52006DC0671

Mitteilung der Kommission an den Rat das Europäische Parlament, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss, den Ausschuss der Regionen und die Europäische Zentralbank - Vierter Bericht über die praktischen Vorbereitungen für die künftige Erweiterung des Eurogebiets /* KOM/2006/0671 endg. */


[pic] | KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN |

Brüssel, 10.11.2006

KOM(2006) 671 endgültig

MITTEILUNG DER KOMMISSION AN DEN RAT DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT, DEN EUROPÄISCHEN WIRTSCHAFTS- UND SOZIALAUSSCHUSS, DEN AUSSCHUSS DER REGIONEN UND DIE EUROPÄISCHE ZENTRALBANK

Vierter Bericht über die praktischen Vorbereitungen für die künftige Erweiterung des Eurogebiets

1. EINFÜHRUNG |

Slowenien wird den Euro am 1. Januar 2007 einführen; Zypern und Malta haben vor kurzem ihren nationalen Umstellungsplan verabschiedet. | Dieser Bericht bewertet den Stand praktischer Vorbereitungen für die künftige Erweiterung des Eurogebiets auf nationaler und gemeinschaftlicher Ebene. Es ist der vierte Bericht über dieses Thema. Die vorhergehenden Berichte wurden im November 2004, November 2005 und Juni 2006 angenommen.[1] Der vierte Bericht befasst sich insbesondere mit neuen Entwicklungen hinsichtlich praktischer Vorbereitungen in Slowenien, da dieses Land gemäß der Entscheidung des Rates, dass es die notwendigen Voraussetzungen für die Einführung des Euro erfüllt, am 1. Januar 2007 dem Eurogebiet beitreten wird. Außerdem widmet der Bericht den Vorbereitungen in Zypern und Malta besondere Aufmerksamkeit - zwei Länder, die anstreben, den Euro am 1. Januar 2008 einzuführen. Beide Länder haben vor kurzem ihre nationalen Umstellungspläne verabschiedet. Schließlich untersucht der Bericht den Stand der Vorbereitungen in den anderen Mitgliedstaaten und auf Gemeinschaftsebene.[2] Dieser und frühere Berichte über die praktischen Vorbereitungen präjudizieren nicht die im Vertrag vorgesehenen Konvergenzberichte der Kommission, in denen untersucht wird, ob die Mitgliedstaaten mit einer Ausnahmeregelung die Konvergenzkriterien von "Maastricht" erfüllen.[3] |

2. STAND DER VORBEREITUNGEN AUF NATIONALER EBENE |

2.1. Nationale Zieltermine für die Einführung des Euro |

Mehrere Länder haben vor kurzem ihren Zieltermin für die Einführung des Euro verschoben. | Mehrere Länder haben wegen ihrer Schwierigkeiten, die Konvergenzkriterien zum ursprünglich geplanten Zeitpunkt zu erfüllen, ihre Zieltermine für die Einführung des Euro verschoben oder sind dabei, ihre Zieltermine zu überprüfen. Estland strebte ursprünglich an, den Euro am 1. Januar 2007 einzuführen. Im April 2006 verschob die Regierung den Zieltermin auf den 1. Januar 2008. Die estnische Regierung wird im Herbst 2006 prüfen, ob dieser Zieltermin weiterhin gültig ist. Litauen plante ursprünglich ebenso, den Euro am 1. Januar 2007 einzuführen. Die Kommission stellte in ihrem Konvergenzbericht vom 16. Mai 2006 jedoch festgestellt, dass das Land die notwendigen Voraussetzungen für die Einführung des Euro nicht erfüllt. Im Oktober 2006 beschloss die litauische Regierung, dass "Litauen anstreben wird, dem Eurogebiet so bald wie möglich beizutreten. Der günstigere Zeitraum für Litauens Beitritt zum Eurogebiet beginnt im Jahr 2010." Die lettischen Behörden kündigten im Frühjahr 2006 die Verschiebung ihres ursprünglichen Zieltermins (1. Januar 2008) an. Ein neuer Zieltermin ist noch festzulegen. Die tschechische Regierung zog im Oktober 2006 den vorläufigen Zieltermin des Landes (1. Januar 2010) zurück, ohne einen neuen Zieltermin festzulegen. Auch Ungarn definierte ursprünglich den 1. Januar 2010 als seinen Zieltermin für die Einführung des Euro; dieser Termin wurde in 2006 zurückgezogen. Die Slowakei hält an ihrem ursprünglichen Zieltermin fest und strebt an, den Euro am 1. Januar 2009 einzuführen. Polen und Schweden haben keinen Zieltermin festgelegt. Die Vorbereitungen in Schweden stehen seit dem negativen Ergebnis des Referendums vom 14. September 2003 praktisch still. Die Tabelle gibt einen Überblick über die gegenwärtige Lage. Termin der Euro-Einführung Mitgliedstaat 1. Januar 2007 Slowenien Zieltermin für die Euro- Einführung Mitgliedstaaten 1. Januar 2008 Estland (zu bestätigen) Zypern, Malta 1. Januar 2009 Slowakei Noch (neu) festzulegen Tschechische Republik, Lettland, Litauen, Ungarn, Polen, Schweden |

2.2. VORBEREITUNGEN IN SLOWENIEN |

Die Vorbereitungen in Slowenien sind weit fortgeschritten, obwohl weitere Maßnahmen zur Stärkung des Vertrauens der Verbraucher in stabile und faire Preise in der Umstellungsphase erforderlich sind. | 2.2.1. Allgemeiner Rahmen Slowenien wird den Euro am 1. Januar 2007 unter einem "Big Bang"-Szenario[4] mit einer Parallelumlaufphase von 14 Tagen einführen.[5] Slowenien scheint allgemein gut auf die Einführung des Euro vorbereitet zu sein. In den letzten Monaten hat Slowenien weitere Forschritte im Bereich der praktischen Vorbereitungen für die Einführung des Euro erzielt, insbesondere hinsichtlich der Bargeldumstellung. Weitere Maßnahmen zur Stärkung des Verbrauchervertrauens sind erforderlich, beispielsweise eine umfassende Strategie für faire Preisbildung, die zwischen Verbrauchern und Einzelhändlern vereinbart wird. |

Einzelhändler dürfen ab 1. Januar 2007 Wechselgeld ausschließlich in Euro herausgeben. | 2.2.2. Finanzsektor und Unternehmen Weitere Einzelheiten des Frontloading und des Sub-Frontloading wurden seit dem vorherigen Bericht im Juni 2006 festgelegt.[6] Die Bank von Slowenien schloss Verträge mit den Geschäftsbanken, in denen die Bedingungen für das Frontloading niedergelegt sind. Ein ausführlicher Plan für die Verteilung von Euro-Banknoten und -Münzen wurde erstellt. Die Anzahl von Münz-Minikits für die breite Öffentlichkeit, die ab 15. Dezember 2006 bei Geschäftsbanken erhältlich sein werden, wurde von 150.000 bis 450.000 erhöht. Darüber hinaus sollen ab 1. Dezember 2006 150.000 Starterkits für Einzelhändler erhältlich sein; 100.000 Euro-Münzsätze mit den slowenischen nationalen Seiten sollen, hauptsächlich für Sammler, verfügbar gemacht werden. Etwa 30% der 1510 öffentlich zugänglichen Bargeldautomaten sollen bis 00:30 und etwa 80% bis 6:00 am 1. Januar 2007 umgestellt sein, während die restlichen 20% vor Mitternacht desselben Tages umgestellt sein sollen. Um den Umtausch nationalen Bargelds in Euro-Bargeld zu erleichtern, haben die slowenischen Geschäftsbanken vereinbart, landesweit 42 Filialen am 1. und 2. Januar 2007 zu öffnen. Eine Liste der betreffenden Filialen und ihrer Öffnungszeiten wird rechtzeitig veröffentlicht werden. Gemäß dem Entwurf des Gesetzes über die Einführung des Euro werden Unternehmen, insbesondere Einzelhändler, und Behörden verpflichtet sein, ab 1. Januar 2007 Wechselgeld ausschließlich in Euro herauszugeben. |

Die Produktion der slowenischen Münzen hat begonnen. | 2.2.3. Öffentliche Verwaltung Der Entwurf des Gesetzes über die Einführung des Euro wurde dem Parlament im Juli 2006 vorgelegt und soll im Herbst 2006 verabschiedet werden. Das Gesetz wird insbesondere die Umstellung auf den Euro, die Parallelumlaufphase, den Umtausch von Tolar-Banknoten und -Münzen in Euro-Bargeld und die Umstellung von Wertpapieren regeln. Nach einer öffentlichen Ausschreibung wählte Slowenien die Münzprägeanstalt Finnlands als Produzent seiner Euro-Münzen aus.[7] Die Produktion begann nach der Entscheidung des Rates vom 11. Juli 2006 über die Aufhebung der Ausnahmeregelung Sloweniens. Im Hinblick auf den Schutz des Euro vor Fälschungen in Slowenien wurden die nationale Zentralstelle und die nationalen Analysezentren für Fälschungen von Euro-Banknoten und –Münzen innerhalb der Vollstreckungsbehörden eingerichtet. Slowenische Experten nehmen an den zuständigen Gremien auf europäischer Ebene teil, insbesondere bei der EZB, Europol und der Kommission/OLAF; ausserdem erhielten sie Trainingsmaßnahmen. |

