nachgehen – prüfen, um ihnen die geografische und branchenübergreifende Mobilität zu erleichtern und so den Europäischen Forschungsraum bis 2014 fertigzustellen.
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Some professionals must still comply with long and cumbersome procedures before their qualifications are recognized. The Commission is currently carrying out an evaluation of the Professional Qualifications Directive, in order to identify possible solutions such as a professional card and simplify the current situation.
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Für manche Berufe sind immer noch lange und beschwerliche Verfahren zu durchlaufen, bevor die Qualifikationen anerkannt werden. Die Kommission evaluiert derzeit die Richtlinie über die Anerkennung von Berufsqualifikationen, um mögliche Lösungsansätze, wie die Einführung eines Berufsausweises, herauszuarbeiten und die gegenwärtige Situation einfacher zu gestalten.
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2.5. Reaping the potential of migration
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Nutzung des Potenzials der Migration
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To maximise the potential contribution of migration to full employment, migrants already legally residing in the EU should be better integrated, particularly through removing barriers to employment, such as discrimination or the non-recognition of skills and qualifications, which put migrants at risk of unemployment and social exclusion. The lower performance of third-country nationals with respect to the indigenous population in Member States' education systems should also be addressed.
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Um den potenziellen Beitrag der Migration zur Vollbeschäftigung zu maximieren, sollten die Migrantinnen und Migranten, die bereits legal in der EU ansässig sind, besser integriert werden – insbesondere durch den Abbau von Beschäftigungshindernissen, wie Diskriminierung oder Nichtanerkennung von Kompetenzen und Qualifikationen, denn dadurch besteht das Risiko, dass die Migranten keiner Arbeit nachgehen und sozial ausgegrenzt sind. Die geringere Leistung von Staatsangehörigen aus Drittländern im Vergleich zur inländischen Bevölkerung in den Bildungssystemen der Mitgliedstaaten sollte ebenfalls thematisiert werden.
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A better monitoring and anticipation of skills needs, as well as improvements in the recognition of skills and qualifications, also those obtained outside the EU, can substantially reduce the ‘brain-waste’ of highly educated migrants employed in low-skilled or low-quality jobs. While respecting the principle of Community preference and of the right of Member States to determine the volumes of admission of third-country national workers, a mapping of the skills profile of third-country nationals already living in the EU, would be instrumental in determining how the expanding legal framework of EU and national admission schemes for migrant workers could help mitigate skills shortages. A flexible, demand-driven admission policy can make an important contribution to meeting future labour needs. Skills matching can also be improved through reinforced cooperation with third countries in the areas of skills recognition, sharing information on labour market needs, and working with recruiters and employment agencies.
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Eine bessere Überwachung und Antizipierung der erforderlichen Kompetenzen sowie Verbesserungen bei der Anerkennung von Kompetenzen und Qualifikationen, auch wenn diese außerhalb der EU erworben wurden, können die Bildungsverschwendung mit Blick auf hochqualifizierte Migrantinnen und Migranten mit weniger anspruchsvollen oder qualitativ niedrigen Arbeitsplätzen erheblich senken. Unter Wahrung des Grundsatzes der Gemeinschaftspräferenz und des Rechts der Mitgliedstaaten auf Festlegung von Zulassungsquoten für Arbeitskräfte aus Drittstaaten wäre eine Erfassung der Kompetenzprofile von Drittstaatsangehörigen, die bereits in der EU leben, von großer Bedeutung bei der Bestimmung, wie ein weiter gefasster Rechtsrahmen von EU- und nationalen Zulassungsschemata für Wanderarbeitnehmerinnen und -nehmer dazu beitragen könnte, den Mangel an Kompetenzen auszugleichen. Eine flexible nachfrageorientierte Zulassungspolitik kann einen bedeutenden Beitrag zur Befriedigung der künftigen Arbeitsmarkterfordernisse leisten. Die Abstimmung der Kompetenzen kann ebenfalls verbessert werden, indem mit Drittstaaten auf den Gebieten Anerkennung der Qualifikationen, Informationsaustausch über die Arbeitsmarktanforderungen sowie Zusammenarbeit mit Arbeitgebern und Stellenvermittlungen stärker kooperiert wird.
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Skills upgrading and matching - Key Actions 4 to 8:
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Steigerung des Kompetenzniveaus und Abstimmung der Kompetenzen – Leitaktionen 4 bis 8:
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The Commission will:
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Die Kommission wird:
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- 4. As of 2012, produce an EU skills Panorama to improve transparency for jobseekers, workers, companies and/or public institutions. The Panorama will be available online and contain updated forecasting of skills supply and labour market needs up to 2020. It will provide: i) up-to-date information on the top 25 growth occupations in the EU, and on the top five 'in demand' occupations per Member State; ii) an analysis of skills requirements based on the European Vacancy Monitor; iii) an analysis of skills mismatches and use of skills in the workplace, through surveys of employers, learners and graduates; iv) foresight analysis at sector level, based on the work of the European Sector Councils' on Skills and Employment; and v) CEDEFOP[9] and Member States’ projections. Where relevant the Panorama will report on skills needs in particularly important areas such as science, technology, engineering and mathematics.
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- 4. ab 2012 ein EU-Kompetenzpanorama erstellen, um für Arbeitsuchende, Arbeitskräfte, Unternehmen und/oder öffentliche Einrichtungen mehr Transparenz zu bieten. Dieses Panorama wird online zugänglich sein und aktualisierte Vorhersagen zu vorhandenen Kompetenzen und Arbeitsmarkterfordernissen bis zum Jahr 2020 beinhalten. Abrufbar sind: i) aktuelle Informationen zu den 25 Berufen mit dem größten Wachstum in der EU sowie zu den fünf am meisten nachgefragten Berufen pro Mitgliedstaat, ii) eine Analyse der Kompetenzanforderungen basierend auf dem Europäischen Monitor für offene Stellen, iii) eine Analyse des Missverhältnisses zwischen Qualifikationsangebot und -nachfrage sowie der Nutzung der Kompetenzen am Arbeitsplatz mittels Umfragen bei Arbeitgebern, Auszubildenden und Absolventen, iv) eine zukunftsgerichtete Analyse auf Branchenebene basierend auf der Arbeit der europäischen Sektorenausschüsse für Kompetenzen und Beschäftigung und v) Prognosen der CEDEFOP[9] und der Mitgliedstaaten. Gegebenenfalls wird das Panorama über die Qualifikationserfordernisse in besonders wichtigen Bereichen wie Wissenschaft, Technologie, Ingenieursarbeit und Mathematik berichten.
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- 5. By 2012, complete in all European languages the European Skills, Competences and Occupations classification (ESCO) , as a shared interface between the worlds of employment, education and training.
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- 5. bis 2012 die europäische Klassifizierung für Fähigkeiten, Kompetenzen und Berufe (ESCO) als gemeinsam genutzte Schnittstelle zwischen den Bereichen Beschäftigung, Bildung und Weiterbildung in allen europäischen Sprachen fertigstellen.
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- 6. In 2012, consider the possibility of presenting proposals to help reform the systems for the recognition of professional qualifications, on the basis of the evaluation of the Professional Qualification Directive.
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- 6. im Jahr 2012 die Möglichkeit prüfen, Vorschläge für die Reform des Systems zur Anerkennung von Berufsqualifikationen auf Grundlage der Evaluierung der Richtlinie über die Anerkennung von Berufsqualifikationen vorzulegen.
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- 7. In 2011, launch a New Agenda for Integration of third country nationals, to provide improved structures and tools to facilitate the exchange of knowledge, and the mainstreaming of integration priorities of the Member States in all relevant policy areas.
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- 7. im Jahr 2011 eine neue Agenda für Integration für Drittstaatsangehörige auf den Weg bringen, um mit verbesserten Strukturen und Instrumenten den Wissensaustausch und eine umfassende Berücksichtigung der Integrationsprioritäten der Mitgliedstaaten in allen relevanten Politikbereichen zu ermöglichen.
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- 8. In 2012, consider the possibility of presenting proposals to help improve the enforcement of rights of EU migrant workers in relation to the principle of free movement of workers.
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- 8. im Jahr 2012 die Möglichkeit prüfen, Vorschläge zur verbesserten Durchsetzung der Rechte von EU-Wanderarbeitnehmerinnen und -nehmern im Hinblick auf den Grundsatz der Arbeitnehmerfreizügigkeit vorzulegen.
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Accompanying and preparatory measures:
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Begleitende und vorbereitende Maßnahmen:
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The Commission, in cooperation with Member States, will also:
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In Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten wird die Kommission darüber hinaus:
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- By 2011, propose a new benchmark on education for employability to stimulate a new focus on preparing young people for the transition to the labour market, propose a Council Recommendation on reducing early school leaving , and set up a High Level Expert Group on improving literacy among young people and adults.