Slowenische Verbraucher befürchten Preiserhöhungen. | 2.2.4. Verbraucher und breite Öffentlichkeit Die Kommission stellte in ihrem dritten Bericht fest, dass in Slowenien weitere Maßnahmen erforderlich sind, um das Vertrauen der Verbraucher in stabile und faire Preise in der Umstellungsphase zu stärken. Die Ergebnisse der jüngsten Eurobarometer-Umfrage, die im September 2006 durchgeführt wurde, bestätigen, dass eine starke Mehrheit der Befragten in Slowenien (66% im Vergleich zu 70% im April 2006) Preiserhöhungen anlässlich der Umstellung auf den Euro befürchtet.[8] Insbesondere sollten Vereinbarungen zwischen Einzelhändlern und Verbrauchern über faire Preisbildung in der Umstellungsphase geschlossen werden. Einzelhändler sollten sich verpflichten, die Umstellung fair durchzuführen und die Einführung des Euro nicht für verdeckte oder nicht transparente Preiserhöhungen zu nutzen. Die Verpflichtung zu fairer Preisbildung sollte in Form einer Vereinbarung oder eines Verhaltenskodex erfolgen, der von Einzelhandels- und Verbraucherschutzverbänden auf nationaler oder sektoraler Ebene unterzeichnet wird. Die Einzelhändler sollten die Möglichkeit haben, sich der Vereinbarung anzuschließen. Um ihre Glaubwürdigkeit zu gewährleisten und Preismissbrauch zu vermeiden, sollten Vereinbarungen über faire Preisbildung von unabhängiger Preisbeobachtung in den Monaten vor und nach der Umstellung begleitet werden. Eindeutige Verstöße gegen die Vereinbarung sollten öffentlich gemacht werden. Die Strategie für faire Preisbildung bedeutet nicht, dass Preise eingefroren oder ein starres System rechtlicher Verpflichtungen, verbunden mit administrativen Durchführungsmaßnahmen, eingerichtet werden sollen. |

Die Kommunikationskampagne konzentriert sich gegenwärtig auf Werbemaßnahmen in den Medien. | 2.2.5. Kommunikationsmaßnahmen Im Rahmen des Partnerschaftsabkommens, das mit der Europäischen Kommission am 8. November 2005 geschlossen wurde, konzentriert sich die slowenische Kommunikationskampagne gegenwärtig (September 2006 bis Januar 2007) auf Anzeigen in den nationalen und regionalen Medien. Fernseh- und Radiospots, Anzeigen in Printmedien, Web-Banner, Werbeclips in Kinos und Online-Spiele werden produziert. Zwei Veröffentlichungen über die Umstellung auf den Euro werden im November und Dezember 2006 an alle Haushalte verteilt werden. Andere Veröffentlichungen, wie zum Beispiel Plakate und Broschüren, werden auf Anfrage verfügbar sein. Präsentationen auf Messen oder in Schulen und Veranstaltungen für die Presse sind geplant. Die Kommission wird an die breite Öffentlichkeit gerichtete Meinungsumfragen unterstützen. Slowenien nimmt an einem Twinning-Programm mit den Niederlanden teil, um im Hinblick auf Kommunikationsmaßnahmen über den Euro von den niederländischen Erfahrungen zu profitieren. |

Die Verwendung von Euro-Bargeld ist in Malta unter Touristen weit verbreitet, und in gewissem Umfang auch in Zypern. | 2.3. Vorbereitungen in Zypern und Malta Zypern und Malta streben an, den Euro am 1. Januar 2008 einzuführen. Beide Mittelmeerinseln sind stark abhängig vom Tourismus, und Euro-Bargeld wird regelmäßig für Zahlungen im Einzelhandel verwendet, insbesondere in Urlaubsgebieten. Freiwillige doppelte Preisauszeichnung in der nationalen Währungseinheit und in Euro ist in Malta weit verbreitet, insbesondere in von Touristen frequentierten Geschäften, und wird in Cypern auf Kassenbons in größeren Warenhäusern und in Urlaubsorten praktiziert. Zypern ist ein starker Finanzplatz und die Umstellung auf den Euro bedeutet eine erhebliche logistische Herausforderung für den Finanzsektor.[9] Der Finanzsektor Maltas ist stark konzentriert; die beiden größten Kreditinstitute verwalten wertmäßig 90% aller Bankkonten. Die Wirtschaft Maltas ist durch einen besonders hohen Umlauf an nationalem Bargeld gekennzeichnet (pro Kopf etwa € 2.789), was mehr also dem doppelten Betrag des Durchschnitts im Eurogebiet (€ 1.374) entspricht. Der Rückfluss nationalen Bargelds zur Zentralbank und der Umtausch von maltesischem Lira-Bargeld in Euro-Bargeld erfordern daher besondere organisatorische und logistische Maßnahmen. |

2.3.1. Vorbereitungen in Zypern |

2.3.1.1. Allgemeiner Rahmen |

Zyperns nationaler Umstellungsplan ist in verschiedener Hinsicht noch nicht detailliert genug. | Am 13. Juli 2006 verabschiedete die Regierung den nationalen Umstellungsplan. Er wurde vom Nationalen Beratenden Ausschuss vorbereitet, der für die Koordinierung der nationalen Vorbereitungen für die Einführung des Euro verantwortlich ist. Zyperns Zentralbank veröffentlichte im Juni 2006 den Bargeldumstellungsplan. Zypern plant ein "Big Bang"-Szenario mit einer Parallelumlaufphase von einem Monat. Zyperns nationaler Umstellungsplan deckt allgemein die meisten praktischen Fragen der Einführung des Euro ab. Jedoch sind weitere Maßnahmen notwendig, um das Vertrauen der Verbraucher in stabile Preise in der Umstellungsphase zu stärken, wie beispielsweise eine umfassende Strategie für faire Preisbildung, die zwischen Verbrauchern und dem Einzelhandel vereinbart wird. Außerdem ist der nationale Umstellungsplan in vielerlei Hinsicht noch nicht detailliert genug und eine Reihe wichtiger Elemente müssen noch näher definiert werden (z.B. Frontloading und Sub-Frontloading, die Organisation des Rückflusses nationalen Bargelds, die doppelte Preisauszeichnung usw.). |

2.3.1.2. Finanzsektor und Unternehmen |

Einzelheiten des Frontloading müssen noch festgelegt werden. | Frontloading von Euro-Banknoten und -Münzen durch die Zentralbank Zyperns an Geschäftsbanken ist zwischen Oktober und Dezember 2007 geplant. Außerdem werden die Banken an Unternehmen, insbesondere an den Einzelhandel, vor dem €-Day Euro-Bargeld weitergeben, so dass diese in der Lage sind, vom 1. Januar 2008 an Wechselgeld ausschließlich in Euro herauszugeben. Münz-Starterkits, die eine für erste Bargeldgeschäfte geeignete Stückelung enthalten, werden sowohl für Unternehmen als auch die breite Öffentlichkeit verfügbar sein. Einzelheiten, auch hinsichtlich der zeitlichen Planung des Frontloading, müssen noch festgelegt werden. Geschäftsbanken werden ab 1. Januar 2008 im Kundengeschäft nur Euro-Bargeld herausgeben. Bezüglich der Umstellung von Bargeldautomaten in Zypern sieht der gegenwärtige Plan vor, dass Bargeldautomaten anfangs 10-, 20- und 50-Euro-Banknoten ausgeben werden. Es sollte erwogen werden, die 50-Euro-Banknoten durch 5-Euro-Banknoten zu ersetzen, insbesondere in der frühen Phase der Bargeldumstellung. Dies würde den Betrag an Bargeld verringern, den Einzelhändler als Wechselgeld herausgeben müssen. Eine Kampagne, mit der Bürger aufgefordert werden, nationales Bargeld zu Banken zu bringen oder für Zahlungen zu verwenden, ist geplant. Zyperns Zentralbank wird nationale Münzen bis Ende 2009 und nationale Banknoten bis Ende 2017 kostenlos umtauschen. Geschäftsbanken werden verpflichtet sein, Zypern-Pfund-Banknoten bis zum Betrag von CYP 1.000 pro Kunde pro Transaktion und Zypern-Pfund-Münzen bis zu CYP 50 pro Kunde pro Transaktion kostenlos bis 30. Juni 2008 umzutauschen. Jede Bank hat die Möglichkeit, diese Höchstgrenzen für ihre Transaktionen zu erhöhen. Dieser lange Zeitraum des kostenlosen Umtausches bei Geschäftsbanken setzt ein mehrdeutiges Signal für die Öffentlichkeit und birgt das Risiko, die Bargeldumstellung zu verlängern. Es wäre vorzuziehen, den kostenlosen Umtausch auf die Parallelumlaufphase zu beschränken, um die Bürger zu veranlassen, ihr nationales Bargeld so schnell wie möglich umzutauschen. |