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- im Jahr 2011 eine neue Benchmark zu Bildung für Beschäftigungsfähigkeit vorschlagen, um die Vorbereitung der jungen Menschen auf den Übergang in den Arbeitsmarkt stärker in den Mittelpunkt zu rücken, eine Empfehlung des Rates zur Senkung der Schulabbrecherquote anregen und eine hochrangige Expertengruppe für die Verbesserung der Lese- und Schreibfähigkeit bei jungen Menschen und Erwachsenen einsetzen.
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- By the end of 2010, launch an awareness campaign on how citizens can benefit from EU social security coordination rules to move within Europe, without losing their rights.
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- bis Ende 2010 eine Sensibilisierungskampagne zu dem Thema ins Leben rufen, wie die Bürgerinnen und Bürger von den EU-Koordinierungsvorschriften zur sozialen Sicherheit profitieren und sich innerhalb Europas bewegen können , ohne ihre Rechte zu verlieren.
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- In the framework of the SME Performance Review, assess future skills needs in micro and craft (-type) enterprises for a representative sample of EU Member States, to better mainstream the needs of these enterprises in existing EU policy initiatives.
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- im Rahmen der KMU-Leistungsüberprüfung die künftigen Qualifikationsanforderungen in Kleinst- und Handwerksbetrieben (o. Ä.) für eine repräsentative Auswahl an EU-Mitgliedstaaten bewerten, um die Anforderungen dieser Unternehmen in bestehende EU-Initiativen besser einzubinden.
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- As of 2011, support competences for sustainable development, and promote skills development, in sectors covered by the Roadmap towards a resource-efficient Europe and by the new Eco-Innovation Action Plan .
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- ab 2011 in Branchen, die unter den Fahrplan für ein ressourceneffizientes Europa und den neuen Aktionsplan Öko-Innovation fallen, Kompetenzen im Bereich nachhaltige Entwicklung unterstützen und die Kompetenzentwicklung fördern.
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- As of 2011, support ‘ knowledge alliances’ , i.e. ventures bringing together business and education/training institutions to develop new curricula addressing innovation skills gaps and matching labour market needs. The EU Industrial PhDs in the framework of Marie Curie actions and the Erasmus placement in companies will also be developed.
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- ab 2011 „Wissensallianzen“ unterstützen, also Projekte, die die Geschäftswelt und Bildungs-/Weiterbildungseinrichtungen zusammenführen, um neue Lehrpläne zur Beseitigung von Lücken bei den Innovationsfähigkeiten zu erstellen und eine Abstimmung hinsichtlich der Arbeitsmarkterfordernisse vorzunehmen. Die Fachdoktorate der EU im Rahmen des Marie-Curie-Programms und die Erasmus-Praktika in Unternehmen werden ebenfalls weiterentwickelt.
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- In 2011, propose a Council Recommendation on the identification, recording and validation of competences gained outside of formal education and training, including in particular a European Skills Passport to help individuals record and present the skills acquired throughout their life.
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- im Jahr 2011 eine Empfehlung des Rates für die Ermittlung, Erfassung und Validierung von Kompetenzen vorschlagen, die außerhalb der formalen Aus- und Weiterbildung erworben wurden, darunter insbesondere einen Europäischen Qualifikationspass , mit dem die im Leben erworbenen Kompetenzen leichter erfasst und nachgewiesen werden können.
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- In 2011, present an analysis of the contribution of migration policies to labour market and skills matching in line with the Stockholm programme. A policy network to improve the education of migrants will be established to address the educational achievement gap between migrant students and the indigenous population at school.
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- im Jahr 2011 im Einklang mit dem Stockholmer Programm eine Analyse des Beitrags der Migrationsstrategien zur Abstimmung der Arbeitsmarkt- und Qualifikationserfordernisse vorlegen. Ein Strategienetz zur Verbesserung der Bildung von Migrantinnen und Migranten wird eingerichtet, um in der Schule den Bildungsabstand zwischen Schülern mit Migrationshintergrund und den einheimischen Schülern abzubauen.
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- By 2012, reform the European Employment Services EURES and its legal basis , to develop its matching and placement capacity at the service of the European Employment Strategy and to expand it to support Your First EURES Job.
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- bis 2012 EURES (europäisches Beschäftigungsnetz) und seine rechtliche Grundlage neu gestalten , damit die Fähigkeit, Abstimmungen und Stellenvermittlungen im Dienste der Europäischen Beschäftigungsstrategie vorzunehmen, ausgebaut und nun auch „Dein erster EURES-Arbeitsplatz“ unterstützt wird.
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- By 2012, propose an EU-wide approach and instruments to support Member States in the integration of ICT competences and digital literacy (e-skills) into core lifelong learning policies.
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- bis 2012 einen EU-weiten Ansatz und Instrumente vorschlagen, mit denen die Mitgliedstaaten bei der Integration von IKT- und digitalen Kompetenzen in die wichtigsten Strategien zu lebenslangem Lernen unterstützt werden sollen.
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- By 2012, present a Communication on the European policy for multilingualism , proposing priorities in the education and training systems, and a European language benchmark based on results of the European Survey on Language Competence so as to achieve the "mother tongue +2" Barcelona objective.
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- bis 2012 mit Blick auf das Barcelona-Ziel „Muttersprache + 2“ eine Mitteilung hinsichtlich der europäischen Mehrsprachigkeitsstrategie vorlegen, in der die Schwerpunkte für die Bildungs- und Weiterbildungssysteme sowie eine europäische Sprachenbenchmark vorgeschlagen werden, die auf den Ergebnissen der europäischen Erhebung über Sprachenkompetenz basiert.
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- By 2012, develop in cooperation with Member States an action plan to address the gap in the supply of health workers . The action plan will be accompanied by a Joint Action under the Health Programme on forecasting health workforce needs and workforce planning.
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- bis 2012 in Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten einen Aktionsplan entwickeln, um dem Mangel an Arbeitskräften im Gesundheitswesen entgegenzuwirken. Begleitet wird dieser Aktionsplan von einer gemeinsamen Aktion im Rahmen des Gesundheitsprogramms zu Prognosen für den Bedarf an Arbeitskräften im Gesundheitswesen und Planung hinsichtlich der Arbeitskräfte.
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- By 2012, map out and promote European centres of excellence within new academic specialisations for tomorrow's job. The Commission will analyse the best way to support mobility of students (European and international) towards these centres of excellence.
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- bis 2012 für neue akademische Spezialisierungen für die Arbeitsplätze von morgen europäische Spitzenleistungszentren erfassen und fördern. Die Kommission wird analysieren, wie die Mobilität von Studierenden (europäisch und international) hin zu diesen Spitzenleistungszentren am besten unterstützt werden kann.
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3. IMPROVING THE QUALITY OF WORK AND WORKING CONDITIONS
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QUALITATIV BESSERE ARBEIT UND ARBEITSBEDINGUNGEN
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Mixed results on job quality across the EU over the last decade
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Unterschiedliche Ergebnisse bei der Arbeitsplatzqualität in der gesamten EU während der letzten zehn Jahre
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High quality of work goes hand in hand with high employment participation. This is because the working environment plays a crucial role in enhancing the potential of the workforce and is a leading competitiveness factor. In order to innovate and to deliver promptly and efficiently, EU companies depend for their survival and expansion on a committed workforce, thriving in a high-quality working environment, with safe and healthy working conditions.
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Qualitativ hochwertige Beschäftigung geht Hand in Hand mit einer hohen Erwerbsbeteiligung. Grund hierfür ist, dass das Arbeitsumfeld eine maßgebliche Rolle bei der Steigerung des Potenzials der Arbeitskräfte spielt und einen wichtigen Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit darstellt. Um zu innovieren sowie zeitnah und effizient zu liefern – und somit überleben und expandieren zu können –, sind die Unternehmen in der EU von engagierten Arbeitskräften abhängig, die in einem hochqualifizierten Arbeitsumfeld mit sicheren und gesunden Arbeitsbedingungen besonders leistungsfähig sind.
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During the last decade, there has been good and bad news on job quality across Europe. Job satisfaction has increased overall; accidents at work, including fatal accidents, have decreased although, at least for a minority of people, work has become more intense and stressful. On the other hand, workers in involuntary temporary and part-time work have increased from 53.7% and 18% in 2001 respectively, to 60.3% and 25.6% in 2009. Wages have tended to grow below productivity in most Member States, and in-work poverty is persistent: employed people living under the poverty threshold have remained stable at around 8% since 2005. In many countries, undeclared work continues to leave important segments of the workforce unprotected and vulnerable.