Die Regierung billigte die drei Designs für Zyperns Euro-Münzen. | 2.3.1.3. Öffentliche Verwaltung Das Finanzministerium koordiniert die Vorbereitung des öffentlichen Sektors. Die Anpassung aller von der öffentlichen Verwaltung genutzten Computersysteme soll bis September 2007 abgeschlossen sein. Am 22. Juni 2006 billigte die Regierung die drei Designs für die nationalen Seiten der Euro-Münzen (siehe Anhang 3). Da Zypern keine nationale Münzprägeanstalt hat, werden die Euro-Münzen im Ausland produziert werden. Im Hinblick auf den Schutz des Euro vor Fälschungen in Slowenien wurden die nationale Zentralstelle und die nationalen Analysezentren für Fälschungen von Euro-Banknoten und –Münzen innerhalb der Vollstreckungsbehörden eingerichtet. Slowenische Experten nehmen an den zuständigen Gremien auf europäischer Ebene teil, insbesondere bei der EZB, Europol und der Kommission/OLAF; ausserdem erhielten sie Trainingsmaßnahmen. |

2.3.1.4. Verbraucher und breite Öffentlichkeit |

Die doppelte Preisauszeichnung wird einen Monat nach der Festlegung des Umrechnungskurses verbindlich werden. | Die Verpflichtung, Preise sowohl in Zypern-Pfund als auch in Euro auszuzeichnen, soll einen Monat nachdem der Rat entscheidet, die Ausnahmeregelung Zyperns aufheben, und den Umrechnungskurs festlegt, in Kraft treten. Sie wird bis zum Ablauf von sechs Monaten nach der Einführung des Euro gelten. Um der Befürchtung von Verbrauchern zu begegnen, es könne um den €-Day herum zu missbräuchlichen Preiserhöhungen kommen, sieht der nationale Umstellungsplan die Einrichtung von Euro-Beobachtungsstellen vor, die überwachen werden, ob die doppelte Preisauszeichnung gemäß den Bestimmungen des Gesetzes über die Einführung des Euro in Zypern durchgeführt wird, das Ende 2006 verabschiedet werden soll. |

2.3.1.5. Kommunikationsmaßnahmen |

Maltas nationaler Umstellungsplan ist detailliert und umfassend. | Im Rahmen des Partnerschaftsabkommens, das die Europäische Kommission mit Zypern am 5. Mai 2006 unterzeichnete, wird die Kommission zusammen mit den zypriotischen Behörden verschiedene Kommunikationsmaßnahmen durchführen. Eine hochrangige Konferenz, eine Ausstellung und ein Seminar für lokale Journalisten sollen organisiert werden; Veröffentlichungen, Promotionsmaterial und tragbare Stände sollen produziert und Meinungsumfragen durchgeführt werden. |

2.3.2. Vorbereitungen in Malta |

2.3.2.1. Allgemeiner Rahmen |

Der Nationale Euro-Umstellungsausschuss (NECC) wurde am 13. Juni 2005 eingesetzt und hat die Aufgabe, die Durchführung der Euro-Umstellung zu koordinieren. Nach der Veröffentlichung eines ersten Gesamtplans im Januar 2006 verabschiedete die Regierung am 12. Juni 2006 den "Zweiten aktualisierten Gesamtplan für die Euro-Umstellung in Malta". Letzterer stellt den ersten umfassenden Umstellungsplan Maltas dar, der die relevanten Aspekte ausführlich behandelt. Einige Aspekte erfordern weitere Festlegungen (z.B. Zeitplan des Frontloading und Sub-Frontloading; beschleunigte Umstellung von Bargeldautomaten; Inhalt der Starterkits; Kampagne für den Rückfluss nationalen Bargelds), während eine "Auslaufphase" nicht notwendig zu sein scheint. |

2.3.2.2 Umstellungsszenario |

Der Plan sieht ein "Big Bang"-Szenario mit einer Parallelumlaufphase von einem Monat vor. Eine "Auslaufphase" ist geplant.[10] Es scheint keine besonderen Anzeichen dafür zu geben, dass bestimmte Sektoren der maltesischen Wirtschaft den Herausforderungen des "Big Bang"-Szenarios nicht gewachsen sein könnten. In diesem Fall diente die "Auslaufphase" keinem eindeutigen Zweck und erscheint daher überflüssig. Es ist außerdem anzumerken, dass Bezugnahmen auf die nationale Währungseinheit nach der Einführung des Euro weiterhin möglich sind, wenn es um "historische" Beträge geht (z.B. in Finanzberichten, Steuererklärungen und anderen Dokumenten, die Zeiträume vor der Einführung des Euro betreffen). |

2.3.2.3. Finanzsektor und Unternehmen |

Schon sechs Monate vor dem €-Day werden Kreditinstitute anfangen, Euro-Banknoten zum Umstellungskurs gebührenfrei anzunehmen. | Ab der Festlegung des unwiderruflichen Umrechnungskurses (die mit dem Beginn des Zeitraums der verpflichtenden doppelten Preisauszeichnung zusammenfällt) werden Kreditinstitute Euro-Banknoten, die von ihren Geschäftskunden auf Konten in maltesischer Lira oder auf Euro-Konten eingezahlt werden, zum Umrechnungskurs annehmen, d.h. ohne Umtausch- oder Verwaltungsgebühren zu erheben. Wenn keine Gebühren für die Einzahlung von Euro-Bargeld auf Konten in maltesischer Lira oder auf Euro-Konten zu zahlen sind, sollten Einzelhändler ebenfalls bereit sein, Barzahlungen in Euro von ihren Kunden zum Umrechnungskurs und gebührenfrei anzunehmen. In einem nächsten Schritt wird Ende Oktober oder Anfang November 2007 das Frontloading von Euro-Banknoten an Kreditinstitute beginnen (Ende November oder Anfang Dezember 2007 für Euro-Münzen). Sub-Frontloading an Unternehmen wird am 17. Dezember 2007 beginnen, zusammen mit der Ausgabe von Münz-Starterkits im Wert von etwa MTL 55 (etwa € 128) an kleine Unternehmen, insbesondere Einzelhändler. Die breite Öffentlichkeit wird Minikits im Wert von etwa MTL 5 erwerben können (etwa € 11,65). Darüber hinaus werden Kreditinstitute ab 1. Dezember 2007 anfangen, maltesische Lira zum unwiderruflich festgelegten Umrechnungskurs in Euro umzutauschen, d.h. ohne jegliche Umtauschgebühren. Die Behörden sollten die Bürger jedoch daran erinnern, dass Euro-Banknoten und -Münzen erst am €-Day gesetzliches Zahlungsmittel werden und dass sie nicht vor diesem Datum in Bargeschäften verwendet werden sollten. Für die Umstellung der etwa 150 Bargeldautomaten des Landes ist es gegenwärtig vorgesehen, dass mindestens ein Automat in allen größeren Orten ab 1. Januar 2008 Euro-Banknoten ausgeben wird, wobei von diesem Datum an ausschließlich kleine Stückelungen an Euro-Banknoten ausgegeben werden sollen (10- und 20-Euro-Banknoten).[11] Weitere Schritte sind notwendig, um eine vollständige und rechtzeitige Umstellung aller Bargeldautomaten am €-Day zu gewährleisten. Angesichts des großen Volumens an maltesischem Lira-Bargeld, das die Bürger Maltas durchschnittlich halten, planen die Zentralbank und der NECC eine Kampagne für den frühen Rückfluss von maltesischen Lira-Banknoten und –Münzen, die Mitte 2007 beginnen soll, sofern die Entscheidung über die Aufhebung der Ausnahmeregelung des Landes bis dahin erlassen worden ist. Die Zentralbank wird nationale Banknoten und Münzen in einem Zeitraum von zehn bzw. zwei Jahren nachdem die maltesische Lira die Eigenschaft des gesetzlichen Zahlungsmittelsmittels verloren hat, kostenlos zum Umrechnungskurs erstatten. Kreditinstitute werden maltesische Lira-Banknoten und -Münzen kostenlos für ihre Kunden, und für Nichtkunden bis zum Betrag von MTL 250, bis Ende März 2008 in Euro-Banknoten und -Münzen umtauschen. Wie im Fall Zyperns sollte erwogen werden, den kostenlosen Umtausch auf die Parallelumlaufphase zu beschränken, um eine Verlängerung der Bargeldumstellung zu vermeiden. Um Unternehmen bei ihren Umstellungsvorbereitungen zu helfen, hat der NECC eine "Euro-Umstellungscheckliste für Unternehmen" veröffentlicht sowie ein "Toolkit" für Einzelhändler herausgegeben, das Informationen über die Planung und Durchführung der Umstellungsvorbereitungen von Einzelhändlern, einen Euro-Rechner und eine Umrechnungstabelle enthält; dies stellt ein Beispiel guter Praxis dar. |