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Während der letzten zehn Jahre gab es gute und schlechte Nachrichten hinsichtlich der Arbeitsplatzqualität in ganz Europa. Im Allgemeinen sind die Menschen zufriedener mit ihrem Arbeitsplatz; die Zahl der Arbeitsunfälle, auch der tödlichen, ist zurückgegangen, auch wenn, zumindest für eine Minderheit, die Arbeit intensiver und stressiger geworden ist. Darüber hinaus stieg der Prozentsatz der Arbeitskräfte in unfreiwilliger Zeitarbeit oder Teilzeitarbeit von 53,7 % bzw. 18 % im Jahr 2001 auf 60,3 % bzw. 25,6 % im Jahr 2009. Die Arbeitsentgelte wachsen in den meisten Mitgliedstaaten eher unterhalb der Produktivität an, und Armut trotz Erwerbstätigkeit hält an: Der Anteil der Erwerbstätigen, die unter der Armutsgrenze leben, liegt seit 2005 stabil bei etwa 8 %. In vielen Ländern ist infolge von Schwarzarbeit ein großer Teil der Arbeitskräfte nicht geschützt und daher gefährdet.
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Due to the crisis, more jobs have been exposed to competitive pressures and deteriorating working conditions. In many instances, new forms of work and a higher number of job transitions have not been accompanied with appropriate working conditions, increasing psychological stress and psychosocial disorders. This has social and economic costs and may undermine Europe’s capacity to compete: unsafe, unhealthy work environments result in more claims for disability benefits and earlier exits from active life.
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Krisenbedingt unterliegen mehr Arbeitsplätze dem Wettbewerbsdruck und schlechteren Arbeitsbedingungen. In vielen Fällen gehen neue Arten von Arbeit und mehr Arbeitsplatzwechsel nicht mit angemessenen Arbeitsbedingungen einher, so dass psychologischer Stress und psychosoziale Störungen zunahmen. Dies führt zu sozialen und wirtschaftlichen Kosten und kann die Wettbewerbsfähigkeit Europas untergraben: Ein unsicheres und ungesundes Arbeitsumfeld führt dazu, dass mehr Leistungen bei Invalidität in Anspruch genommen werden und sich die Menschen früher aus dem Erwerbsleben zurückziehen.
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Reviewing EU legislation and promoting 'soft' instruments
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Überprüfung der EU-Rechtsvorschriften und Förderung „weicher“ Instrumente
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Improving job quality will require an integrated policy response at EU level as well as action by Member States. The Union has a solid legislative ’ acquis ’ as a complement to Member States’ action in improving working and living conditions, ensuring minimum standards across the EU on working conditions, health and safety at work, information, consultation, participation rights of workers, gender equality and non-discrimination, underpinning fairer competition, high levels of productivity, and for the creation of quality jobs. The ‘ acquis ’ must nevertheless be adapted: to clarify the implementation or interpretation of rules, and make them easier to understand and apply by citizens and businesses; to respond to the emergence of new risks for human health and safety in the workplace; and to cut red tape. More generally, the legislative ‘ acquis ’ must be kept in tune with new working patterns and technologies, so that it helps rather than hinder workplace adaptation.
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Zur Steigerung der Arbeitsplatzqualität sind eine integrierte Reaktion auf EU-Ebene und Maßnahmen der Mitgliedstaaten erforderlich. Die Europäische Union verfügt als Ergänzung zu den Maßnahmen der Mitgliedstaaten über einen soliden legislativen Besitzstand, den sog. „ Acquis “, zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen, Gewährleistung von Mindeststandards in der gesamten EU in den Bereichen Arbeitsbedingungen, Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz, Unterrichtung, Anhörung, Mitbestimmungsrechte der Beschäftigten, Gleichstellung von Frauen und Männern und Nichtdiskriminierung, zur Stärkung eines fairen Wettbewerbs, für eine hohe Produktivität und die Schaffung qualitativ hochwertiger Arbeitsplätze. Dennoch muss der „ Acquis “ angepasst werden: Er soll die Umsetzung oder die Auslegung von Regelungen klarer gestalten, dafür sorgen, dass sie für die Bürgerinnen und Bürger wie auch für die Unternehmen leichter verständlich und anwendbar sind, auf neue Risiken für die Gesundheit und Sicherheit der Menschen an ihrem Arbeitsplatz reagieren, und Bürokratie abbauen. Allgemeiner gesagt muss der legislative „ Acquis “ mit den neuen Arbeitsschemata und Technologien Schritt halten, so dass er die Anpassung der Arbeitsplätze unterstützt und nicht behindert.
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Legislation at EU level is not always enough. 'Soft' instruments such as comparative analysis, policy coordination, exchange of good practice, benchmarking, implementing guides, frameworks of action, codes of conduct and recommendations, can help significantly in shaping consensus and creating the right incentives for action at national or company level. Other initiatives should therefore be put in place, to underpin a smarter legal framework, consolidate a long-term strategic approach to improve the way national authorities and social partners implement legislation at national level, and to revise the concept and indicators of quality of work.
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Die Rechtsvorschriften auf EU-Ebene reichen nicht immer aus. „Weiche“ Instrumente wie eine vergleichende Analyse, die Koordinierung der Strategien, der Austausch bewährter Verfahren, Benchmarks, Durchführungsleitfäden, Aktionsrahmen, Verhaltenskodizes und Empfehlungen können bei der Ausarbeitung eines Konsens und der Schaffung der richtigen Anreize für Maßnahmen auf Ebene des Mitgliedstaats oder des Unternehmens sehr hilfreich sein. Daher sollten weitere Initiativen verfolgt werden, um einen verbesserten Rechtsrahmen zu unterstützen, einen langfristigen strategischen Ansatz dazu zu konsolidieren, wie die nationalen Behörden und Sozialpartner die Rechtsvorschriften auf nationaler Ebene besser durchführen können, und das Konzept und die Indikatoren von qualitativ hochwertiger Arbeit zu überarbeiten.
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3.1. A smarter EU legal framework for employment and health and safety at work
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Ein besserer EU-Rechtsrahmen für Beschäftigung sowie Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz
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The Commission will carry out a large-scale, step by step evaluation of the present legislative ‘ acquis ’. Work has already started with the evaluation of two significant pieces of legislation — on working time and on the posting of workers; it shall expand to other elements related to employment and health and safety. This comprehensive evaluation will not hinder the preparation of new legislative proposals, if a clear need arises for immediate action, and if new provisions are justified by a full-fledged assessment of their economic and social impact.
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Die Kommission wird den aktuellen „ Acquis “ ausführlich und Schritt für Schritt evaluieren. Die Arbeit hat bereits mit der Bewertung von zwei bedeutenden Rechtsvorschriften – in den Bereichen Arbeitszeit und Entsendung von Arbeitskräften – begonnen; weitergeführt wird sie in anderen Teilbereichen der Beschäftigung sowie der Gesundheit und Sicherheit. Diese umfangreiche Evaluierung wird der Ausarbeitung neuer Legislativvorschläge nicht im Wege stehen, wenn ein klarer und akuter Handlungsbedarf besteht und wenn die neuen Bestimmungen aufgrund einer fundierten Bewertung ihrer wirtschaftlichen und sozialen Folgen gerechtfertigt sind.
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Moreover, there is a need to assess in depth a number of legal provisions which may appear as ineffective or difficult to enforce, such as the rules applying to the protection of beneficiaries of supplementary occupational pensions in case of the employer’s insolvency. The Commission will propose to include, after appropriate assessment, seafarers and fishermen, within the scope of the EU employment legislation. In the area of occupational health and safety, priorities will include the review of the directives dealing with the protection of workers exposed to electro-magnetic fields, to carcinogens and mutagens, and to the prevention of musculoskeletal disorders. The risks from exposure to environmental tobacco smoke will deserve special attention. In addition risks associated with nano-materials and the causes of the growing incidence of mental illnesses in the work place will be investigated.
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Darüber hinaus müssen diverse rechtliche Bestimmungen, die unwirksam oder schwer durchsetzbar scheinen, einer ausführlichen Bewertung unterzogen werden; dazu zählen die Regelungen zum Schutz der Empfänger ergänzender Betriebsrenten bei Insolvenz des Arbeitgebers. Die Kommission wird den Vorschlag unterbreiten, nach angemessener Bewertung Seeleute und Fischer in den Geltungsbereich der EU-Rechtsvorschriften im Bereich Beschäftigung aufzunehmen. Im Bereich Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz wird der Schwerpunkt unter anderem auf der Überarbeitung der Richtlinien zum Schutz der Arbeitnehmer, die elektromagnetischen Feldern bzw. krebserzeugenden oder erbgutverändernden Stoffen ausgesetzt sind, und zur Prävention von Muskel- und Skeletterkrankungen liegen. Den Risiken des Passivrauchens wird besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Darüber hinaus werden die Gefahren einer Exposition gegenüber Nanomaterialien und die Gründe für die Zunahme von psychischen Erkrankungen am Arbeitsplatz näher untersucht.
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3.2. A strategic approach based on 'soft' instruments
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Ein strategischer Ansatz auf Grundlage der „weichen“ Instrumente
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The Commission can play a role and mobilise resources from Member States, social partners and EU agencies. Through European social dialogue, cross-industry and sectoral social partners have also developed an important body of 'soft' instruments, including autonomous agreements; these contribute to improve working standards and have a direct, concrete impact on the working conditions of millions of workers in the EU. While respecting the autonomy of social partners, the Commission will continue to support and facilitate this activity and, where justified, evaluate the impact of such agreements.
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Die Kommission kann eine aktive Rolle übernehmen und Ressourcen von den Mitgliedstaaten, den Sozialpartnern und den EU-Agenturen mobilisieren. Durch den europäischen sozialen Dialog haben die Sozialpartner auf branchenübergreifender und sektoraler Ebene auch wichtige „weiche“ Instrumente entwickelt, z. B. autonome Vereinbarungen; diese tragen zur Verbesserung der Arbeitsstandards bei und haben direkte, konkrete Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen von Millionen von Arbeitskräften in der EU. Die Kommission wird diese Aktivität – unter Achtung der Autonomie der Sozialpartner – auch weiterhin unterstützen und vereinfachen und gegebenenfalls die Folgen solcher Vereinbarungen bewerten.
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The lessons learned from the EU Strategy on Health and Safety at Work 2007-2012 should serve to launch a debate about the renewal of that Strategy, as well as its possible extension to other policy areas.
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Ausgehend von den Erfahrungen aus der EU-Strategie für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz 2007-2012 sollte eine Debatte über die Erneuerung dieser Strategie sowie über ihre mögliche Ausweitung auf andere Bereiche geführt werden.
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Undeclared work, including misclassification by employers of employees as independent contractors, continues to expand and increasingly gains a cross-border dimension: further efforts are needed to strengthen cooperation at EU level between labour inspectorates and other bodies whose mission is to control the application of employment law.
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Schwarzarbeit, einschließlich Beschäftigter, die vom Arbeitgeber fälschlicherweise als unabhängige Vertragsnehmer klassifiziert werden, nimmt weiter zu und erhält immer mehr eine grenzübergreifende Dimension: Es müssen weitere Anstrengungen unternommen werden, um die Zusammenarbeit auf EU-Ebene zwischen den Arbeitsaufsichtsbehörden und den sonstigen Stellen, die mit der Kontrolle der Anwendung der Beschäftigungsgesetze betraut sind, zu stärken.
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Efforts are also needed to review the EU definition and common indicators of quality of work, and make them more operational for the evaluation and benchmarking of Member State policies in this area. In particular, the approach to job quality should be re-examined in the light of recent policy developments such as flexicurity and ‘making transitions pay’, and the development of new working patterns.
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Auch sind Bemühungen erforderlich, um die EU-Definition und gemeinsamen Indikatoren für die Qualität von Arbeit zu überarbeiten und sie für die Bewertung und das Benchmarking der Politik der einzelnen Mitgliedstaaten in diesem Gebiet wirksamer zu gestalten. Insbesondere der Ansatz hinsichtlich der Arbeitsplatzqualität sollte vor dem Hintergrund der jüngsten politischen Entwicklungen – wie Flexicurity und „Übergänge müssen sich lohnen“ – sowie der Entwicklung neuer Arbeitsschemata nochmals geprüft werden.
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Quality of work and working conditions - Key Actions 9 to 12:
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Qualität der Arbeit und der Arbeitsbedingungen – Leitaktionen 9 bis 12:
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The Commission will:
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Die Kommission wird:
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- 9. In 2011, review the Working Time Directive , and make a legislative proposal aiming at improving the implementation of the posting of workers directive . Wherever appropriate, the Commission will initiate action to amend, clarify or simplify existing employment-related legislation , if justified by an impact assessment, and after consulting EU social partners.
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- 9. im Jahr 2011 die Arbeitszeitrichtlinie überarbeiten und einen Legislativvorschlag für eine bessere Durchführung der Arbeitnehmerentsenderichtlinie vorlegen. Gegebenenfalls wird die Kommission Maßnahmen in die Wege leiten, um die bestehenden Rechtsvorschriften im Bereich Beschäftigung abzuändern, klarer zu gestalten oder zu vereinfachen , wenn dies durch eine Folgenabschätzung gerechtfertig ist und die EU-Sozialpartner angehört worden sind.
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- 10. In 2011, undertake the final evaluation of the EU Strategy 2007-2012 on Health and Safety at Work , and on this basis propose in 2012 a follow-up Strategy for the period 2013-2020 .
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- 10. im Jahr 2011 die abschließende Bewertung der EU-Strategie für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz 2007-2012 vornehmen und auf dieser Grundlage im Jahr 2012 eine Follow-up-Strategie für den Zeitraum 2013-2020 vorschlagen.
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- 11. In 2012, review the effectiveness of EU legislation in the area of information and consultation of workers, as well as EU directives on part-time work and fixed-term contracts and their impact on female participation in employment and the equal pay; working with social partners and respecting the autonomy of the social dialogue.
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- 11. im Jahr 2012 die Wirksamkeit der EU-Rechtsvorschriften im Bereich Unterrichtung und Anhörung der Arbeitskräfte sowie der EU-Richtlinien zu Teilzeitarbeit und Zeitverträgen und ihre Auswirkung auf die Frauenerwerbsquote und der Gleichheit des Arbeitsentgelts überprüfen ; dabei wird mit den Sozialpartnern zusammengearbeitet und die Autonomie des sozialen Dialogs geachtet.
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- 12. By 2014, conduct a comprehensive review of health and safety legislation in partnership with Member States and the European social partners, in the framework of the Advisory Committee on Safety and Health at Work.
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- 12. bis 2014 im Rahmen des Beratenden Ausschusses für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz gemeinsam mit den Mitgliedstaaten und den europäischen Sozialpartnern eine umfassende Überprüfung der Rechtsvorschriften in den Bereichen Gesundheit und Sicherheit vornehmen.
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Accompanying and preparatory measures:
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Begleitende und vorbereitende Maßnahmen:
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The Commission, in cooperation with Member States and social partners, will:
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In Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten und den Sozialpartnern wird die Kommission:
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- In 2011, examine the feasibility of an initiative to reinforce cooperation among labour inspectorates and other enforcement bodies, with the aim of preventing and fighting undeclared work.
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- im Jahr 2011 untersuchen, ob eine Initiative zur Stärkung der Zusammenarbeit der Arbeitsaufsichtsbehörden und anderer Durchsetzungsstellen – mit dem Ziel, Schwarzarbeit zur verhindern bzw. zu bekämpfen – Erfolg hätte.
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- In 2011, review and streamline the policy concept of quality of work, in cooperation with Member States and social partners.
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- im Jahr 2011 in Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten und den Sozialpartnern das politische Konzept der Arbeitsqualität überprüfen und anpassen .
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- In 2012 examine the impact of employment-relevant non-discrimination directives , namely 2000/78/EC[10] and 2000/43/EC[11].
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- im Jahr 2012 die Auswirkungen der Richtlinien über Nichtdiskriminierung aus dem Bereich Beschäftigung – 2000/78/EG[10] und 2000/43/EG[11] – untersuchen.
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4. SUPPORTING JOB CREATION
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UNTERSTÜTZUNG DER ARBEITSPLATZSCHAFFUNG
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The economic crisis had a dramatic impact on job creation, but some obstacles to labour demand are structural
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Die Wirtschaftskrise hatte schwerwiegende Auswirkungen auf die Schaffung von Arbeitsplätzen, doch manche Hindernisse bei der Nachfrage nach Arbeitskräften sind strukturell bedingt
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It is not enough to ensure that people remain active and acquire the right skills to get a job: the recovery must be based on job-creation, which depends first and foremost on economic growth. And indeed, since 2008 the economic downturn has had a tremendous impact on job creation: it has wiped out much of the steady gain in EU employment growth and the reduction in unemployment witnessed over the preceding decade. Economic growth in the EU began again in the second half of 2009, after five quarters of consecutive contractions; EU labour markets have started to show some signs of stabilisation, and job vacancy rates have gained some ground in recent quarters.
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Es reicht nicht aus sicherzustellen, dass die Menschen aktiv bleiben und sich die richtigen Kompetenzen aneignen, um einen Arbeitsplatz zu erhalten. Der Aufschwung muss auf der Schaffung von Arbeitsplätzen fußen – und diese hängt in erster Linie vom Wirtschaftswachstum ab. Seit 2008 hat sich der Wirtschaftsabschwung in der Tat enorm auf die Schaffung von Arbeitsplätzen ausgewirkt: Der beständige Anstieg des Wachstums im Bereich Beschäftigung in der EU und die Senkung der Arbeitslosigkeit, die in den vergangenen zehn Jahren beobachtet werden konnten, wurden größtenteils zunichte gemachte. Im zweiten Halbjahr 2009 stieg das Wirtschaftswachstum in der EU nach fünf Quartalen fortlaufender Abwärtsbewegung wieder an; Die EU-Arbeitsmärkte zeigen allmählich Zeichen von Stabilität und auch im Bereich der Stellenangebote ist in den letzten Quartalen eine leichte Erholung auszumachen.