2.3.2.4. Öffentliche Verwaltung |

Eine Kampagne für den frühen Rückfluss von maltesischem Lira-Bargeld ist geplant. | Die drei Designs für die nationalen Seiten der maltesischen Euro-Münzen wurden nach einer öffentlichen Anhörung ausgewählt; die Zentralbank veröffentliche die endgültigen Designs am 13. Oktober 2006 (siehe Anhang 3). Da Malta keine nationale Münzprägeanstalt hat, werden die maltesischen Euro-Münzen von der Monnaie de Paris, die nach einer öffentlichen Ausschreibung für die Herstellung dieser Münzen ausgewählt wurde, produziert werden. Die nationalen Analysezentren für Fälschungen von Banknoten und Münzen wurden bei der Zentralbank von Malta errichtet; die nationale Zentralstelle ist Teil der Vollstreckungsbehörden. Malta arbeitete mit anderen Ländern in den zuständigen Gremien von Europol, der EZB und der Kommission/OLAF zusammen, und maltesische Experten nahmen an Trainingsmaßnahmen, unter anderem im Rahmen des Kommissionsprogramms 'Pericles' teil. |

2.3.2.5. Verbraucher und breite Öffentlichkeit |

Einzelhändler sollen etwaige Gebühren für die Annahme von Euro-Bargeld getrennt ausweisen. Die FAIR-Initiative soll Fairness und Transparenz bei der Festsetzung von Preisen für Waren und Dienstleistungen in der Umstellungsphase fördern. | Die doppelte Preisauszeichnung in Euro und maltesischer Lira wird vom 1. Juli 2007 (oder dem Tag, an dem der Umrechnungskurs unwiderruflich festgelegt wird, falls dies das spätere Datum ist) bis zum 30. Juni 2008 verbindlich vorgeschrieben sein. Sie wird für alle Regierungsbehörden, Unternehmen, gemeinnützigen Organisationen oder andere Einrichtungen bei der Angabe von Geldbeträgen, Preisen oder dem Wert von Waren und Dienstleistungen, die dem Verbraucher angeboten werden, gelten. Der NECC wird zur freiwilligen doppelten Preisauszeichnung ab 1. Januar 2007 auffordern, und Leitlinien für die verbindliche und die freiwillige doppelte Preisauszeichnung wurden veröffentlicht. Sie sehen insbesondere vor, dass die doppelte Preisauszeichnung auf dem Umrechnungskurs beruhen muss, sobald dieser festgelegt worden ist, oder (für die freiwillige doppelte Preisauszeichnung) auf dem Leitkurs des WKM II. Etwaige Gebühren, die Einzelhändler für die Annahme von Euro-Bargeld verlangen, bevor die Kreditinstitute die Gebühren für die Einzahlung von Euro-Banknoten aufheben, müssen getrennt vom Preis in Euro ausgewiesen werden. Verstöße gegen die Leitlinien können mit Geldbußen oder Strafgeldern geahndet werden. Während im Allgemeinen kein besonderer Bedarf für doppelte Preisauszeichnungen vor der unwiderruflichen Festlegung des Umrechnungskurses besteht, mag dies in Ländern, die stark vom Tourismus abhängig sind, wie zum Beispiel Zypern und Malta, anders sein. Solche (freiwillige) doppelte Preisauszeichnung kann entweder ausschließlich Informationszwecken dienen oder darauf hinweisen, dass Einzelhändler bereit sind, Zahlungen sowohl in nationaler Währung als auch in Euro anzunehmen. Insoweit tragen die maltesischen Leitlinien nicht nur zur Einheitlichkeit doppelter Preisauszeichnungen in allen Geschäften bei, in denen Preise freiwillig doppelt ausgezeichnet werden, sondern auch zur Gebührentransparenz. Sie stellen deshalb ein Beispiel guter Praxis in einer Volkswirtschaft dar, in der die doppelte Preisauszeichnung schon vor der Festlegung des Umrechnungskurses praktiziert wird. Die FAIR-Initiative (Vereinbarung zur angemessenen Preisbildung im Einzelhandel) des NECC wird am 1. Januar 2007 starten. Diese Initiative fördert Fairness und Transparenz bei der Festsetzung von Preisen für Waren und Dienstleistungen in der Umstellungsphase und hilft gleichzeitig Verbrauchern dabei, sich an den neuen Wertmaßstab zu gewöhnen. Einzelhändler und andere Unternehmen, die mit Verbrauchern Geschäfte machen, werden aufgefordert werden, sich FAIR durch eine Erklärung gegenüber der Euro-Beobachtungsstelle[12] anzuschließen, die die FAIR-Initiative koordinieren und ihre Durchführung überwachen wird. Unternehmen, die sich FAIR anschließen, verpflichten sich, die Leitlinien des NECC (z.B. zur doppelten Preisauszeichnung) einzuhalten und eine Strategie für faire Preisbildung zu verfolgen; sie verpflichten sich insbesondere, ihre Preise nicht aus dem einfachen Grund zu erhöhen, dass der Euro eingeführt wird. Ihnen wird gestattet werden, das Symbol der FAIR-Initiative zu verwenden; außerdem wird ihnen kostenloses Training für ihre Mitarbeiter angeboten, die im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit mit Verbrauchern zu tun haben. Das Konzept für faire Preisbildung, das von den maltesischen Behörden gefördert wird und das auf klaren Verpflichtungen und glaubwürdiger Überwachung beruht, ist ein wertvolles Instrument zur Stärkung des Vertrauens der Verbraucher in der Umstellungsphase. Die Regierung hat sich verpflichtet, Geldbeträge bei der Festsetzung von zweckmäßigen Euro-Beträgen zugunsten des Verbrauchers zu glätten, und damit ein Beispiel für den privaten Sektor gesetzt. Der NECC hat interessierte Organisationen dazu aufgerufen, innovative Vorschläge einzureichen, durch die das Vertrauen der Verbraucher in die Umstellung gestärkt und insbesondere Befürchtungen über mögliche Preiserhöhungen zerstreut werden können. Die Vorschläge waren bis zum 6. Oktober 2006 einzureichen und werden zurzeit ausgewertet. |

2.3.2.6. Kommunikationsmaßnahmen |

Die maltesische Informationskampagne über den Euro ist angelaufen. | Der NECC hat außerdem eine nationale Informationskampagne, einschließlich der Einrichtung einer nationalen Telefonauskunft für die Öffentlichkeit sowie besonderer Kampagnen für verschiedene Zielgruppen (Verbraucher, Unternehmen, Kinder, ältere Menschen und gefährdete Gruppen) gestartet. Malta's Slogan für die Euro-Kommunikationskampagne lautet: "Der Euro – in unserem gemeinsamen Interesse". Eine Medienkampagne begann bereits 2006, aber die intensive Anzeigenkampagne wird sich auf die letzten Monate des Jahres 2007 konzentrieren. Unter dem Partnerschaftsabkommen, das mit der Europäischen Kommission am 5. Mai 2006 geschlossen wurde, wird die Kommission einige Veröffentlichungen, die Medienkampagne und die Gehälter von Informationsbeauftragten teilweise finanzieren. |

2.4. Vorbereitungen in den anderen Mitgliedstaaten |

Für bestimmte Länder sind seit dem vorhergehenden Bericht, der im Juni 2006 veröffentlicht wurde, keine nennenswerten Entwicklungen im Bereich der praktischen Vorbereitungen zu verzeichnen. | Am 30. Juni 2006 verabschiedete die Tschechische Nationale Koordinierungsgruppe für die Einführung des Euro eine Empfehlung an die Regierung hinsichtlich des Umstellungsszenarios, in der sie das "Big Bang"-Szenario vorschlug. Diese Empfehlung wurde am 25. Oktober 2006 von der Regierung gebilligt. Sowohl Estland als auch Litauen führten ihre Kommunikationskampagnen nach dem Abschluss der Partnerschaftsabkommen, die mit der Europäischen Kommission am 8. November 2005 unterzeichnet wurden, weiter, wobei die Verschiebung der Einführung des Euro die Informationsmaßnahmen verlangsamt hat. Beide Länder aktualisieren und überarbeiten gegenwärtig ihre Kommunikationsstrategien. Lettland und die Slowakei erarbeiteten erste Entwürfe ihrer Kommunikationsstrategien. Erste Gespräche im Hinblick auf den Abschluss von Partnerschaftsabkommen mit der Kommission zur Unterstützung der Kommunikationsmaßnahmen dieser Länder wurden im Juni 2006 geführt. In Ungarn, Polen und Schweden sind seit dem vorhergehenden Bericht keine nennenswerten Entwicklungen zu verzeichnen. Anhänge 2 und 3 liefern einen Überblick über den Status praktischer Vorbereitungen in den anderen Mitgliedstaaten. |