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While these positive developments should be celebrated, not all the changes seen over the last two years were the result of the economic climate: job creation also depends on the labour market policies implemented at EU and national level. Stimulating growth may not be sufficient to create more and better jobs: the business environment needs to be job-friendly.
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Diese positiven Entwicklungen sind eigentlich ein Grund zur Freude – doch nicht alle Veränderungen der letzen beiden Jahre sind auf das Wirtschaftsklima zurückzuführen: Die Schaffung von Arbeitsplätzen hängt auch von den Arbeitsmarktstrategien ab, die auf Ebene der EU oder der Mitgliedstaaten durchgeführt werden. Um mehr und bessere Arbeitsplätze zu schaffen, reicht es nicht aus, das Wachstum zu fördern: Das Geschäftsumfeld muss beschäftigungsfreundlich sein.
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Policies designed to promote job creation must take into account the important contribution of small and medium-sized enterprises (SMEs) for a large proportion of Europe’s economic and professional activity. Over 99% of businesses in the EU are SMEs, which provide two-thirds of all private sector jobs, pointing to the importance of paying due attention to the needs of SMEs in the design of employment-relevant legislation Yet too few of our innovative SMEs grow into larger companies employing a bigger number of people; there are also fewer young, R&D-intensive innovative firms in the EU than in the US. Important shortages in innovation and e-skills prevent SMEs from adopting innovative smart business models and new technologies. The self-employed account for 15% of the EU workforce, and even in periods of economic prosperity their numbers have not increased substantially: the proportion of self-employed workers within the total EU workforce fell by 1 percentage point between 2000 and 2008.
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Die Strategien, mit denen die Schaffung von Arbeitsplätzen gefördert werden soll, müssen berücksichtigen, welch wichtigen Beitrag die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) für einen Großteil der wirtschaftlichen und beruflichen Tätigkeiten in Europa leisten. Über 99 % der Unternehmen in der EU sind KMU, die zwei Drittel aller Arbeitsplätze im Privatsektor stellen – dies zeigt deutlich, wie wichtig es ist, die Belange der KMU bei der Ausarbeitung beschäftigungsrelevanter Rechtsvorschriften gebührend zu berücksichtigen. Allerdings expandieren zu wenige unserer innovativen KMU zu größeren Unternehmen, die dann mehr Menschen beschäftigen; und es gibt in der EU auch weniger junge, FuE-intensive innovative Firmen als in den USA. Erhebliche Mängel in puncto Innovations- und digitaler Kompetenzen führen dazu, dass KMU keine innovativen bzw. intelligenten Geschäftsmodelle oder keine neuen Technologien nutzen. Selbständige machen 15 % der EU-Arbeitskräfte aus, und selbst in Zeiten wirtschaftlichen Wohlstands ist ihre Zahl nicht erheblich gestiegen: Der Anteil der Selbständigen an den EU-Arbeitskräften insgesamt fiel zwischen 2000 und 2008 um einen Prozentpunkt.
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Restoring job creation to ensure that all those who want to work can have a job
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Rückkehr zur Schaffung von Arbeitsplätzen, damit all diejenigen, die arbeiten möchten, einen Arbeitsplatz erhalten können
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Economic growth remains the main lever to job creation. The Europe 2020 Flagship Initiatives ‘Innovation Union’[12] and 'Industrial Policy for the Globalisation Era'[13] set out an important package of actions for a new strategic approach to innovation and a competitive industrial base; they should contribute to boost economic growth, anchoring it on knowledge and high value-added activities and to help identify opportunities for investment and job creation. The "Single Market Act"[14] also puts forward a package of proposals to reap the full potential of the single market and enhance growth and jobs. Similarly, the “Youth on the Move”[15] Flagship Initiative has already outlined a specific framework for youth employment.
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Wirtschaftswachstum bleibt der wichtigste Faktor bei der Schaffung von Arbeitsplätzen. In den Leitinitiativen der Strategie „Europa 2020“ zur Innovationsunion[12] und der Industriepolitik für das Zeitalter der Globalisierung[13] sind bedeutende Maßnahmenpakete für einen neuen strategischen Ansatz für Innovation und eine wettbewerbsfähige industrielle Basis vorgesehen; sie sollten dazu beitragen, das Wirtschaftswachstum anzukurbeln und dieses dabei an Wissen und Aktivitäten mit hohem Mehrwert koppeln, und dabei helfen, Möglichkeiten für Investitionen und Schaffung von Arbeitsplätzen auszumachen. Mit der „Binnenmarktakte“[14] wird zudem eine Reihe von Vorschlägen vorgelegt, wie das Potenzial des Binnenmarkts voll ausgeschöpft, das Wachstum angekurbelt und die Arbeitsplatzschaffung gefördert werden kann. In ähnlicher Weise ist in der Leitinitiative „Jugend in Bewegung“[15] bereits ein spezifischer Rahmen für die Jugendbeschäftigung aufgestellt.
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Beyond these initiatives, however, the right conditions to create more jobs must also be put in place, particularly at both ends of the skill-spectrum. Acknowledging that the EU still has substantial room to improve the way it brings innovation to the production systems, the Commission will propose ways to facilitate job creation in companies operating with high skills and R&D intensive business models. It will also look at incentives for employers to recruit the long-term unemployed and other workers drifting from the labour market. In complement to Member States efforts, the Commission will also pay particular attention to entrepreneurship and self-employment as essential means to increasing employment rates. All initiatives will respect the "think small first" principle to take into account the specific characteristics of SMEs.
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Neben diesen Initiativen müssen allerdings auch die Bedingungen für die Schaffung von mehr Arbeitsplätzen stimmen, vor allem an den beiden Enden des Kompetenzspektrums. Die Kommission erkennt an, dass die EU noch erheblichen Spielraum hat, um die Innovation besser in die Produktionssysteme einfließen zu lassen, und wird Möglichkeiten vorschlagen, wie die Schaffung von Arbeitsplätzen in Unternehmen mit hohen Qualifikationsanforderungen und FuE-intensiven Geschäftsmodellen erleichtert werden kann. Darüber hinaus wird sie sich mit Anreizen beschäftigen, die Arbeitgeber zur Einstellung von Langzeitarbeitslosen und anderen Arbeitskräften, die vom Arbeitsmarkt abdriften, bewegen sollen. Zusätzlich zu den Bemühungen der Mitgliedstaaten wird die Kommission ferner besonderes Augenmerk auf das Unternehmertum und die Selbständigkeit als wichtige Mittel zur Steigerung der Beschäftigungsquoten richten. Sämtliche Initiativen werden den Grundsatz „Think Small First“ berücksichtigen und so den Besonderheiten der KMU Rechnung tragen.
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4.1. Strengthening the framework conditions for job creation
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Stärkung der Rahmenbedingungen für die Schaffung von Arbeitsplätzen
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Commission estimates indicate that a 25% reduction of administrative burden could, in the long-run, result in a GDP increase of 1.4%. In order to combine economic growth with job creation, administrative obstacles to set up one’s business and to hiring should be removed. This is particularly important in companies operating in fast-moving sectors and with R&D intensive models, where the demand for high skills can be significant. Indeed, achieving the target of spending 3% of EU GDP on R&D by 2020 would induce the creation of 3.7 million jobs by 2020[16]. In this respect, more investment should be undertaken to increase the number of graduates in science, technology, engineering and maths (STEM) so as to create the right conditions to deploy key enabling technologies, essential in the R&D and innovation strategies of industry and services.
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Schätzungen der Kommission zufolge könnten 25 % weniger Bürokratie langfristig gesehen das BIP um 1,4 % ansteigen lassen. Um das Wirtschaftswachstum mit der Schaffung von Arbeitsplätzen zu kombinieren, sollten die administrativen Hürden bei der Geschäftsgründung und bei der Einstellung von Personal beseitigt werden. Besonders wichtig ist dies bei Unternehmen, die in schnelllebigen Branchen tätig sind und über FuE-intensive Modelle verfügen – hier können hohe Qualifikationen sehr gefragt sein. Würde das Ziel, bis zum Jahr 2020 3 % des EU-BIP für FuE zu verwenden, erreicht, so würde dies bis zum Jahr 2020 zu einer Schaffung von 3,7 Mio. neuer Arbeitsplätze führen[16]. In dieser Hinsicht sollte mehr investiert werden, um die Zahl der Absolventen in den Bereichen Naturwissenschaften, Technologie, Ingenieurswesen und Mathematik zu erhöhen und damit günstige Bedingungen für den Einsatz wichtiger Grundlagentechnologien zu schaffen, die für die FuE- und Innovationsstrategien der Industrie und der Dienstleitungsbranche von großer Bedeutung sind.