3. Stand der öffentlichen Meinung in den vor kurzem beigetretenen Mitgliedstaaten |

Die jüngsten Ergebnisse bestätigen die positive Entwicklung der öffentlichen Meinung über den Euro. | Die jüngste Eurobarometer-Umfrage zur öffentlichen Meinung in den vor kurzem beigetretenen Mitgliedstaaten wurde im September 2006 durchgeführt.[13] Die Ergebnisse bestätigen weitgehend die meisten Trends der Erhebung vom April 2006. Was die Vertrautheit mit und das Wissen über den Euro betrifft, sind die Ergebnisse der Umfrage vom September den früheren Ergebnissen sehr ähnlich. Die Ergebnisse bezüglich des empfundenen Informationsniveaus zeigen eine leichte Verbesserung. Das Gesamtklima hinsichtlich der Euro-Einführung ist weiterhin überwiegend positiv und hat sich allgemein im Vergleich zu 2004 oder 2005 verbessert, auch wenn die positive Bewertung im Vergleich zu April 2006 leicht abgenommen hat. Die Situation weist allerdings von Land zu Land erhebliche Unterschiede auf (siehe das Schaubild). Allgemein meinen 50% der Befragten in den vor kurzem beigetretenen Mitgliedstaaten, dass die Einführung des Euro insgesamt gesehen positive Folgen für ihr Land haben wird, was leicht (2 Prozentpunkte) unter dem Wert von April 2006 liegt. Die Ergebnisse vom September bestätigen auch weitgehend die früheren Umfrageergebnisse hinsichtlich der Erwartungen der Bevölkerung an dem Euro. Während die Befragten die greifbaren Vorteile für das tägliche Leben anerkennen, sind die Erwartungen in Bezug auf die makroökonomischen und politischen Auswirkungen des Euro gemischt. |

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ANNEX 1 – Preparations at Community level

1. Euro coins

On 7 June 2005, at the initiative of the Commission, the Ecofin Council decided that the common sides of the 1- and 2-euro and the 10-, 20- and 50-cent coins, which currently depict the EU before it was enlarged from 15 to 25 Member States, should be amended. The necessary design and technical work has been finalised and the new common sides now depict the European continent.[14] Slovenia will be the first euro-area Member State to issue euro coins with the new common side in 2007. The other euro-area Member States may also start to apply the new common sides as from 2007 for new production, and will in any event switch to the new common side in 2008 at the latest.

In July 2006, the Memorandum of Understanding on the start of euro coin production and on preparatory tasks prior to the start of production was signed between the Republic of Cyprus, the euro-area Member States and the European Commission.

2. Communication activities

Preparing citizens in Slovenia for the introduction of the euro has been a priority for the Commission's communication policy in the second half of 2006. Following the decision by the Council on 11 July 2006 to allow Slovenia to adopt the euro on 1 January 2007, the Commission has, in close cooperation with the Slovenian authorities, organised a number of communication activities and supported actions undertaken by the Slovenian government (publications, seminars, website, call centres, advertising and media campaign, etc.).

Both before and after the changeover to the euro, the Commission will carry out surveys targeting Slovenian enterprises, including retailers, and commercial banks. The purpose is to collect information, notably about the level of preparedness for the new currency, the cash changeover and the conversion of administrative and financial systems.

The Commission also started to implement the Partnership Agreements with Cyprus and Malta signed on 5 May 2006. The Partnership Agreements cover technical and financial support to the countries concerned for their national communication campaigns, including publications, media campaigns, conferences and opinion polls.

ANNEX 2 – List of relevant changeover characteristics

The table below provides an overview of certain relevant changeover characteristics in each Member State concerned. It is solely based on officially approved and publicly available information and does therefore not reflect preparations which are still under way. It should be noted that the state and degree of progress of preparations should be assessed in the context of the target date, as preparations tend to speed up as the changeover approaches.

X: Officially approved/established and published (in particular in the national changeover plan) |

Changeover plan |

National target date for euro adoption | The preliminary target date (1 January 2010) has been withdrawn by the government on 25 October 2006. No new date has been set for the time being. | 1 January 2008 (to be confirmed) The government will assess the validity of the current target date in autumn 2006. |

National coordinating institution | On 23 November 2005 the Deputy Minister of Finance was appointed as the National Coordinator of the Euro Introduction. The National Co-ordination Group on Euro Introduction was established and held its first meeting on 20 February 2006. Six Working Groups were established for particular areas of preparatory activity for the euro. | The National Changeover Committee, chaired by the Secretary General of the Ministry of Finance, was set up on 27 January 2005. |

(Approved) National Changeover Plan | The Czech Republic’s Euro Accession Strategy was approved by the Government in October 2003: http://www.cnb.cz/euro_index.php. According to the Resolution of the Governement No. 1231 of 25 October 2006 the Minister of Finance in cooperation with the Governor of the Czech National Bank will examine the current strategy and submit the results to the government by 31 August 2007. The Institutional Arrangements for the Introduction of the Euro in the Czech Republic were adopted by the Government on 23 November 2005. The National Changeover Plan will be submitted to the government by the end of March 2007. | The first draft of the euro adoption plan was approved by the government on 1 September 2005: http://www.fin.ee/index.php?id=13324. The fourth version of Estonia's National Changeover Plan was approved by the National Changeover Committee on 18 May 2006: http://euro.eesti.ee/EU/Prod/Euroveeb/Main_Page/left_menu_content4748/Changeover_to_the_euro_in_Estonia/europlaan_en.jsp |

Changeover details |

Type of scenario | "Big bang" On 30 June 2006, the Czech National Coordination Group adopted a recommendation to the government concerning the changeover scenario, suggesting that it opt for the “big bang” scenario. The recommendation was approved by the government on 25 October 2006. | "Big bang". |

Dual circulation period | Two weeks. |

Exchange of national banknotes and coins | Banknotes and coins: commercial banks at least 6 months after €-day free of charge, some branches 12 months. Central Bank indefinitely, free of charge. |

Campaign for rapid withdrawal of national banknotes and coins | Campaign for collection of coins before €-day planned; credit institutions are recommended to launch early cash deposit campaigns. |

Frontloading and sub-frontloading | Frontloading 2 months before €-day; sub-frontloading by credit institutions to major clients 1 month before €-day (precondition: no distribution to general public before €-day). Banks will offer to change kroons into euro banknotes at the conversion rate and without a service fee at least one month prior to €-day. |

ATMs issuing euro only | All ATMs will dispense euro only within 48h as of €-day. |

Change in euro only | In general, change will be given in euro, but the option of giving change in kroons remains for the dual circulation period. |

Dual display of prices | Compulsory: 6 months before and after €-day. |

Consumer confidence building measures (e.g. agreements with retailers) | Monitoring of the prices of certain frequently consumed goods and services under the supervision of the Ministry of Economic Affairs and Communications. Leaflets containing information on the euro were made available to the public in summer 2006. |

Adaptation of national law | The legislative needs with respect to national law adaptation for the introduction of the euro are being analysed in the framework of the Working Group for Legislation of the National Coordination Group on the Euro Introduction. | Draft Act on the Introduction of the Euro ("umbrella law") and draft amendments to the Business Code are in the final stage of inter-ministerial consultation. |

Euro banknotes and coins |

Design of the national side | Competition under consideration. | Design selected and published in December 2004. |

Nr of different coin designs | One design. |

Coin supplier | Not decided yet. The current coin supplier, the Czech Mint, is an independent division of Jablonex Group a.s.; the Czech Mint is connected with the National Bank by business contracts based on tender procedures. | Coins to be minted abroad; following an international tender euro coins will be minted by the Mint of Finland. |

Estimation on the need for banknotes and coins | 230 million banknotes and 950 million coins. | 150-200 million coins. |

Communication activities |

Communication strategy | Under preparation within the framework of the Working Group for Communication. | Endorsed by the National Changeover Committee on 21 June 2005 and updated on 18 May 2006. |

Addresses of websites on euro changeover, activation date: Government/Ministry of Finance; Central Bank | Central euro address: www.zavedenieura.cz Governmental EU information department: http://www.euroskop.cz/euro Czech National Bank: http://www.cnb.cz/cz/mezinarodni_vztahy/euro/ Ministry of Industry and Trade: http://www.mpo.cz/cz/eu-a-vnitrni-trh/euro-pristoupeni-cr-k-eurozone/default.html | www.euro.eesti.ee, launched in January 2006. |

Partnership agreement | Signed 8 November 2005. |

Other issues |

ERM II entry | 28 June 2004 |

Twinning agreement | Under preparation (discussion on details with the Commission and with Austrian and Slovenian experts.) |

STATE OF PRACTICAL PREPARATIONS (October 2006)

Cyprus | Latvia |

Changeover plan |

National target date for euro adoption | 1 January 2008 | 1 January 2008 (under revision) |

National coordinating institution | Joint coordination by the Minister of Finance and the Central Bank of Cyprus, established on 29 December 2004. | The Steering Committee for the preparation and coordination of the euro changeover was established on 18 July 2005. |

(Approved) National Changeover Plan | The National Changeover Plan was approved by the National Advisory Committee on 29 March 2006 and by the Council of Ministers on 13 July 2006. The plan was published on the national euro web site. | The Cabinet of Ministers of the Republic of Latvia approved the Action Plan for Implementation of the Single European Currency on 1 November 2005, and the first draft of Latvia's National Euro Changeover Plan on 28 February 2006 (Government Order No 148, 6 March 2006). |