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Stimulating recruitment through a reduction of non-wage labour costs (e.g. with a shift from labour taxes to energy consumption or pollution) is paramount in times of high unemployment, since the costs of sustaining unemployment insurance systems will most probably outweigh the reduction of revenue for the social security system. This is particularly important for those who experience particular difficulties to find new jobs after a recession, such as the low skilled or the long-term unemployed. Incentives to shift jobs from the informal into the regular economy are also essential; a good case in point is the development of regular employment in domestic, social care and other not-for-profit activities, offering an important entry to the labour market for those furthest away from it.
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In Zeiten hoher Arbeitslosigkeit ist es ausgesprochen wichtig, Neueinstellungen durch eine Senkung der Lohnnebenkosten zu fördern (z. B. durch Abgaben für Energieverbrauch oder Verschmutzung statt für Arbeit), da die Kosten für die Aufrechterhaltung der Arbeitslosenversicherungssysteme höchstwahrscheinlich schwerer wiegen als die verringerten Einnahmen des Sozialversicherungssystems. Dies gilt vor allem für diejenigen, für die es nach der Rezession besonders schwierig ist, einen neuen Arbeitsplatz zu finden, wie Geringqualifizierte und Langzeitarbeitslose. Darüber hinaus sind Anreize, Arbeitsplätze von der Schattenwirtschaft in die reguläre Wirtschaft zu verlagern, von zentraler Bedeutung – ein gutes Beispiel hierfür ist die Weiterentwicklung regulärer Beschäftigung in der häuslichen, sozialen Pflege und anderen nicht gewinnorientierten Tätigkeiten, die für die arbeitsmarktfernsten Personen einen wichtigen Einstieg in den Arbeitsmarkt bieten.
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4.2. Promoting entrepreneurship, self-employment and innovation
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Förderung von Unternehmertum, Selbständigkeit und Innovation
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The social economy enterprises, co-operatives, mutual societies as well as micro-enterprises, including self-employment, can offer a source of innovative solutions to respond to social demands in a participative process, providing specific employment opportunities for those furthest away from the labour market. The Commission communication on the “ Single Market Act”[17] already announced a number of initiatives actions aiming at the development of the social economy sector and social businesses, such as the Social Business Initiative or the public consultation on the implementation of the regulation on the European Cooperative Statute . The European Institute for Innovation and Technology (EIT) will foster business creation and development through innovation-driven research, particularly through a strong emphasis on entrepreneurship.
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Sozialwirtschaftliche Unternehmen, Genossenschaften, Gegenseitigkeitsgesellschaften und Kleinstunternehmen, darunter auch selbständige Tätigkeiten, können innovative Lösungen für die sozialen Erfordernisse in einem partizipativen Prozess bieten, da sie den Arbeitsmarktfernsten besondere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten. In der Mitteilung der Kommission zur „Binnenmarktakte“[17] wurden bereits einige Initiativen angekündigt, mit denen der Bereich der Sozialwirtschaft und das soziale Unternehmertum weiter entwickelt werden sollen, z. B. die Initiative für soziales Unternehmertum oder die öffentliche Konsultation über die Durchführung der Verordnung über das Statut der Europäischen Genossenschaft. Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) wird die Gründung und Weiterentwicklung von Unternehmen durch innovationsbasierte Forschung fördern; besondere Bedeutung kommt hierbei dem Unternehmertum zu.
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Entrepreneurship should become a more widespread means of creating jobs, as well as fighting social exclusion. The accent must be put on training to ensure that education systems truly provide the basis to stimulate the appearance of new entrepreneurs, and that those willing to start and manage an SME acquire the right skills to do so. Member States should develop entrepreneurship in school curricula to create a critical mass of entrepreneurship teachers, and to promote cross-border universities and research centres’ collaborations in the area of innovation and entrepreneurship.
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Das Unternehmertum sollte ein weiter verbreitetes Mittel zur Schaffung von Arbeitsplätzen und Bekämpfung der sozialen Ausgrenzung werden. Besonderes Augenmerk ist auf die Ausbildung zu richten, um zu gewährleisten, dass die einschlägigen Bildungssysteme auch tatsächlich die Basis für die Steigerung der Zahl der Jungunternehmer bieten, und dass diejenigen, die ein KMU gründen und leiten möchten, auch die dazu nötigen Kompetenzen erwerben. Die Mitgliedstaaten sollten das Thema „Unternehmertum“ in den Lehrplänen weiter herausarbeiten, damit eine kritische Masse an Lehrern hierfür geschaffen und die grenzübergreifende Zusammenarbeit von Universitäten und Forschungszentren im Bereich Innovation und Unternehmertum gefördert wird.
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Supporting job creation - Key Action 13:
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Unterstützung der Schaffung von Arbeitsplätzen – Leitaktion 13:
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13. In 2011, the Commission will propose guiding principles to promote enabling conditions for job creation. These will include ways to: i) address administrative and legal obstacles to hiring and firing, to creating new businesses and to self-employment; ii) reduce non-wage labour costs; iii) move from informal or undeclared work to regular employment.
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13. Im Jahr 2011 wir die Kommission Leitprinzipien hinsichtlich der Förderung günstiger Bedingungen für die Schaffung von Arbeitsplätzen vorschlagen. Behandelt werden Möglichkeiten, i) administrative und rechtliche Hindernisse bei der Einstellung oder Entlassung von Personal, bei der Gründung neuer Unternehmen und hinsichtlich der Selbständigkeit anzusprechen, ii) die Lohnnebenkosten zu senken und iii) von informeller oder Schwarzarbeit in ein reguläres Beschäftigungsverhältnis überzugehen.
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Accompanying and preparatory measures:
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Begleitende und vorbereitende Maßnahmen:
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The Commission, within the Small Business Act, will:
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Die Kommission wird im Rahmen des „Small Business Act“:
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- By the end of 2010, launch a proposal to extend and transform the Preparatory Action Erasmus for Young Entrepreneurs (EYE) into a permanent programme .
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- bis Ende 2010 einen Vorschlag vorlegen, wie die vorbereitende Maßnahme „Erasmus für junge Unternehmer“ umfassender gestaltet und in ein ständiges Programm umgewandelt werden kann.
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- Support specific teacher-training programmes as well as the exchange of best practice to develop teachers’ training in entrepreneurship, and launch a policy handbook on entrepreneurship education in order to enhance the spread, impact and quality of entrepreneurship education in Europe.
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- spezifische Schulungsprogramme für Lehrerinnen und Lehrer wie auch den Austausch bewährter Verfahren unterstützen, um die Lehrkräfte im Bereich Unternehmertum besser zu schulen , und ein Strategiehandbuch über die Ausbildung zur Unternehmertätigkeit erstellen, um die Verbreitung, die Wirkung und die Qualität der Ausbildung in diesem Bereich in Europa zu steigern.
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EU FINANCIAL INSTRUMENTS AT THE SERVICE OF NEW SKILLS AND JOBS
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EU-FINANZINSTRUMENTE FÜR NEUE KOMPETENZEN UND NEUE BESCHÄFTIGUNGSMÖGLICHKEITEN
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In light of the current fiscal constraints on national budgets, Member States and the Commission must focus on making better use of EU funds. Cohesion policy contributes already to the development of new skills and to job creation, including in the expanding area of the green economy. More can be done to fully exploit the potential of the EU financial instruments and regulations that support reforms in the fields of employment, education and training: this means the European Social Fund (ESF) in the first place, but also the European Regional Development Fund (ERDF), the Rural Development Fund (EARDF), the Lifelong Learning Programme and Progress.
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Vor dem Hintergrund der derzeitigen Haushaltszwänge in den Mitgliedstaaten müssen sich diese und die Kommission darum bemühen, die EU-Mittel besser einzusetzen. Die Kohäsionspolitik leistet bereits einen Beitrag zur Entwicklung neuer Kompetenzen und zur Schaffung von Arbeitsplätzen, auch in dem aufstrebenden Bereich der grünen Wirtschaft. Es kann noch mehr getan werden, um das Potenzial der EU-Finanzinstrumente und der Verordnungen, die Reformen in den Bereichen Beschäftigung und Aus- und Weiterbildung unterstützen, voll auszuschöpfen: dies betrifft in erster Linie den Europäischen Sozialfonds (ESF), aber auch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), das Programm Lebenslanges Lernen und Progress.
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In particular, in line with the proposals set out in the Budget Review[18] and in the Fifth Cohesion Report[19], the impact of the Cohesion policy instruments, including ESF, should be enhanced by focusing on four priorities: 1) concentrating financial resources in a fewer number of priorities; 2) strengthening conditionality and incentives to stimulate Member States to achieve institutional reforms announced in the National Reform Programmes; 3) focusing on results, through a set of clear and measurable targets and indicators agreed between the Commission and Member States; and 4)establishing development and partnership investment contracts between the Commission and Member States.
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Im Einklang mit den Vorschlägen aus der Haushaltsüberprüfung[18] und dem Fünften Kohäsionsbericht[19] sollte insbesondere die Wirkung der kohäsionspolitischen Instrumente, einschließlich des ESF, gesteigert werden; dies erfordert eine Konzentration auf vier Hauptpunkte: 1. Konzentration der Finanzmittel auf weniger Prioritäten, 2. Stärkung der Konditionalität und Anreize, um die Mitgliedstaaten dazu zu bewegen, die in den nationalen Reformprogrammen angekündigten institutionellen Reformen auch durchzuführen, 3. Ergebnisorientierung mittels diverser klarer und messbarer Ziele und Indikatoren, auf die sich die Kommission und die Mitgliedstaaten einigen, und 4. Vereinbarung von Verträgen zu Investitionen in den Bereichen Entwicklung und Partnerschaft zwischen der Kommission und den Mitgliedstaaten.
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While the substantial review of financial instruments will be part of the discussions accompanying the preparation of the next Multiannual Financial Framework, these four core priorities should serve as guidance to strengthen, as of now, the contribution of the EU funds and of the EU budget to the New Skills and Jobs Agenda.
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Zwar ist die gründliche Überprüfung der Finanzinstrumente Bestandteil der Diskussionen im Rahmen der Vorbereitung des nächsten mehrjährigen Finanzrahmens, doch sollten diese vier Kernprioritäten als Leitfaden dafür dienen, wie die EU-Fonds und -Mittel fortan wirksamer zur Agenda für neue Kompetenzen und neue Beschäftigungsmöglichkeiten beitragen können.
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Member States are invited to focus ESF and other EU funds interventions on key structural reforms, on fostering structural conditionality, and thus contribute to the key actions and measures proposed in this Agenda, and to the objectives and national targets of Europe 2020. In particular:
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Die Mitgliedstaaten sind aufgefordert, die aus dem ESF und anderen EU-Fonds finanzierten Maßnahmen auf wichtige Strukturreformen und die Förderung der strukturellen Konditionalität zu konzentrieren, so dass damit ein Beitrag zu den in der vorliegenden Agenda vorgeschlagenen Leitaktionen und Maßnahmen sowie zu den Zielen und nationalen Plänen der Strategie „Europa 2020“ geleistet wird. Insbesondere betrifft dies:
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1. On Flexicurity: ESF programmes can support the design of better policies such as active labour market measures and lifelong learning, tools and institutions including public employment services. Social partners can also be supported by the ESF through partnerships for reform in employment. ESF support to strengthen administrative capacity can underpin integrated flexicurity approaches; the 7 th Framework Programme for research, technological development and demonstration activities can contribute to evidence-based decision making.
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1. Flexicurity: Die ESF-Programme können die Ausarbeitung besser geeigneter Strategien wie aktive Arbeitsmarktmaßnahmen und lebenslanges Lernen sowie Werkzeuge und Einrichtungen wie die öffentlichen Arbeitsverwaltungen unterstützen. Die Sozialpartner können ebenfalls in Form von Partnerschaften bei der Beschäftigungsreform durch den ESF Unterstützung erlangen. Die ESF-Unterstützung bei der Stärkung der Verwaltungskapazität kann integrierten Flexicurity-Ansätzen zugute kommen; das Siebte Rahmenprogramm für Forschung, technologische Entwicklung und Demonstration kann zu einer nachweisgestützten Entscheidungsfindung beitragen.
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2. On skills upgrading and matching: The ESF can invest in the forecasting and development of qualifications and competences, and support the reform of education and training systems to strengthen their labour market relevance. The exchange of experiences and networking between higher education, research and business centres to address new skills requirements can also be funded. Jobs related to the greening of the economy, and to the health and social services sector can also benefit from strengthened ESF and other EU funds support, as well as ICT competences in view of the importance of ICT in today's economy and society. ERDF supports investments in education infrastructure. Lastly, the ESF and other Structural funds could act in synergy with other instruments, such as the European Fund for the Integration of third-country nationals to increase the participation of migrants in employment and combat discrimination, and the Lifelong Learning Programme .
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2. Steigerung des Kompetenzniveaus und Abstimmung der Qualifikationen: ESF-Mittel können in die Vorhersage von Qualifikations- und Kompetenzerfordernissen bzw. in die Entwicklung von Qualifikationen und Kompetenzen investiert werden und die Reform der Aus- und Weiterbildungssysteme unterstützen, damit diese für den Arbeitsmarkt von größerer Bedeutung sind. Finanziert werden können darüber hinaus der Erfahrungsaustausch und die Vernetzung von Hochschulen, Forschungs- und Unternehmenszentren, damit die neuen Qualifikationserfordernisse thematisiert werden. Arbeitsplätze, die mit einer umweltfreundlicheren Wirtschaft, dem Gesundheitswesen und sozialen Dienstleistungen zusammenhängen, können ebenfalls von einer stärkeren Unterstützung aus dem ESF und anderen EU-Fonds profitieren; Gleiches gilt – angesichts der Bedeutung, die der IKT in der Wirtschaft und Gesellschaft von heute zukommt – für IKT-Kompetenzen. Der EFRE fördert Investitionen in die Bildungsinfrastruktur. Und schließlich könnten der ESF und andere Strukturfonds Synergieeffekte mit anderen Instrumenten wie dem Europäischen Fonds zur Integration von Drittstaatsangehörigen – zur Steigerung der Beschäftigungsquote von Migrantinnen und Migranten und zur Bekämpfung von Diskriminierung – und dem Programm Lebenslanges Lernen nutzen.
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3. On quality of work and working conditions: The ESF can co-fund the design and dissemination of innovative and more productive forms of work organisation, including better health and safety at work. With a view to eliminating gender gaps, the ESF can support measures to reconcile work and private life, gender mainstreaming, and actions for tackling gender-based segregation in the labour market.
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3. Qualitativ bessere Arbeit und Arbeitsbedingungen: Aus dem ESF können die Gestaltung und Verbreitung innovativer und produktiverer Arten der Arbeitsorganisation kofinanziert werden, darunter die Verbesserung von Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. Hinsichtlich des Abbaus des Geschlechtergefälles können mit ESF-Mitteln Maßnahmen in den Bereichen Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben, Gender Mainstreaming und Bekämpfung geschlechtsbasierter Segregation auf dem Arbeitsmarkt unterstützt werden.
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4. On job creation: The ESF and other EU funds can support the promotion of entrepreneurship, business start-ups and self-employment. Financial engineering can provide the missing link between financial markets and small entrepreneurs. The ESF, the ERDF-funded Joint Action to Support Micro-finance institutions in Europe ( JASMINE ) and the recently created European Progress Microfinance Facility can help individuals get out of unemployment and social exclusion by setting up business or becoming self-employed. These measures are complementary to other ESF investments for the most vulnerable.
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4. Schaffung von Arbeitsplätzen: Mittel aus dem ESF und anderen EU-Fonds können bei der Förderung von Unternehmertum, Firmenneugründungen und selbständiger Tätigkeit eingesetzt werden. Finanzierungsinstrumente können das Bindeglied zwischen den Finanzmärkten und den Kleinunternehmern sein. Mithilfe des ESF, der aus Mitteln des EFRE finanzierten Gemeinsamen Aktion zur Förderung von Kleinstkreditinstituten in Europa ( JASMINE ) und des vor kurzem ins Leben gerufenen europäischen Progress-Mikrofinanzierungsinstruments können Einzelpersonen der Arbeitslosigkeit und der sozialen Ausgrenzung entfliehen, indem sie ein Unternehmen gründen oder eine selbständige Tätigkeit aufnehmen. Diese Maßnahmen ergänzen andere ESF-Investitionen für die am stärksten gefährdeten Gruppen.
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Lastly, the ESF and other EU funds can also provide specific, targeted support to specific groups in all the priorities areas of the Agenda; a case in point is the support provided in some Member States to the Roma, in areas such as counselling, education, training and guidance for the self-employed.
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Und schließlich können über den ESF und andere EU-Fonds auch bestimmte Gruppen in allen prioritären Bereichen der Agenda spezifisch und gezielt unterstützt werden; ein Beispiel hierfür ist die Unterstützung, die die Roma in manchen Mitgliedstaaten in Bereichen wie Beratung, Bildung, Schulung und Beratung hinsichtlich selbständiger Tätigkeiten erfahren.