Changeover details |

Type of scenario | "Big bang" envisaged. | "Big bang". |

Dual circulation period | 1–31 January 2008. | One month. |

Exchange of national banknotes and coins | The exchange of national banknotes and coins is governed by the (draft) “umbrella law” for the adoption of the euro in Cyprus. The draft law provides for the exchange of banknotes and coins by the Central Bank for 10 years and 2 years respectively. Commercial banks will exchange national banknotes and coins for euro, free of charge, at least for the amount of CYP 1 000 for banknotes and CYP 50 for coins per transaction, for a period of 6 months after €-day. | Commercial banks, currency exchange offices and post offices for 6 months after €-day free of charge; the Bank of Latvia will exchange without time limit free of charge. |

Campaign for rapid withdrawal of national banknotes and coins | A campaign is planned to encourage citizens to use hoarded cash or to deposit it with banks before the introduction of the euro. | Not envisaged due to the high nominal value of coins in Latvia and their intensive use in day-to-day payments. |

Frontloading and sub-frontloading | Planned between October and December 2007. A working group was set up between the Central Bank and commercial banks to define processes and timing. Frontloading of coins will be carried out from a Coin Centre, currently under construction. Starter kits will be issued both to businesses and the general public. | Frontloading to banks starts on 1 December 2007, sub-frontloading on 15 December 2007 (precondition: euro banknotes and coins may not be publicly circulated before €-day). |

ATMs issuing euro only | Commercial banks will make the necessary arrangements to issue only small denomination euro banknotes (10-, 20-, and 50-euro banknotes) in ATMs as from €-day. | As of 1 January 2008 ATMs will dispense euro banknotes only. |

Change in euro only | It is planned that the retail sector will be frontloaded with euro coins so as to give change in euro only as from €-day, as far as possible. | After the end of the dual circulation period. |

Dual display of prices | According to the draft "umbrella law", the dual display of prices will be mandatory in the period starting one month after the abrogation of the derogation and the fixing of the conversion rate between the euro and the Cyprus pound until six months after €-day. Ministries and the Central Bank will issue circulars to supplement the law. | Compulsory three months from before until one year after €-day. |

Consumer confidence building measures (e.g. agreements with retailers) | Euro observatories will be established in all districts. | Monitoring of price developments in the retail trade, verification of the accuracy of price displays and "fair trader" campaign envisaged. |

Adaptation of national law | A draft "umbrella law" for the adoption of the euro in Cyprus is planned to be adopted at the end of 2006. The impact of the euro on existing laws has been assessed and the necessary changes are under preparation. | "Umbrella law" on basic provisions for the euro changeover in Latvia is currently being prepared. All ministries are involved in reviewing national legislation to identify the necessary amendments and new legislation required. |

Euro banknotes and coins |

Design of the national side | The Council of Ministers approved the designs for the national sides of the euro coins on 22 June 2006. The designs were unveiled on 11 October 2006. | In process. |

Nr of different coin designs | Three designs. | Four designs. |

Coin supplier | Coins to be minted abroad at approved national and/or private mints, through tender procedures. | Coins will be minted abroad. The call for tenders for the production of coins will be held once the design has been finalised. |

Estimation on the need for banknotes and coins | 79 million banknotes (value €1730m), 545 million coins (value €147.4m). | 87 million banknotes and 300 million coins. |

Communication activities |

Communication strategy | A Comprehensive Strategic Communication Plan for the Adoption of the Euro in the Republic of Cyprus was approved by the Council of Ministers on 5 April 2006. The relevant action plans were approved, and implementation has started. | "Communication strategy for the euro changeover in Latvia" approved by the Steering Committee of Latvia's euro implementation project on 12 April 2006. |

Addresses of websites on euro changeover, activation date: Ministry of Finance/Government; Central Bank | www.euro.cy, activated on 31 May 2006 as part of the communication campaign's official kick-off event. Other government websites and the Central Bank's website provide links to the changeover website. | Planned euro changeover website:www.eiro.lv. A working group has been set up to develop the concept of this site. Updated information on the euro changeover process is available on the website of the Ministry of Finance: http://www.fm.gov.lv/page.php?id=105. |

Partnership agreement | Signed on 5 May 2006. |

Other issues |

ERM II entry | 2 May 2005 | 2 May 2005 |

Twinning agreement | Between IE – MT – CY: communication and information strategy (finalised); between GR – CY: technical issues related to the changeover. |

STATE OF PRACTICAL PREPARATIONS (October 2006)

Lithuania | Hungary |

Changeover plan |

National target date for euro adoption | The specific target date has not been set. According to the government, Lithuania will aim to join the euro area as soon as possible and the more favourable period for Lithuania to join the euro area starts from 2010. | The update of the Convergence Programme of 1 September 2006 aims at meeting the Maastricht criteria in 2009. A new target date for the adoption of the euro has not been specified. |

National co-ordinating institution | Commission for the Coordination of the Adoption of the Euro in Lithuania, established on 30 May 2005. | Preparatory work is ongoing in the Ministry of Finance and Magyar Nemzeti Bank (central bank of Hungary). |

(Approved) National Changeover Plan | The first version of the National Changeover Plan was approved by the government on 29 September 2005. The draft second version of the National Changeover Plan, dated April 2006, has been published: http://www.finmin.lt/notes_images/web/stotis_inf.nsf/0/80C39F584F795D97C22570AD0054C826/$File/LT%20Changeover%20plan_en.pdf | In 2006, the Central Bank prepared a proposal for a national changeover plan focusing on its tasks and forwarded it, inter alia, to the Ministry of Finance. A summary of this proposal was published in October 2006. |

Changeover details |

Type of scenario | "Big bang". | "Big bang" with possible phasing out features. |

Dual circulation period | 15 days. | One month. |

Exchange of national banknotes and coins | Commercial banks: free of charge for 60 days after €-day. Central bank: free of charge for an unlimited period. | Credit institutions and post offices: at least during the dual circulation period. Magyar Nemzeti Bank: in the case of banknotes for 20 years and in the case of coins for 5 years after the end of the dual circulation period. |

Campaign for rapid withdrawal of national banknotes and coins | Consumers will be encouraged to deposit cash with banks as early as possible. |

Frontloading and sub-frontloading | Frontloading of euro banknotes to commercial banks one month before €-day at the latest and of euro coins three months before €-day at the latest. Sub-frontloading of euro banknotes and coins to retailers during the last month before €-day. |

ATMs issuing euro only | As from €-day ATMs will dispense euro banknotes. |

Change in euro only | Recommendation to give change in euro only. |

Dual display of prices | Compulsory: 120 calendar days before €-day until 120 days after €-day; voluntary: recommendation to use dual display as early as possible after the adoption of the conversion rate. |

Consumer confidence building measures (e.g. agreements with retailers) | Business organisations will be encouraged to adopt a Code of Good Business Practice (on correct conversion, no price increases etc.); enterprises committing themselves will be authorised to use the special logo of the Code. |

Adaptation of national law | A Law on the Adoption of the Euro has been drafted (rules on conversion and exchange of the litas to the euro, withdrawal of litas from circulation, publication of the images of notes and coins, redenomination of securities, dual display of prices etc.). The law will be adopted once the decision to lift the derogation has been taken. All existing legal acts that need to be adapted with a view to the euro were identified by December 2005. |

Euro banknotes and coins |

Design of the national side | Approved. |

Nr of different coin designs | Three designs. |

Coin supplier | Lithuanian Mint. | National Mint. |

Estimation on the need for banknotes and coins | Estimation of 118 million banknotes and 290 million coins has been made on the condition that the euro will be introduced on 1 January 2007. | 0,5 billion banknotes and 1 billion coins. |

Communication activities |

Communication strategy | The "Public information and communication strategy on the adoption of the euro of Lithuania" was approved by the government on 29 September 2005. The strategy is currently under revision. The Bank of Lithuania has completed the procedure for the selection of a provider of euro information services. |

Addresses of websites on euro changeover, activation date: Ministry of Finance/Government; Central Bank | Websites of the Bank of Lithuania (www.lb.lt) and of the Ministry of Finance (www.finmin.lt). A national website is under development. | www.euro.mnb.hu (activation envisaged in the course of November 2006) |

Partnership agreement | Signed on 8 November 2005. |

Other issues |

ERM II entry | 28 June 2004 |

Twinning agreement | Between NL – SI – LT: communication and information strategy; between BE – LT on tax-related questions; between BE – LT on departmental management related to the changeover. | Between AU – HU: communication and information strategy (finalised). |

STATE OF PRACTICAL PREPARATIONS (October 2006)

Malta | Poland |

Changeover plan |

National target date for euro adoption | 1 January 2008 |

National co-ordinating institution | Two Committees appointed on 13 June 2005: a Steering Committee and a National Euro Changeover Committee (NECC) reporting to it. | Inter-institutional working group Ministry of Finance / national central bank. |

(Approved) National Changeover Plan | The Second Updated Master Planfor the Euro Changeover in Malta was adopted by the government on 12 June 2006http://mfin.gov.mt/image.aspx?site=NECC&ref=Master%20Plan%202 . |