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CONCLUSION
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FAZIT
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The 13 key actions and the accompanying and preparatory measures proposed in this ‘Agenda for new skills and jobs’ require a mix of EU policy instruments, including legislation, policy coordination, social dialogue, funding and strategic partnerships. The Agenda is complemented by other EU initiatives aiming to address the concerns of specific groups, such as the Europe 2020 Flagship Initiative ‘Youth on the Move’[20], and the ‘Strategy for equality between women and men 2010-2015’[21]. More importantly, many of the policy areas of this Agenda, such as job creation, depend on – and are only part of - the integrated approach of the Europe 2020 strategy.
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Die 13 Leitaktionen und die begleitenden und vorbereitenden Maßnahmen, die in der vorliegenden „Agenda für neue Kompetenzen und neue Beschäftigungsmöglichkeiten“ vorgeschlagen werden, erfordern eine bunte Mischung aus EU-Strategieinstrumenten, darunter Rechtsvorschriften, Koordination der Strategien, sozialer Dialog, Finanzmittel und strategische Partnerschaften. Die Agenda wird durch andere EU-Initiativen ergänzt, die bestimmte Gruppen betreffen, wie die Europa-2020-Leitinitiative „Jugend in Bewegung“[20] und die „Strategie für die Gleichstellung von Frauen und Männern 2010-2015“[21]. Von größerer Bedeutung ist allerdings, dass viele der Politikbereiche, die diese Agenda berührt – z. B. die Schaffung von Arbeitsplätzen – von dem integrierten Ansatz der Strategie „Europa 2020“ abhängen und nur ein Teilbereich davon sind.
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Delivery and participation are essential to the success of the Agenda. In particular, social partners play a key role in the implementation of flexicurity and other aspects of this flagship initiative. These actions could be analysed at EU level every year in a Tripartite Social Forum. Cooperation at local and regional level — between social partners, Public Employment Services, social services, education/training institutions, civil society organisations — will be important to reach those who find it hard to get a firm foothold in the labour market.
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Angebot und Teilnahme sind für den Erfolg der Agenda von zentraler Bedeutung. Vor allem den Sozialpartnern kommt bei der Durchführung der Flexicurity und anderer Aspekte dieser Leitinitiative eine tragende Rolle zu. Diese Maßnahmen könnten jedes Jahr bei einem trilateralen Sozialforum auf EU-Ebene analysiert werden. Der Zusammenarbeit auf lokaler und regionaler Ebene – zwischen Sozialpartnern, öffentlichen Arbeitsverwaltungen, sozialen Diensten, Aus- und Weiterbildungseinrichtungen, Organisationen der Zivilgesellschaft – wird große Bedeutung zukommen, wenn es darum geht, diejenigen zu erreichen, die auf dem Arbeitsmarkt nur schwer Fuß fassen.
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EU funds, particularly the European Social Fund , can significantly contribute to the EU Agenda and act as a catalyst and as leverage in support of the Union’s policy priorities.
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Mit EU-Mitteln, insbesondere aus dem Europäischen Sozialfonds, kann erheblich zur EU-Agenda beigetragen werden; sie fungieren bei der Unterstützung der politischen Prioritäten der Europäischen Union als Katalysatoren und Hebel.
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The Commission will also advance the international dimension of this Agenda. The crisis has prompted the emergence of a global consensus for economic and financial objectives to co-exist equally with employment and social ones. Now that the recovery is starting to take shape, the Commission will encourage pooling of resources internationally, in multilateral frameworks (ILO, G20, OECD, and UN), within existing bilateral cooperation structures with strategic partners (notably the US, Canada, China, India, Japan, South Africa, Russia and Brazil), within regional policy frameworks (ASEM and EU-Latin America).
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Die Europäische Kommission wird ferner die internationale Dimension der vorliegenden Agenda verstärken. Die Krise brachte einen globalen Konsens darüber, dass wirtschaftliche und finanzielle Ziele gleichberechtigt neben beschäftigungs- und sozialpolitischen Zielen bestehen müssen. Nun, da der Aufschwung allmählich Gestalt annimmt, wird die Kommission zur Ressourcenzusammenlegung auf internationaler Ebene aufrufen; dies geschieht in multilateralen Rahmen (IAO, G-20, OECD und UNO), innerhalb bestehender bilateraler Kooperationsstrukturen mit strategischen Partnern (insbesondere USA, Kanada, China, Indien, Japan, Südafrika, Russland und Brasilien) und innerhalb regionalpolitischer Rahmen (ASEM und EU-Lateinamerika).
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The Commission will revise the Agenda’s priorities in 2014, and adapt them to the new Multiannual Financial Framework. Till then, it will report on progress in the Annual Growth Surveys within the Europe 2020 strategy.
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Die Kommission wird die Prioritäten der Agenda im Jahr 2014 überarbeiten und an den neuen mehrjährigen Finanzrahmen anpassen. Bis zu diesem Zeitpunkt wird sie in den Jahreswachstumsberichten im Rahmen der Strategie „Europa 2020“ Bericht erstatten.
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[1] Council conclusions on ‘Towards Common Principles of Flexicurity’ of 5/6 December 2007 (doc.16201/07).
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[1] Schlussfolgerungen des Rates zur „Ausarbeitung gemeinsamer Grundsätze für den Flexicurity-Ansatz“ vom 5./6. Dezember 2007 (Dok. 16201/07).
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[2] Council conclusions on "Flexicurity in times of crisis" of 8 July 2009 (doc.10388/09).
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[2] Schlussfolgerungen des Rates zu „Flexicurity in Krisenzeiten“ vom 8. Juli 2009 (Dok. 10388/09).
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[3] COM(2010) 608, 27.10.2010.
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[3] KOM(2010) 608 vom 27.10.2010.
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[4] COM(2010) 614, 28.10.2010.
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[4] KOM(2010) 614 vom 28.10.2010.
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[5] COM(2008) 868, 16.12.2008. Council conclusions of 9.3.2009 and 7.6.2010. 'New Skills for New Jobs: Action Now' Expert Group Report, Feb. 2010.
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[5] KOM(2008) 868 vom 16.12.2008. Schlussfolgerungen des Rates vom 9.3.2009 und 7.6.2010. „New Skills for New Jobs: Action Now“, Bericht der Sachverständigengruppe, Februar 2010.
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[6] See definition in COM(2007) 496, 7.9.2007.
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[6] Siehe Definition in KOM(2007) 496 vom 7.9.2007.
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[7] COM(2010) 171, 20.4.2010.
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[7] KOM(2010) 171 endg. vom 20.4.2010.
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[8] Council conclusions on the "Strategic Framework for European cooperation in education and training ET(2020)" (doc. 9845/09).
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[8] Schlussfolgerungen des Rates „zu einem strategischen Rahmen für die europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der allgemeinen und beruflichen Bildung (‚ET2020‘)“ (Dok. 9845/09).
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[9] European Centre for the Development of Vocational Training
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[9] Europäisches Zentrum für die Förderung der Berufsbildung.
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[10] Council Directive 2000/78/EC of 27 November 2000 establishing a general framework for equal treatment in employment and occupation
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[10] Richtlinie 2000/78/EG des Rates vom 27. November 2000 zur Festlegung eines allgemeinen Rahmens für die Verwirklichung der Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf.
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[11] Council Directive 2000/43/EC of 29 June 2000 implementing the principle of equal treatment between persons irrespective of racial or ethnic origin
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[11] Richtlinie 2000/43/EG des Rates vom 29. Juni 2000 zur Anwendung des Gleichbehandlungsgrundsatzes ohne Unterschied der Rasse oder der ethnischen Herkunft.
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[12] COM(2010) 546, 6.10.2010.
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[12] KOM(2010) 546 vom 6.10.2010.
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[13] COM(2010) 614, 28.10.2010.
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[13] KOM(2010) 614 vom 28.10.2010.
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[14] COM(2010) 608, 27.10.2010.
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[14] KOM(2010) 608 vom 27.10.2010.
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[15] COM(2010) 477, 15.9.2010.
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[15] KOM(2010) 477 vom 15.9.2010.
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[16] COM(2010) 546, 6.10.2010.
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[16] KOM(2010) 546 vom 6.10.2010.
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[17] COM(2010) 608, 27.10.2010.
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[17] KOM(2010) 608 endg. vom 27.10.2010.
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[18] COM(2010) 700, 19.10.2010.
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[18] KOM(2010) 700 vom 19.10.2010.
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[19] COM(2010) 642, 9.11.2010.
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[19] KOM(2010) 642 vom 9.11.2010.
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[20] COM(2010) 477, 15.9.2010.
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[20] KOM(2010) 477 vom 15.9.2010.
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[21] COM(2010) 491, 21.9.2010.
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[21] KOM(2010) 491 vom 21.9.2010.
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