Changeover details |

Type of scenario | "Big bang" with a "phasing-out" period. |

Dual circulation period | January 2008. |

Exchange of national banknotes and coins | It is planned that, as from 2 January 2008, credit institutions will start accepting the exchange of Maltese lira notes and coins into euro notes and coins, free of charge for their clients and up to a 'household amount' of MTL 250 for non-bank clients. In both cases free exchange is planned to be provided until the end of March 2008. The Central Bank of Malta will continue to exchange all Maltese lira coins and notes, subject to anti-money laundering regulations, for two years and ten years respectively after the Maltese lira ceases to be legal tender. |

Campaign for rapid withdrawal of national banknotes and coins | A de-hoarding campaign is being designed by the NECC and the Central Bank of Malta. The campaign will target the general public and specific target groups and is expected to unfold as of mid-2007 (after the decision lifting Malta's derogation). |

Frontloading and sub-frontloading | Frontloading to credit institutions is planned to start from late October/early November 2007 and sub-frontloading by credit institutions to businesses and other cash handlers is planned to start from 17 December 2007. As from 1 December 2007, credit institutions will exchange Maltese lira into euro at the irrevocably fixed conversion rate without any exchange charges. |

ATMs issuing euro only | It is planned that at least one ATM in all major localities will dispense euro banknotes as from 1 January 2008. |

Change in euro only | Planned as from 1 January 2008. |

Dual display of prices | Mandatory dual display of prices from 1 July 2007 (or from the irrevocable fixing of the conversion rate, if later) until 30 June 2008. Voluntary dual display will be promoted by the NECC as from 1 January 2007. |

Consumer confidence building measures (e.g. agreements with retailers) | Following consultation both within the NECC and of the public, the Fair-pricing Agreements in Retailing (FAIR) initiative is expected to be launched by the last quarter of 2006. The FAIR initiative provides for the conclusion of formal agreements in which retailers notably commit themselves not to increase prices for the simple reason that the euro is introduced. A Euro Observatory on the basis of EC Recommendation 98/288/EC is being set up. The NECC has requested relevant organisations to submit innovative and creative proposals which enhance consumers’ confidence in the euro changeover process. The NECC will be co-financing such initiatives. |

Adaptation of national law | The Euro Adoption Act 2006 entered into force on 29 September 2006. A workshop is identifying the need for amendments to existing legislation and is drafting respective proposals. |

Euro banknotes and coins |

Design of the national side | The three designs for the national sides of the Maltese euro coins were selected following a public consultation; the final designs were published by the Central Bank on 13 October 2006. | Public survey. |

Nr of different coin designs | Three designs. |

Coin supplier | As Malta does not have a national mint, the Maltese euro coins will be produced by the Monnaie de Paris, the mint chosen following a public call for tenders. | National Mint. |

Estimation on the need for banknotes and coins | Estimated 92.5 million euro notes. Estimated 206 million euro coins. | Between 4 and 5 billion coins. |

Communication activities |

Communication strategy | "Multi-annual communication strategy in preparation for the adoption of the euro (2006-2008)" adopted by the Steering Committee for the adoption of the euro on 19 April 2006. The NECC has prepared a detailed action plan for 2006 and 2007 including a significant information campaign reaching specific target groups including consumers, the business community, children, the elderly and vulnerable groups. It has recruited a team of information officers to assist the general public and has also launched a national helpline to assist the different target groups. The NECC launched its information campaign in June 2006. The NECC unveiled the slogan “the euro – in our common interest” and launched a three-digit helpline which has proven popular among the general public. The campaign includes public relations initiatives, articles on national newspapers and magazines and an advertising campaign. The team of information officers is also constantly participating in television and radio programmes as well as giving public talks to NGOs, local councils and other important multipliers. A specific campaign targeting businesses in planned in autumn. |

Addresses of websites on euro changeover, activation date: Government/Ministry of Finance; Central Bank | NECC: http://www.euro.gov.mt Central Bank of Malta: http://www.centralbankmalta.com/site/euroadoption.html Ministry of Finance: http://mfin.gov.mt |

Partnership agreement | Signed on 5 May 2006. |

Other issues |

ERM II entry | 2 May 2005 |

Twinning agreement | Between IE – MT – CY: communication and information strategy (finalised). Between AT-MT: establishment of Euro Observatory. | Between DE – PL: communication and information strategy and practical issues. |

STATE OF PRACTICAL PREPARATIONS (October 2006)

Slovenia | Slovakia | Sweden |

Changeover plan |

National target date for euro adoption | 1 January 2007 (euro adoption date) | 1 January 2009 | Not yet decided. |

National co-ordinating institution | The Coordinating Committee for Technical Preparations to Introduce the Euro was created in July 2004. | Ministry of Finance |

(Approved) National Changeover Plan | A Masterplan for the Euro Changeover was approved in January 2005. First update was adopted by the government on 2 February 2006. Both documents are available on: http://www.bsi.si/en/publications.asp?MapaId=717 and http://www.evro.si/en/slo-and-euro/documents/. | The National Changeover Plan was approved on 6 July 2005: http://www.nbs.sk/ZAKLNBS/PUBLIK/BROZURY/NARPLAN.PDF (Slovak) http://www.nbs.sk/ZAKLNBS/PUBLIK/BROZURY/NARPLANA.PDF (English). |

Changeover details |

Type of scenario | "Big bang". | "Big bang". |

Dual circulation period | 1 January to 14 January 2007. | 16 days. |

Exchange of national banknotes and coins | Commercial banks will exchange tolar banknotes and coins free of charge until 1 March 2007; Banka Slovenije will exchange tolar banknotes without time limit and tolar coins until 31 December 2016 free of charge. | Commercial banks exchange banknotes until end 2009 and coins until June 2009 (free of charge). The Central Bank exchanges banknotes without time limit and coins for 5 years. |

Campaign for rapid withdrawal of national banknotes and coins | A campaign of the banking sector is planned for the rapid withdrawal of national banknotes and coins. |

Frontloading and sub-frontloading | Frontloading of coins to banks as of 16 September 2006, of banknotes as of 11 December 2006; sub-frontloading of coins as of 1 December 2006, of banknotes as of 11 December 2006; coin mini-kits for the general public as of 15 December 2006, while starter kits for retailers as of 1 December 2006 | One to four months prior to €-day. |

ATMs issuing euro only | ATMs will only dispense €10 and €20 banknotes as of €-day. | As of €-day ATMs will issue euro only. |

Change in euro only | Change will be given in euro only as of €-day. | Change will be given in euro only. |

Dual display of prices | Compulsory from 1 March 2006 to 30 June 2007. | Compulsory: from one month after the fixing of the conversion rate to one year after euro adoption. Voluntary: for further 6 months. |

Consumer confidence building measures (e.g. agreements with retailers) | Price Watch Project: The Consumer Association of Slovenia is monitoring price developments in the retail sector for specific goods and services in cooperation with the Statistical Office of the Republic of Slovenia and will publish the names of retailers who increase prices excessively. | Evolution of prices in 2008 and 2009 will be closely monitored; consumers will be informed of the results; consumers can raise complaints with supervisory bodies or apply to the courts; voluntary ethical code has been drafted with retailers and entrepreneurs. |

Adaptation of national law | The draft Introduction of the Euro Act was sent to the ECB for consultation on 3 May 2006 and submitted to Parliament in July 2006. Amendments to the Salary Tax Act were adopted in December 2005; amendments to the Bank of Slovenia Act, to the Payment Transactions Act, to the Minor Offences Act and to the Companies Act were adopted in April 2006. The amendments to the Collateralisation Act were adopted in June 2006. | "Umbrella law" planned to be adopted by 1 January 2008. The necessary amendments to existing legislation have been identified by January 2006 and are envisaged to be adopted in 2008 at the latest. |

Euro banknotes and coins |

Design of the national side | Approved. | Final design of the national side for the euro coins was chosen by public tender followed by an opinion poll and announced in December 2005. |

Nr of different coin designs | Eight designs. | Three designs. |

Coin supplier | Coins to be minted by national mints abroad; the Mint of Finland has been chosen as producer of euro coins. | National Mint. |

Estimation on the need for banknotes and coins | 94 million banknotes and 296 million coins. | 400 million coins. |

Communication activities |

Communication strategy | Endorsed by Bank of Slovenia on 19 May 2005 and by the government on 2 June 2005. | Communication strategy on the euro introduction in the Slovak Republic is part of the National Changeover Plan. |

Addresses of websites on euro changeover, activation date: Government/Ministry of Finance; Central Bank | National website on euro changeover: http://www.evro.si, activated on 15 February 2006. Special section on the euro on the webpage of Bank of Slovenija: http://www.bsi.si. Toll-free phone line: 080 2002. Free euro post cards. | http://euro.vlada.gov.sk; http://www.euromena.sk. |

Partnership agreement | Signed on 8 November 2005 |

Other issues |

ERM II entry | 28 June 2004 | 28 November 2005 |

Twinning agreement | Between NL – SI – LT: communication and information strategy. | Between AU – SK: communication and information strategy; Between BE – SK: technical issues related to the changeover (finalised). |

ANNEX 4

Euro coins designs of the future national sides of Cyprus

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1- and 2-euro coin 10-, 20- and 50-cent coin

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1-, 2- and 5-cent coin

Euro coins designs of the future national sides of Malta

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1- and 2-euro coin | 10-, 20- and 50-cent coin |

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1-, 2- and 5-cent coin |

ANNEX 5 - State of public opinion in the recently acceded Member States

The European Commission recently commissioned another Eurobarometer survey on public opinion in the recently acceded Member States concerning their attitudes towards and knowledge about the introduction of the euro. Gallup Europe conducted this survey in September 2006. It was the fourth such Eurobarometer survey (following surveys in September 2004 and 2005, and in April 2006), again polling over 10 000 citizens.

1. Familiarity with and knowledge about the euro

Respondents in the recently acceded Member States are already relatively familiar with the single currency. 77% of the respondents have already seen euro banknotes while 70% have seen euro coins. Less than half of the respondents have already used the euro. Generally, euro banknotes are better known and more used in the recently acceded Member States than coins.

In addition to these practical aspects, the survey also tested the respondents' knowledge of the euro's general features. As to the design of the single currency, only a minority of respondents was able to respond correctly that banknotes are identical throughout the euro area (45% compared to 46% in April 2006), and that the coins have national designs on one side (37%, unchanged). As in April 2006 and before, only 40% identified the correct number of euro-area Member States. A relatively stable majority of citizens (67%, previously 69%) in each surveyed country believes that their country can decide whether it will adopt the euro or not.

Regarding the expected date of introduction of the euro, the results show a marked shift since April 2006, corresponding to actual developments. While in spring the majority of the population of the Baltic States believed that their countries would adopt the euro before 2008 (72% in Lithuania, 71% in Estonia and 51% in Latvia), only a minority now shares this opinion (35%, 44% and 36%, respectively).

2. Information and information channels

The results of the September 2006 survey reveal a moderate increase in the perceived information level, both on average as well as in each country except Latvia. Overall, 5% of respondents believe that they are very well informed about the euro, and another 35% report that they are rather well informed. These figures have improved for the second time, suggesting that the dissemination of information has been gradually improving over time. Inversely, 58% consider that they are not very well, or not at all, informed about the euro, including respondents in Cyprus (60%) and Malta (62%), which are aiming to introduce the euro on 1 January 2008. The results suggest that demand for information is far from satisfied for the time being.

As in April 2006, an average of 77% of respondents express their confidence in national central banks as a trusted source of information. European institutions are perceived as the second most trusted source (results being slightly lower than in April 2006: 67% relative to 70%). Most respondents continue to prefer mass media and banks as channels of information and are mainly interested in practical information on the euro introduction, e.g. the value of the euro (93%), how to avoid being cheated (92%), the changeover scenario (90%), etc. The survey confirms once more that a dual display of prices is considered essential in preparing for the changeover, both in shops (85%) and on utility bills (75%).

3. Perceptions of and support for the single European currency

As in April 2006, citizens in the recently acceded Member States are prepared – at least mentally – to have their currency replaced by the euro: 47% are very or quite happy about a future changeover, which is comparable to the April 2006 findings. The trends are very much country-dependent: the relative share of citizens happy about the euro changeover increased in five of the ten recently acceded Member States, while it has decreased in the other five since April 2006.

Generally, citizens expect that the advantages will be greater for their country than for themselves. Only 8% think that the introduction will have a very positive effect (no change compared to April 2006), and 42% that it will have a positive rather than a negative effect on the country (a 2-percentage-point decrease from April 2006). Similar figures on a personal level show that 8% expect very positive (+1), and 36% rather positive (-3) consequences when it comes to adopting the single currency in their country. A significant minority of 40% expect negative personal consequences, but fewer citizens fear a similar outcome for their country (36%).

Support for the euro decreased significantly in Hungary and Cyprus, and somewhat less in Poland, Malta and Latvia, while increasing in the other Member States. Citizens in Malta and Cyprus remain sceptical, despite the possibility of their countries adopting the euro in the near future. While only 31% of respondents expect positive consequences for Malta, 48% (compared to 42% previously) appear to be very or rather happy with the euro replacing their national currency. In Cyprus, the picture is more pessimistic: only 29% expect positive consequences for the country, which is the lowest rate of all ten countries, and only 32% (compared to previously 39%) are very or rather happy.

4. Expectations and fears regarding the adoption of the euro

The September results broadly confirm previous surveys as regards citizens' expectations of the euro. 45% (compared to 46% in April 2006) of the respondents continue to fear that the introduction of the euro will increase inflation in their country. There is still broad consensus in the recently acceded Member States that the euro is an international currency and that there are several benefits associated with their country's adoption of the euro.

Regarding the euro's economic or political effects, respondents generally acknowledge that it will have positive effects on public finances (44%, unchanged). Citizens are split (40% agree and 39% disagree) when asked whether the euro will favour employment or boost economic growth.

[1] KOM (2004) 748 vom 10. November 2004; KOM (2005) 545 vom 4. November 2005; KOM (2006) 322 vom 22. Juni 2006.

[2] Ab 2007 werden 13 EU-Mitgliedstaaten dem Eurogebiets angehören, während sich die Zahl der EU-Mitgliedstaaten mit dem Beitritt von Bulgarien und Rumänien auf 27 erhöhen wird. Mit Ausnahme von Dänemark und dem Vereinigten Königreich, für die eine "Opt-out"-Regelung gilt, sind die anderen 12 Länder "Mitgliedstaaten, für die eine Ausnahmeregelung gilt", die den Euro einführen sollen, sobald die notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind.

[3] Die letzten Konvergenzberichte der Kommission wurden am 16. Mai 2006 auf Antrag Litauens (KOM (2006)223) und Sloweniens (KOM(2006)224) angenommen. Die Kommission wird den nächsten regelmäßigen Konvergenzbericht vor Ende 2006 veröffentlichen.

[4] Gemäß dem "Big Bang"-Szenario fällt die Einführung von Euro-Banknoten und -Münzen mit der Umstellung der Währung des betreffenden Mitgliedstaates auf den Euro zusammen.

[5] Die Parallelumlaufphase beginnt an dem Tag, an dem Euro-Banknoten und -Münzen in den Verkehr gebracht werden (¬ -Tag), und umfasst den Zeitraum, in dem sowohl die nationale Währung als auch der Euro gesetzliches Zahlungsmittel in dem betreffenden Mitgliedstaat sind.

[6] "Frontloading" bezeichnet die Abgabe von Euro-Banknotwerden (€-Tag), und umfasst den Zeitraum, in dem sowohl die nationale Währung als auch der Euro gesetzliches Zahlungsmittel in dem betreffenden Mitgliedstaat sind.

[7] "Frontloading" bezeichnet die Abgabe von Euro-Banknoten und -Münzen von der nationalen Zentralbank an Kreditinstitute vor der Einführung von Euro-Bargeld. Unter "Sub-Frontloading" ist die Weitergabe von Euro-Banknoten und -Münzen durch Kreditinstitute an Einzelhändler und andere Unternehmen, und eventuell an die breite Öffentlichkeit, vor der Einführung des Euro-Bargelds zu verstehen.

[8] Siehe ABl. Nr. C 254, 20.10.2006, S. 6 für die Veröffentlichung der nationalen Seiten der slowenischen Euro-Münzen.

[9] Siehe Kapitel 3.

[10] In Zypern gibt es 400 Kreditinstitute mit etwa 500 Filialen. Die Anzahl von Bankkonten pro Kopf (2.90) überschreitet den Durchschnitt des Eurogebiets (1.59) um 82%. Quelle: EZB, Blue Book.

[11] Das "Big Bang"-Szenario mit einer "Auslaufphase" ist eins von drei möglichen Szenarien für die Einführung des Euro, die im gemeinschaftlichen Rechtsrahmen vorgesehen sind, vgl. Verordnung (EG) Nr. 2169/2005 des Rates vom 21. Dezember 2005, die die Verordnung (EG) Nr. 974/98 über die Einführung des Euro ändert (ABl. Nr. L 346, 29.12.2005, S. 1). Während der "Auslaufphase" können neue Rechtsinstrumente in einem Zeitraum von bis zu einem Jahr weiterhin auf die nationale Währung Bezug nehmen. Der betreffende Mitgliedstaat soll die Anwendbarkeit der "Auslaufphase" auf bestimmte Arten von Rechtsinstrumenten oder auf Rechtsinstrumente, die in bestimmten Bereichen geschaffen werden, beschränken.

[12] Siehe EZB, Blue Book.

[13] Siehe Empfehlung der Kommission vom 23. April 1998 zu Dialog, laufender Beobachtung und Information zur Erleichterung des Übergangs zum Euro (ABl. Nr. L 130, 1.5.1998, S. 29).

[14] http://ec.europa.eu/public_opinion/flash/fl191_en.pdf .

[15] See OJ C 225, 19.9.2006, p. 7, for the official publication of the new common sides.

[16] Exchange at banks at the conversion rate without service fees.

[17] This term refers to campaigns encouraging citizens to deposit hoarded cash with banks well in advance of the changeover to the euro.